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Koblenz: Detlef S. wird für immer weggesperrt

Das Koblenzer Landesgericht verurteilte den Mann, der jahrelang seine Kinder missbrauchte, zu 14 Jahren und sechs Monaten Haft. Danach kommt der Sexualsträftäter in Sicherheitsverwahrung, ordnete der Richter an. Das bedeutet, Detlef S. wird möglicherweise also nie mehr auf freien Fuß gesetzt.

Im Kindesmissbrauchsfall von Fluterschen hat der 48-Jährige zugegeben, sich über mehrere Jahre an seiner heute 18-jährigen Tochter, seiner 27 Jahre alte Stieftochter und seinem Stiefsohn vergangen zu haben. Außerdem soll er beide Mädchen für Geld an fremde Männer angeboten haben.

Mit seiner Stieftochter zeugte Detlef S. sieben Kinder. Als das Urteil verkündet wurde, applaudierte der Saal. Auch das zuständige Jugendamt im Kreis Altenkirchen geriet unter Druck. Trotz jahrelanger Besuche bei der Familie konnte niemand etwas Auffälliges feststellen.


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WebReporter: Samtheman6
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Missbrauch, Koblenz, Sexualdelikt
Quelle: www.faz.net

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2011 13:29 Uhr von Bender-1729
 
+11 | -1
 
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"Detlef S. wird möglicherweise also nie mehr auf freien Fuß gesetzt."

Bin ich der einzige, den das Wort "möglicherweise" beunruhigt? Traurig, dass es in unserem Land überhaupt noch die Möglichkeit gibt, nach so einer Tat jemals wieder auf freien Fuß zu kommen.

Trotzdem ein gutes Urteil. Ich hätte ja eher auf "2 Jahre Bewährung + Therapie" getippt. Hoffen wir, dass das nun gefällte Urteil auch wenigstens so vollzogen wird.
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22.03.2011 13:37 Uhr von Azureon
 
+9 | -2
 
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Naja, hoffentlich ergeht es ihm jetzt erstmal wie seinen Opfern. Gefangen und in der Gewalt eines stärkeren zu sein.
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22.03.2011 14:17 Uhr von Serverhorst32
 
+1 | -13
 
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22.03.2011 14:38 Uhr von Mankind3
 
+6 | -2
 
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Serverhorst: Wie kannst du für so einen abartigen Kerl auchnoch verständnis haben?
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22.03.2011 14:46 Uhr von Seridur
 
+3 | -0
 
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gut so: das ist so ziemlich die abartigste geschichte gewesen, von der ich seit langem gehoert hab. hoffentlich koennen die opfer (sowohl kinder als auch enkel) irgendwann mal ein normales leben fuehren, auch wenn das schwer vorstellbar wirkt.
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22.03.2011 16:04 Uhr von sesh
 
+2 | -0
 
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ich befürworte diese lange Strafe. Aber "für immer" wird er garantiert nicht weggesperrt. Nur bis zum Tod.
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22.03.2011 17:17 Uhr von Serverhorst32
 
+1 | -3
 
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@nokia1234: Zunächst möchte ich feststellen, dass ich die Tat niemals verharmlost habe, da ich gar kein Statement diesbezüglich abgegeben habe. Über die Schwere der Tat können nur die Leute urteilen die Akteneinsicht haben und die ganzen Details kennen.

Desweiteren habe ich mich bereits in einer anderen News von sesh aufklären lassen, dass nichts schlimmer ist als Kindesmissbrauch und sogar Mord noch harmlos dagegen ist.

Deshalb bitte ich alle Leute hier um Entschuldigung für meine dummen nicht hasserfüllten Kommentare.

Update meiner Meinung:

Ich fordere hiermit die Abschaffung der Menschenrechte, dass man dieses Sch*** so richtig Foltern kann und zwar bis er durch die grausamste Todesstrafe die es gibt hingerichtet werden kann. In der Zwischenzeit fordere ich noch Selbstjustiz und dass jeder SN User der möchte seine absout gerechtfertigten Folterfantasien straffrei an diesem Subjekt das gar kein Mensch mehr ist ausleben kann und wahlweise diverse Körperteile abtrennen kann.

Als gelungenen Abschluss würde ich das Schwei* noch lebenslang in Sicherungsverwahrung nehmen und hoffen dass er möglichst oft auch vergewaltigt wird, denn nur Selbstjustiz ist gerecht und das einzige was dieser Mensch verdient.

Des Weiteren fordere ich, dass man so mit allen Kinderschändern und Kinderpornokosumenten umgeht.

Außerdem sollte man noch überlegen ob man bei solchen Schwei**n überhaupt Prozesse braucht, diese Zeit haben diese Menschen es gar nicht mehr verdient in UHaft zu leben. Vielleicht sollte man sie gleich ohne Prozess richtig HART bearbeiten.

*sich den Sabber vom Mund wischt*

So gut ?






*Achtung dieser Kommentar kann Bestandteile enthalten, die nicht zu 100% die Meinung des Autors wiedergeben. Der Autor distanziert sich vor jeglicher Verharmlosung von Straftaten.
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22.03.2011 17:53 Uhr von Sarkastomat
 
+0 | -0
 
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@Serverhorst32: Erst mal... =))
Ich bin stolz auf dich und die dir wiederfahrene Läuterung, krieg ich auch ne Mistgabel?

Blödsinn bei Seite. Wenn ich einen Menschen töte, ist er weg vom Fenster. Wer leidet sind seine Hinterbliebenen. Jedoch sollte (und wird auch) hier nach Motivations- und anderen Punkten entschieden.
Das über Jahre hinweg misshandelte Opfer (bzw. in diesem Fall ja mehrere) muss danach weiterleben, weiterleiden, lebt in einem ewig scheinenden Alptraum. Und ich wage zu behaupten, dass ein Mensch nach einer solchen Erfahrung wohl nur noch sehr sehr schwer, oder sogar niemals in der Lage sein wird, ein auch nur im Ansatz - vor allem psychisch - normales Leben zu führen.

Wenn ich die Wahl hätte jahrelang eingesperrt, vergewaltigt, misshandelt, verkauft und was weiss ich was zu werden, oder alternativ eine Kugel in den Kopf zu kriegen... ich würde mich ohne zu zögern für die Kugel entscheiden.

Nach diesem Gesichtspunkt behaupte ich: Die Härte der Strafe ist absolut gerechtfertigt.
Ich finde ohnehin das eine Strafe im Sinne der Opfer, absoluten Vorrang vor dem Sinne des Täters genießen muss.
Über die Höhe des Strafmasses lässt sich hingegen sicherlich streiten...

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