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Rückzug Deutschlands aus NATO-Operationen

Die Bundesregierung hat nach dem Eingriff der NATO in Libyen alle Kräfte von Operationen im Mittelmeer abgezogen.

Laut eines Sprechers des Verteidigungsministeriums befänden sich nun zwei Fregatten und zwei Boote, besetzt mit 550 Soldaten, wieder unter nationaler Führung.

Die etwa 60 bis 70 Soldaten, die an der AWACS-Aufklärungsmission beteiligt waren, werden ebenfalls abgezogen.


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WebReporter: d0ink
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Libyen, NATO, Aufklärung, Rückzug, Fregatte
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2011 21:13 Uhr von Rob550
 
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Richtig so: Sonst hätte die Regierung ein Problem: die Einheiten waren an den NATO-Verbänden SNMCMG1 (Standing NATO Mine Countermeasure Group) und SNMG1 (Standing NATO Maritime Group) beteiligt. Dies sind Bereitschaftsverbände, die notfalls für Krisen im Mittelmeer abberufen werden können, dan denen zwangsläufíg unsere Einheiten mit Beteiligt werden würden.

Die AWACS-Aufklärer sollen übrigens nach Afghanistan verlegt werden um die Verbündeten dort zu entlasten, damit die frei werdenen Einheiten im Libyen-Konflikt eingesetzt werden können.
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23.03.2011 00:07 Uhr von usambara
 
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Rückzug von der Verantwortung in unserer Nachbarschaft am Mittelmeer, aber Awacs und Soldaten in den fernen Hindukusch schicken...
Hier sieht man die Khamis-Brigade (benannt und geführt von Gaddafis Sohn) bei ihrer "Einstimmung" zum Töten:
http://www.youtube.com/...
zur Info: im Islam sind Hunde unrein
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23.03.2011 00:26 Uhr von shadow#
 
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Nett: Wenn die Franzosen und die Briten nicht gerade komplett den Verstand verloren hätten weil Wahlen anstehen, könnte man Europa politisch und militärisch jetzt ein Bisschen stärken.
Aber das will scheinbar sowieso niemand.
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23.03.2011 00:49 Uhr von ElChefo
 
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Naja wenn erst die Kinder sich im Sandkasten ausgetobt haben, ein wenig sich um ihre Förmchen geprügelt haben... und dann noch die Wahlen rum sind, werden die sich noch alle wünschen, sie hätten diesen Einsatz nach der Resolution vielleicht ein bischen durchdachter geplant. Insofern war es vollkommen richtig, das wir uns da raus halten.

Prinzipiell bin ich für einen Einsatz - allerdings erinnere ich mich dunkel, das selbst kleine und kleinste militärische Operationen ein kleines Kontingent von Planung, Fähigkeits- und Führungsdisposition benötigen - und eben nicht ein simples vorpreschen, wie es die Franzosen (wieder mal) demonstriert haben.

...und natürlich sind die jetzt sauer auf uns. Schliesslich können sie keinem ausser sich selbst die Schuld geben, wenn was schief gehen sollte.

Was Art und Tiefe der Planung dieses Einsatzes angeht, drängt sich dem halbwegs interessierten und geschulten Auge auch ein gewisser Eindruck auf, wie es dazu kommen kann, das ein Jet von einer ansonsten logistisch sauber agierenden Armee plötzlich mit nem defekt einfach so vom Himmel fällt. ...wurde da etwas übers Knie gebrochen? Zuviel Überstunden? Gefundenes Fressen für die Flugunfalluntersuchungskomission.
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23.03.2011 07:39 Uhr von usambara
 
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@ElChefo: ohne das Vorbreschen der Franzosen wären 50 Panzer in Bengazi eingerollt und hätten den Libyschen Frühling beendet.
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23.03.2011 15:23 Uhr von ElChefo
 
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usambara: Korrekt.
Aber: Zwischen Resolutionserlass, Planung und Durchführung der Flugverbotszone lagen beträchtlich kurze Zeiten. Insofern hätte eine solche Resolution deutlich früher gefordert, eingebracht und erlassen werden müssen - dann hätte man ordentlich einen Führungsstab ernennen können, der die operative Planung durchführt und durchsetzt.

Das wäre dann wohl eher nicht auf dieses Kuddelmuddel herausgelaufen, wo der mutmaßliche Anführer nicht anführen will, ein Angeführter gerne Häuptling sein will und viele andere einfach nur da sind, aber im Endeffekt jeder halbherzig koordiniert das macht, was er will.

Normalerweise ist es ja auch so, das in Planungsstäben Handlungsstränge für eine Vielfalt von möglichen Szenarien ausgearbeitet werden - die regelmässig für Empörung sorgen, wenn sie mal unachtsam öffentlich werden. Da hier allerdings kein zentrales Kontroll- und Führungsorgan existent war, hat halt jeder nach seinen eigenen nationalen Maßgaben und Interessen sein eigenes Süppchen gekocht.

...von daher: Ja, gut so, das wir uns da raushalten - selbst wenn es nur ein Wahlkampfmanöver war.

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