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Quarz als ausschlaggebender Faktor bei geophysikalischen Prozessen im Erdinneren

Ein Teil der heute allgemein anerkannten Theorie der Plattentektonik basiert auf Arbeiten des Geophysikers J. Tuzo Wilson. Ein Forschungsteam um Tony Lowry von der Utah State University konnte jetzt neue Einblicke in die Prozesse gewinnen, die für die Bildung von Gebirgen oder Gräben verantwortlich sind.

Lowry konnte eine seit längerer Zeit im Raum stehende Vermutung mit neuen Messwerten untermauern: Sie besagt, dass Quarz eine maßgebliche Rolle dabei spielt, wo sich beispielsweise Gebirge auftürmen und wo Tiefseegräben entstehen. Der so genannte Wilson-Zyklus beschreibt die Regelmäßigkeit dieser Aktivitäten.

Lowry zufolge gewinnt der Quarzgehalt in der Erdkruste an Einfluss, wenn sich weitere beteiligte Faktoren (etwa der Wassergehalt) in großräumigen Strukturen die Waage halten. Als Beispiel führt er die quarzhaltigen Rocky Mountains an, die sich deutlich von den kaum quarzhaltigen Ebenen des Mittleren Westens unterscheiden.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Kreislauf, Faktor, Plattentektonik, Quarz
Quelle: www.astropage.eu

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