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Psychologie: Trauer um Eisbär Knut ist nicht peinlich

Der Berliner Psychologe Peter Walschburger findet die allgemeine Trauer um den verstorbenen Eisbären Knut absolut verständlich und überhaupt nicht peinlich, denn vielen sei Knut "ans Herz gewachsen - so wie ein Familienmitglied oder Partner".

Das Zootier hätte ein absolutes Kindchenschema bedient. Dadurch, dass er als Kleintier von seiner Mutter verstoßen wurde, weckte Knut das Fürsorgeverhalten vor allem bei Frauen.

Durch die Medien wurde der Eisbär zum Star aufgebauscht und hatte eben jede Menge treue Fans, die nun trauern.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Zoo, Trauer, Psychologie, Eisbär, Knut
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2011 14:12 Uhr von Katzee
 
+7 | -2
 
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Was kommt als Nächstes? Weil Knut als Tierbaby das "Kindchenschema" bediente (was übrigends jedes kleine Säugetier tut - das ist zum Überleben dieser Gattung so angelegt) und von den Medien zum Star aufgebauscht wurde, ist es nicht peinlich, dass ein ausgewachsenes Zootier plötzlich als "Familienmitglied" gilt, dessen Tod man betrauert? Muß ich das verstehen? Also ich habe keine Bären in der Familie - wahrscheinlich kann ich diesen Blödsinn deshalb nicht verstehen. Würden die Menschen und die Tausende Tote der Naturkatastrophen von Japan trauern, hätte ich dafür mehr Verständnis.
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22.03.2011 14:14 Uhr von Hodenbeutel
 
+6 | -1
 
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Das Tier war die letzten Monate total aus den Medien verschwunden, in der Zeit hab ich keinen sagen hören "Ich frag mich wie es dem Bären geht" oder überhaubt von dem tier reden hören.. geht man so mit nem "Familienmitglied" oder "Partner" um?

Selbstverständlich ist die gespielte trauer peinlich...
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22.03.2011 14:47 Uhr von Really.Me
 
+1 | -7
 
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Mir tut es um Knut mehr leid als um die Japaner.

Der Bär wurde nicht gefragt ob er so leben will...der Mensch hat in einem gewissen Rahmen selber die Wahl welchem Risiko er sich aussetzt.

[ nachträglich editiert von Really.Me ]
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22.03.2011 21:18 Uhr von sooma
 
+1 | -3
 
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Das ist nicht peinlich das ist krank und abartig.

Übrigens: der Sack Reis, der in Japan umfiel, war nicht verstrahlt. Keine Gefahr, alles im grünen Bereich un so.
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22.03.2011 21:39 Uhr von sooma
 
+1 | -3
 
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Ach und: Esst mehr Industriefleisch, Heuchler...

Esst mehr Industriefleisch!
-> http://www.epochtimes.de/...
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22.03.2011 22:47 Uhr von backuhra
 
+2 | -2
 
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Also in Berlin: war Knut immer ein Thema, Er gehörte zu Berlin wie das Brandenburger Tor, die Siegesäule und der Reichstag. Ich fand ihn großartig und finde es sehr schade, dass er so früh gestorben ist. Hoffentlich passt sein Pfleger im Himmel gut auf ihn auf.
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23.03.2011 02:53 Uhr von Celestine61
 
+0 | -2
 
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Trauer ist nie peinlich: warum sollen wir uns schämen wenn uns etwas nahe geht. Ich weine um den armen Kerl, wie ich um vieles weine was in der heutigen Zeit passiert.

Dörflein wurde der Kontakt zu Knut untersagt und er starb an Herzinfarkt.
Nun starb der Knut an gebrochenem Herzen, weil in niemand mehr verstanden hat.

Die Seele ist der Menschheit anscheinend abhanden gekommen.
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23.03.2011 03:02 Uhr von Celestine61
 
+1 | -2
 
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wie sind denn hier einige drauf ? Die Trauer um den Eisbären lockt wohl auch die Mitarbeiter der Schneekönigin hervor.

Tiere zu betrauern ist nicht schlimm und sie zur Familie gehörig zu finden ist auch nicht schlimm.
Tränen und dazu stehen ist auch nicht schlimm.
Schlimm finde ich die Einstellung einiger user hier, für die Tiere wohl wirklich nur eine "Sache" sind.

Knut war für mich keine Gewinnerziehlmaschine, sondern ein liebenswertes Wesen, der kein gutes Leben hatte in den letzten Monaten.
Jetzt geht es ihm besser und seine Seele kann niemand "ausstopfen" - und das freut mich für den armen Kerl.
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23.03.2011 10:22 Uhr von sooma
 
+1 | -0
 
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Knut war genau das: Eine Gewinnerzielungsmaschine, wider besseren Wissens durch Inzucht gezeugt. Sein Tod wird das Merchandising noch ankurbeln.

Das ist: Ein Tier wie eine Sache behandeln.

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