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Dreister Raub im Hause von Hans-Dietrich Genscher

Als der Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) mit seiner Frau am Abend des 11. März 2011 nach Hause kam, bemerkten sie, dass bei ihnen eingebrochen wurde. Die Panzerglasscheibe wurde kurzerhand einfach aushebelt. Es wurden mehrere Schränke durchsucht.

Die dreisten Diebe klauten mehrere Füller von historischem und sentimentalen Wert. Auch der Füllfederhalter, den Genscher am 12. September 1990 zur Unterzeichnung des "Zwei-Plus-Vier-Vertrag" benutzt hatte, ist verschwunden. Der Zwei-Plus-Vier-Vertrag ebnete den Weg zur deutschen Einheit.

"An diesen Dingen hänge ich sehr", so Genscher: "Sie sind unwiederbringlich und machen einen Teil meines beruflichen Lebens aus."


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WebReporter: Hoch2Datum
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Diebstahl, Einbruch, Raub, Hans-Dietrich Genscher, Füller
Quelle: www.welt.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2011 07:03 Uhr von Hoch2Datum
 
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Sauerei! Ob die Diebe überhaupt wissen bei wem sie da eingebrochen sind? Man darf es bezweifeln. Schade das ein alter Mann noch so beraubt wird.... traurig traurig
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23.03.2011 08:08 Uhr von arta86
 
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also naja: bei uns wurde auch schon eingebrochen - aber Schreiber haben die nicht entwendet. Insofern werden die Typen das wohl gewusst haben.

Btw. Warum hat Herr Genscher eigentlich Betriebsmittel der BRD zu Hause rumliegen? ^^
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23.03.2011 19:36 Uhr von no_trespassing
 
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Kommt davon, wenn die Grenzen offen sind: Was hier in Deutschland geklaut wird, ist nicht mehr zu beziffern.

Wer einigermaßen Wertsachen herumliegen hat, sollte dringend einen schweren Tresor sich anschaffen und die Fenster allesamt vergittern.

In Bremen, München und Frankfurt sieht man in zahlreichen Innen-Stadtteilen die Häuser der unteren Etagen nur noch mit schwerem Stahl vergittert.

Gullydeckel, Eisenbahnoberleitungen und weiß der Geier was noch alles wird einfach weggeflext und über die Grenze zur Stahlhütte gebracht.

Kupferplatten auf Gräbern kann man auf Friedhöfen gar nicht mehr stehen lassen, sogar die Buchstaben an den Grabsteinen schlagen sie mit dem Meißel ab.

Selbst Kupfer-Dachrinnen werden bei Nacht und Nebel vom Haus abgerissen. Aus Kirchen haben sie sogar schon Orgelpfeifen nachts abmontiert, weil sie das Zink verkaufen können.

Kommt davon, dass jetzt ironischerweise einer mit seinen liebsten Stücken beklaut wird, der die Grenzen mit geöffnet hat. Wenn´s nach mir ginge, würde ich bei jedem Auto, das nach Osteuropa oder auf den Balkan fährt an der Grenzen von oben bis unten durchfilzen. Alles, wofür kein lückenloser Herkunftsnachweis erbracht werden kann, besonders größere Metallmengen, bleibt an der Grenze stehen.

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