22.03.11 17:04 Uhr
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Das Bezahlsystem der "New York Times" wurde schon nach wenigen Tagen geknackt

Am 17. März hat die "New York Times" eine sogenannte Paywall installiert. Seitdem können pro Monat maximal 20 Artikel kostenlos gelesen werden. Wer alles lesen will, zahlt wöchentlich 2,70 Euro für ein Abonnement.

Oder er benutzt das nur vier Zeilen lange JavaScript des kanadischen Programmierers David Hayes, welches die Beschränkung auf 20 Artikel einfach aufhebt.

Offensichtlich war die Paywall ausgesprochen einfach zu umgehen: Nach dem 20. Artikel erscheint lediglich ein Overlay, das zum Abschluss eines Abonnements auffordert. "Darunter" bleiben sämtliche Artikel erhalten und vollständig abrufbar. Hayes brauchte also lediglich das Overlay zu entfernen.


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WebReporter: Feingeist
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, New York, Times, New York Times, Bezahlsystem
Quelle: www.gulli.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2011 17:29 Uhr von Alice_undergrounD
 
+9 | -3
 
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tja: gnatzt, freut mich dass es so einfach ging :)
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22.03.2011 17:50 Uhr von Doktor_Frankistone
 
+13 | -15
 
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Muss man denn Muss man denn wegen 2.70€ in die Illegalitaet?
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22.03.2011 18:09 Uhr von Vertexxx
 
+11 | -3
 
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Illegal? Ich wage zu bezweifeln, dass die Verwendung des Scripts illegal ist. Das Ding wird ähnlich wie Popup-Blocker arbeiten. Ist ja nicht so, dass man eine Sicherheitslücke ausnutzt um die Artikel zu sehen...die Artikel werden ja schon angezeigt, nur eben verdeckt von einem nervigen Popup. :-)

[ nachträglich editiert von Vertexxx ]
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22.03.2011 18:40 Uhr von Mordo
 
+2 | -0
 
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Aus der Quelle: "Wie Joshua Benton vom Nieman Journalism Lab betonte, sei es nun wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersten Browser-AddOns erscheinen, die die Paywall der New York Times automatisch umgehen."

[/Zitat]

Ich dachte, das gibt es schon für den Firefox. Heißt "User Agent Switcher" und man kann damit (unter anderem) vorgeben, der Google-Bot zu sein.

[ nachträglich editiert von Mordo ]
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22.03.2011 19:51 Uhr von StefanBD
 
+0 | -0
 
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rip: selbiges funktioniert übrigens auch mit firefoxplugin remove it permamently, so ne wall gibts ja auch schon auf anderen seiten
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23.03.2011 02:34 Uhr von Splinderbob
 
+1 | -1
 
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Auf der einen Seite isses Kacke aber auf der anderen sieht die New York Times wie mies dieses System war. Und dafür haben die garantiert paar $ hingelegt.
Da diese Funktion noch recht neu ist, halten sich auch die Verluste in Grenzen.

Viele sehen bei dem Begriff "Hacker" oder "gehackt" imme rnur negatives. Aber genau auf diese Art findet man nunmal große und gefährliche Sicherheitslücken.

[ nachträglich editiert von Splinderbob ]
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23.03.2011 07:19 Uhr von ownage77
 
+2 | -0
 
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OMG: Ach du kacke...
das ist ja wirklich sicher... O_o
Ich glaub da wird ein Job in der IT frei...

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