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Brutal vergewaltigt und ermordet: DNA-Test soll nach 20 Jahren zum Mörder führen

Der Mord an Andrea Steffen gilt als eines der schlimmsten Sexualverbrechen der Region. 1991 wurde die damals 15-jährige Andrea brutal vergewaltigt, misshandelt und erwürgt. Ihre Leiche fanden Spaziergänger in einem Wald in der Uckermark (Brandenburg).

Doch der Mörder ist bis heute nicht gefunden. Das soll sich ändern. Der Fall wurde nach 20 Jahren neu aufgerollt. Denn die Polizei hofft, dank DNA-Test dem Mörder doch noch auf die Spur zu kommen.

Über 2.300 Männer aus der Uckermark wurden von der Polizei gebeten, eine Speichelprobe abzugeben. Das ist das größte Massen-Screening, das es je in Brandenburg gegeben hat.


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WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Test, Mord, Mörder, Ermittlung, DNA, DNA-Test
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2011 09:37 Uhr von Bokaj
 
+10 | -0
 
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Hoffentlich kriegen sie den Schänder, Mörder, .
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22.03.2011 09:52 Uhr von atrocity
 
+8 | -5
 
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Speichelprobe: jaja... freiwillig, alles klar....
Ich würde niemals freiwillig eine Speichelprobe abgeben.

Wenn man die Unschuldsvermutung aufgibt gibt man den Rechtsstaat auf.
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22.03.2011 10:05 Uhr von Teralon02
 
+4 | -3
 
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Natürlich ist es richtig und wichtig: den Mörder zu suchen und zu finden.

Allerdings frage ich mich doch nach dem Sinn, nach 20 Jahren einen solchen Schuss ins Blaue zu starten. Die Erfolgsaussichten dürften gegen Null gehen.
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22.03.2011 10:21 Uhr von omar
 
+3 | -3
 
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@atrocity: Ich verstehe schon, dass du aus Prinzip nicht die Speichelprobe abgeben willst.
Allerdings wäre es ein hilfreiches Zugeständnis, wenn du der Polizei helfen würdest, den Täterkreis einzugrenzen.
Wenn sie 2300 Männer ausschließen können, ist das auch schon was. Dann können sie ihre Ermittlungen evtl auf andere Orte ausweiten und verschwenden ihre Zeit nicht mit dir und den anderen 2299 Männern.
Die Speichelprobe tut dir nicht weh und du vermeidest dadurch auch, selbst verdächtigt zu werden.
Ist das nicht Grund genug, um über den eigenen Schatten zu springen?
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22.03.2011 10:33 Uhr von atrocity
 
+5 | -3
 
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@omar: Nein. Ich bin unschuldig und habe es nicht nötig das zu beweisen.
Entweder es gibt Beweise / Zeugen aussagen gegen mich die mich Beschuldigen, dann brauche ich ein Alibi oder ähnliches um den Verdacht loszuwerden.

Oder es gibt keinen begründeten verdacht, dann bin ich Unschuldig und auch nicht unter Tatverdacht, d.h. ich scheide eh als Täter aus bis das Gegenteil festgestellt wird.

Gentests sind teuer, nicht so 100% sicher wie es dir CSI-Serien weismachen wollen, es gibt keine Garantien das die Daten nicht gespeichert werden (Ich bin Informatiker... es gibt bei der Polizei keinen Prozess der garantieren kann das Daten wirklich vernichtet wurden...), die Grundauswahl der Verdächtigen kann falsch sein so das der Gentest komplett fürn A.... ist, man könnte aus versehen durch seinen Gentest einen nahen Verwandten belasten (Das Genlabor sieht an deinem Gentest das du mit dem Täter verwandt bist). Und zu guter Letzt: Warum sollte der Täter sich melden? Wäre er schön doof. Wie gesagt,, unser Rechtssystem lässt es nicht zu das jemand wegen so etwas unter dringend Tatverdacht gestellt wird. Die Polizei muss so oder so erst einen Beweis o.Ä. liefern bevor man dann einen Gentest anordnen kann. Also zumindest wenn sich der Richter an das Gesetz hält... Was ich doch von jedem Richter eigentlich erwarte.
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22.03.2011 10:58 Uhr von Hawkeye1976
 
+2 | -1
 
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Naja: Die Frage ist doch, ob der Täter damals überhaupt aus der Region kam ...
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22.03.2011 11:12 Uhr von jens3001
 
+4 | -2
 
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Muss das sein? Eine Vergewaltigung ist immer "brutal". Oder gibt es auch sowas wie eine sanfte Vergwaltigung?
Es ist wirklich nicht nötig solche reisserischen Formulierungen zu benutzen.


Ich würde mich dem Gentest auch nicht stellen.

1. weil in Deutschland glücklicherweise jeder unschuldig ist bis das Gegenteil bewiesen ist.
Das bedeuted, die Polizei muss mir nachweisen das ich etwas verbrochen habe.
Nicht ich muss mich entlasten.

2. Es wird zwar versprochen die Daten nur so lange aufzuheben wie es für den Fall notwendig ist... aber... wie lange mag das sein? Bei einem Fall der an sich schon 20 Jahre läuft. Und wenn dann ein Täter gefunden wird? Werden die Daten dann sofort gelöscht oder gibt es da eine Frist?

3. Was passiert mit den Daten? Wenn man sie schonmal hat, werden sie dann evtl auch mit anderen Verbrechen abgeglichen?

4. Es genügt schon das ich ein verrotztes Taschentuch auf den fleck geschmissen habe an dem später die Leiche lag das meine DNA am Tatort gefunden wird.
Ohne das ich tatsächlich etwas mit dem Fall zu tun hab.
Vielleicht hab ich als Kind aber auch nur an der Ecke gespielt und mir das Knie aufgeschürft und schon liegt da etwas Blut von mir rum.

5. Ansonsten schliesse ich mich vollkommen dem an was atrocity gepostet hat.


Wenn ein begründeter Verdacht besteht das eine Person in Frage kommt dann sehe ich den Gentest ein aber nicht einfach so and tausenden von Menschen.
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22.03.2011 11:17 Uhr von Hawkeye1976
 
+2 | -1
 
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Nachtrag: Zudem kann man auch nicht ausschließen, dass der Täter mittlerweile verstorben ist.
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22.03.2011 21:50 Uhr von bide
 
+1 | -1
 
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Gentest warum ncht: Ich würde von jedem ob Deutscher oder Ausländer eine Datenbank anlegen mit GEN Material, Fingerabdrücken, Blutwerte, Biometrische Daten, Größe - Gesichtserkennung u.s.w. Wer hat was zu verbergen? Gibt es doch sowieso schon alles. Soll auch Freiwillige geben, die ihre Fotos Adressen richtige Namen im Internet preisgeben :-) siehe Schriftsteller oben oder Studi.. oder Faceb... . Und nicht wenige würden sich überlegen Blödsinn zu machen. Ist in EU und USA doch schon so. Bsp. London - jeder der in London einfährt wird fotogtafiert und gespeichert. Alle Straßen sind mit Schlenkerspuren ausgestattet nicht zur Verkehrsberuhigung wie hier da sind Kameras - man fährt langsam und durch den Schlenker kann ein 3D Bild erstellt werden. Auch so Bahn U-Bahn u.s.w. Zusätzlich würde ich den überführten Täter die Kosten überhelfen Bsp. USA. Die müssen dort den Streifenwagen bezahlen, mit dem sie betrunken von der Straße geschoben wurden - das übt. Arbeitslager, bis das abgearbeitet ist - da zählt auch nicht wenn ein 30 jähriger sagt : Ich habe Rückenschmerzen, ich kann nicht arbeiten - wie hier und dann noch Geld vom Staat erhalten ... Selbst die Kugel, mit der ein Probant hingerichtet wird, musste in Kalifornien die Familie bezahlen.
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23.03.2011 11:50 Uhr von unterpalmen74
 
+2 | -0
 
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An die, die gegen eine Freiwillige Probe sind: Habt Ihr Kinder? Schwer vorstellbar, denn sonst würde man nicht so denken. Wer Kinder hat, und sich gedanklich da rein versetzt: "es könnte ja mein Kind,sein das da liegt", oder die schwester der Bruder. Würdet ihr dann nicht auch wollen das so viele wie möglich dorthin gehen, und freiwillig eine Speichelprobe abgeben? Vielleicht sollte man erst darüber nachdenken, bevor man etwas kommentiert, ohne zu verstehen was es für die Hinterbliebenen bedeutet.
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23.03.2011 15:53 Uhr von ich-bin-es
 
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Freiwillige Probe, ok: Ich finde es gut, dass man auch nach so vielen Jahren versucht den Täter zu finden. Jeder der nichts zu verbergen hat kann doch zu diesen Freiwilligen Test hingehen. Ich glaube mal diejenigen die hier solche Kommentare ablassen haben keine kinder oder Geschwister denn sonst würden sie anders darüber denken, oder haben selber was auf dem Kerbholz. Es ist sicherlich nicht leicht für die betroffende Familie darüber nach zu denken wer dem Mädchen das angetan hat und möchte wissen wer das war. Eine Speichelprobe tut nicht weh und um seine Unschuld zu beweisen würde ich zur freiwilligen Speichelprobe gehen.
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05.04.2011 14:09 Uhr von Ausland
 
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ich denke die Chancen sind gut: vorausgesetzt, dass der Täter noch am Leben ist und in der Region lebt - unter Umständen ist er kurz nach der Tat weggezogen um dann später zurückzukehren....

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