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Alternative zu E10: Autogas emittiert weniger CO2

E10 war die Idee der Politik, Deutschlands CO2-Emissionen zu senken, doch scheinbar ist man am Ziel vorbei geschossen. Alternativen zu E10 und zur Reduzierung von CO2 sind jedoch gar nicht fern.

Eine Idee zu E10 wäre Autogas (Flüssiggas, LPG). Laut zweier Professoren vom "Automotive Powertrain" Institut spart Autogas gegenüber Benzin 14,6 Prozent CO2 - wobei hier die gesamte Produktionskette quasi ab der Förderung von LPG eingeschlossen ist.

E10 hingegen emittiert wohl sogar mehr CO2 als das alte E5-Benzin (ShortNews berichtete). Zweiter positiver Grund für das Autogas ist zudem der deutlich geringere Preis gegenüber Benzin.


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WebReporter: DP79
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Benzin, Sprit, Alternative, CO2, E10, Autogas
Quelle: www.green-motors.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2011 06:53 Uhr von DP79
 
+1 | -3
 
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Da wird so ein Gewese um diesen E10-Mist gemacht, und die oder zumindest eine Lösung liegt den "Machern" direkt vor der Nase.. Angeblich kann man locker 1.000 Euro pro Jahr mit Autogas sparen, wenn man 25.000 km fährt...
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23.03.2011 07:56 Uhr von Nobody-66
 
+2 | -1
 
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was verschwiegen wird sind die hohen umbaukosten. da bewegen wir uns bei ca 2000 euro.
also muss man erstmal, laut autor, 50.000 km fahren, eh man bei +-0 ist. und wer garantiert, das der staat dann nicht auf einmal eine zusatzsteuer darauf erhebt....
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23.03.2011 08:25 Uhr von Hoschman
 
+1 | -0
 
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@ nobody-66: nicht nur das.... wer garantiert denn, das man sein jetziges fahrzeug solange fährt?

ich z.b. fahre im jahr um die 13.000 km. also benötige ich rund 4 jahre bis ich erstmal anfange zu sparen.
das ist totaler mist, denn in 4 jahren kann ne menge passieren.

ich könnte nen unfall bauen und das auto ist schrott.
oder die familie wird größer und man benötigt was größeres usw....

soll bedeuten das die umrüstung nur bei den wenigsten etwas bringt, z.b. vielfahrer ab 30.000 km im jahr.

aber für den otto normal fahrer der bis 15.000 km pro jahr nudelt, rechnet sich das einfach nicht.

an dieser stelle sollte es förderungen seitens des staates geben, aber nöööö, so nehmen die sich ja selbst die einnahme quelle.
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23.03.2011 08:51 Uhr von derSchmu2.0
 
+0 | -0
 
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An den Grenzen zum Ausland lohnt sich LPG-Umbau wenn ich mir ueberlege, dass das noch so 15-30ct Unterschied ausmacht, allerdings hatte ich auch noch das Glueck, einen Gebrauchten mit LPG-Anlage zu bekommen...bei Neuanschaffungen muss der Wagen schon gewisse Voraussetzungen mitbringen, damit sich da noch der Einbau einer Gasanlage rechnet...aber im Grunde sollte das auch relativ schnell gehen, ich pendle so Mittelstrecken und komme da auf 21-23000km im Jahr, da hat man die Anlage schnell wieder raus...
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23.03.2011 09:09 Uhr von supermeier
 
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So lange der Gasumbau: nicht Serienmäßig ab Werk ohne großartigen Aufpreis angeboten wird, ist es für den Otto-Normalfahrer finanziell nicht lohnenswert. Wenn das Gas sich verteuert erst recht nicht, vor allem wenn man bedenkt dass es bis jetzt steuervergünstigt verkauft wird.
Mit dem einen Auto würde es z.Z. über 5 Jahre dauern nur um auf +/- Null zu kommen. Dummerweise fahre ich kein Auto so lange.
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23.03.2011 09:39 Uhr von vmaxxer
 
+1 | -1
 
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Der Preis: Die Umbaukosten hat man schneller wieder eingefahren als man meint. Auch beim Verkauf nach ein paar Jahren (oder auch vielen Jahren) wird die Gasanlage für recht viel Geld mitbezahlt. Schaut mal bei autoscout rein und vergleicht mal die Gebrauchtwagenpreise. Bei einem Unfall, well, ok. Wenn man das aber so sieht sollte man erst garkein Auto kaufen. Aber auch da ist der Wert des Fahrzeugs für die Versicherung ja höher.

Überlegt einfach mal wie das ist wenn ihr bei jedem Tanken nur die Hälfte zahlen würdet.
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23.03.2011 10:04 Uhr von ralfo1704
 
+1 | -0
 
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Autogas rockt: Ich fahre seit 5 Jahren mit Autogas und habe inzwischen in meinem 2. Auto eine Gasanlage einbauen lassen. Das 1. Auto, ein Golf IV, hatte bei der Umrüstung 108.000 km am Tacho und ich bin ihn bis 306.000 km gefahren und habe ihn dannach sogar noch gut verkaufen können.
Tanken hat am Anfang sogar Spaß gemacht, inzwischen ist es nur noch locker ca . 70 Cent pro Liter abzudrücken und die CO2 Bilanz ist auch besser als beim Benziner.
Diesel fahre ich nicht weil der Ruß ekelig ist.

Fazit: Wer über hohe Benzinpreise jammert ist selbst schuld.

Übrigens E10 finde ich auch nicht schlecht- wenn ich es mal finde würde ich es tanken.

[ nachträglich editiert von ralfo1704 ]
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23.03.2011 10:15 Uhr von supermeier
 
+1 | -0
 
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Überlegt einfach mal wie das ist: "Überlegt einfach mal wie das ist wenn ihr bei jedem Tanken nur die Hälfte zahlen würdet."

Das ist wie früher beim Diesel, für Vielfahrer ok, für Wenigfahrer unrentabel.
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23.03.2011 12:10 Uhr von E10-Gegner.de
 
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LPG: Das Hauptproblem ist mMn, dass der Politik nichts am Umweltschutz liegt, sondern nur etwas daran, die Kassen auf unsere Kosten vollzuspülen.

Was bringt eine gute Bilanz für LPG, wenn dieses in Zukunft teurer als E10 sein wird? Ist nur mal eine Behauptung von mir, aber soo abwägig finde ich diese nicht...

Momentan ist LPG durchaus lohnenswert (zumindest für Vielfahrer, wie schon gesagt wurde), doch was, wenn die Preise dafür angehoben werden?

Jenachdem, wie sich das ganze Thema um E10 entwickelt würde es mich nicht wundern, wenn LPG bald genau so viel kosten würde wie Super/Super Plus...

E10? Nein danke!! WIR WEHREN UNS! --> http://www.e10-gegner.de
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23.03.2011 15:49 Uhr von vmaxxer