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Deutschland: Wohlstand aufgrund mangelnder Nachwuchs-Akademiker bedroht

Zur Zeit sind Deutschlands Hörsäle bis unters Dach gefüllt, jedoch verspricht der demografische Wandel schon seit einigen Jahren nichts Gutes. Es fehlt an jungen Menschen in Deutschland die die Plätze in den Hörsälen nach den jetzigen Studenten einnehmen.

Der Aktionsrat Bildung präsentiert am heutigen Dienstag in München ein sehr durchwachsenes Bild, was die deutsche Bildung angeht. Nach dem Pisa-Schock holt die Jugend langsam wieder auf. Im Allgemeinen sind die Leistungen gestiegen, jedoch wird beanstandet, dass die Qualität der Ausbildung abnimmt.

Dies sind die Resultate der letzten Bildungsreformen. Der Bedarf an Studienabsolventen sinkt und Hochschulabsolventen steigt, denn die Nachkriegsgenration geht in naher Zukunft in Rente. Dem zu folge fehlt u.a. wieder Nachwuchs in den Arbeitsbereichen der Ärzte, Ingenieure und Lehrer.


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WebReporter: RedmanTG
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutschland, Grund, Nachwuchs, Wohlstand, Akademiker
Quelle: www.welt.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2011 08:42 Uhr von supermeier
 
+7 | -14
 
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Ohne genügend Taxifahrer: ist schon Mist. Mehr Akademiker für Deutschland.
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22.03.2011 08:45 Uhr von Teralon02
 
+27 | -3
 
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Veräppelt: "... Es fehlt an jungen Menschen in Deutschland die die Plätze in den Hörsälen nach den jetzigen Studenten einnehmen. ..."

"... Der Bedarf an Studienabsolventen sinkt ...

Also ich komme mir veräppelt vor wenn ich sowas lese...
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22.03.2011 09:04 Uhr von Il_Ducatista
 
+9 | -9
 
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ich lach mich: schief [ber dieses bl;de Gequatsche. Als Akademiker habe ich freiwillig die Altersarmut zu w´hlen weil sowas die gerechte Strafe im Klassenkampf ist. Unter 30 viel zu wenig Geld einkommen nach dem 40 sten wird man abgeschoben / alles luegen
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22.03.2011 09:10 Uhr von RedmanTG
 
+3 | -4
 
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@ Teralon02: Kann ich verstehen wenn man das so liest dann würde ich das auch so wie du sehen. Aber wenn du die Quelle liest, fällt dir vielleicht auf das damit gemeint ist das wenn die jetzigen studenten ihre Abschlüsse haben und fertig mit dem Studium sind, dann fehlen definitiv Nachzügler. So und zu der Aussage das der Bedarf an Studienabsolventen sinkt bedeutet du brauchst zwar welche aber nicht so viele wie vorher, denn zu wenige Personen die einen Hochschulabschluss haben (geringere Ausbildungsdauer -> schnellerer Eintritt ins Berufleben) bedeutet das die Sozialkosten bezüglich der Rente nicht mehr getragen werden können. Ich hoffe das bringt ein wenig Licht ins Dunkel
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22.03.2011 09:10 Uhr von niveaupolizei
 
+18 | -4
 
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Tja es kommt darauf an, was man studiert.
Hulligulli "Irgendwas mit Medien", "Event- und Diskofotografie" oder so ist eben nicht gefragt.

Schweiss und Tränen liegen in den Ingenieursstudiengängen und die sind nun mal gefragt. Und genau DA besteht ein Mangel an Absolventen.
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22.03.2011 09:42 Uhr von SN_Spitfire
 
+13 | -8
 
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Deutschland schafft sich ab: und mit der BaWü-Wahl am Sonntag wird schon mal der erste Grundstein gelegt.
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22.03.2011 09:45 Uhr von Teralon02
 
+17 | -3
 
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@RedmanTG: wozu sind wir auf SHORTnews wenn wir Quellen lesen müssen um Infos zu bekommen?

JETZT haben wir erstmal die Doppeljahrgänge. Danach sinkt es wieder auf das normale Niveau und schon zu den Zeiten wurde immer wieder von überfüllten Hörsäälen gesprochen. Arbeitslose Akademiker sind auch nix neues.

Wer soll den ganzen Bockmist denn noch glauben? 2000 hieß es "Wäh, soviele Arbeitslose Lehrer"... 2 Jahre Später "Wir brauchen mehr Lehrer!"


Gibt es zu wenige Akademiker, werden diese besser bezahlt. Verdient man als Akademiker deutlich mehr, werden mehr Leute Studieren.
Der einzige glaubhafte Grund für "Es gibt zu wenige Akademiker" ist doch "Es gibt nicht genug Akademiker um die Löhne zu drücken..."
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22.03.2011 10:12 Uhr von damien2003
 
+13 | -1
 
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Die Schlagzeile sollte eigentlich: anders aussehen z.B. Wohlstand aufgrund fehlender Eier unserer Politiker gefährdet.
Vor kurzem hieß es noch Akademiker verlassen nach Abschluss ihrer Ausbildung das Land. Vieleicht sollte man mal anfangen wieder mehr Geld in Deutschland zu Investieren und nicht alles ins Fass ohne Boden "Europa" zu stecken.
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22.03.2011 10:30 Uhr von Götterspötter
 
+6 | -1
 
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Netter Versuch ! Greencard für Inder gibt es nicht

Punkt !
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22.03.2011 10:37 Uhr von Serverhorst32
 
+11 | -2
 
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EXTREM schlechte Bildungspolitik ist schuld. Und die Leute die hier meckern, dass so viele junge Leute das „falsche“ Studieren, sollten sich mal fragen woran das liegt. Vielleicht liegt es daran, dass man in sehr vielen Studiengängen in Deutschland gar keinen Studienplatz bekommt wenn man kein Abitur mit der Note 1,0 hat.

Viele wichtige Studiengänge sind so gefragt, dass es seit Jahrzehnten mehr Nachfrage als Angebote gibt und die Leute zum studieren ins Ausland gehen müssen oder eben was anderes studieren müssen… bsp. Medizin, Psychologie etc.

Gleichzeitig wir die Steuerbelastung immer höher und die Lage für viele Akademiker im nahen Ausland immer attraktiver.
Wir geben für jeden Dreck Milliarden aus, ob nun für EU Schirme, für strauchelnde Banken die dann Millionenboni bezahlen, für Subventionen etc. etc.

Aber für Bildung ist nicht genug Geld da. Deshalb bitte immer weiter CDU wählen, denn die arbeiten schon seit Jahrzehnten daran das alles zu verbessern und wenn wir der CDU/CSU oder der SPD jetzt noch 50-100 Jahre Zeit geben, dann werden diese Probleme ernsthaft angegangen davon bin ich fest überzeugt.
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22.03.2011 10:39 Uhr von mr.sky
 
+3 | -1
 
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@Schlottentieftaucher: weil sie es selbst nunmal nicht wollen. Die Welt derer besteht aus "eh, isch wärd türstäher, alta.."

Und wenn sie begreifen, dass alles mist war ist es nunmal zu spät. Wer mit 20 erst seinen Haupt/Realabschluss hat ist nunmal Raus aus der Sache und "Akademiker" kann er auch vergessen.
Viele (zu viele) Chillen erstmal bis 18 und fangen dann erst an irgendwelche Abschlüsse nachzuholen. Mit viel Mühe und Not schaffen die dann einen Abschluß mit 4.0 und sind stolz wie Oskar.
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22.03.2011 11:32 Uhr von Intergalacta
 
+4 | -2
 
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Das passiert: mit Gesellschaften, die zu sehr auf materielle Werte wert legen und bei denen der Nachwuchs keine wichtige Bedeutung mehr einnimmt. Früher oder später überaltert so eine Gesellschaft, da vorangegangene Generationen keine Kinder kriegen wollten sondern lieber Karriere machten oder Zeit für sich haben wollten. Das ist ein natürlicher evolutionärer Ausleseprozess. Die Zukunfft gehört anderen Gesellschaften, in denen das Wohl der Nachfahren noch einen höheren Stellenwert einnimmt wie das eigene Wohlergehen und der eigene Komfort. Wie ich finde vollkommen zurecht!!!!
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22.03.2011 11:32 Uhr von maki
 
+4 | -5
 
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*kopfkratz*: Welcher "Wohlstand"?
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22.03.2011 11:46 Uhr von kulifumpen
 
+3 | -0
 
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also seit meiner Schulzeit wird immer wieder gewarnt: es fehlt an Ärzten, Ingenieuren und Lehrern...das ganze ist mittlerweile 10 Jahre her und es fehlt immer noch daran...jetz kann man mutmaßen:

entweder: die lügen uns einfach voll und wollen uns angst machen

oder

die haben es in 10 Jahren nicht geschafft irgendwie dagegen zu steuern und entsprechend die Ausbildung zu verbessern oder neue anreize zu schaffen

oder

die menschheit verdummt...

ich finde alle varianten höchst erschreckend...naja ich hab mein studium beendet (vor einem jahr) und auch nach mir gab es mehr als genug studenten.

Im übrigen sollte man den Ärztemangel auf die ländlichen regionen beschränken, in den städten kann man kaum 2m weit spucken ohne einen Arzt zu treffen.
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22.03.2011 12:40 Uhr von sharksen
 
+2 | -0
 
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Zitat: "Wer in begehrten Universitäten studieren will, rechnet hin und her, ob er den erforderlichen Notendurchschnitt noch erreichen kann."

Anscheinend hat bei der Welt keiner eine Ahnung, was NC bedeutet..
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22.03.2011 12:54 Uhr von Bruno2.0
 
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Wieso: Weniger Ärzte Nachwuchs??? bei uns sind die Plätze genau für den Beruf voll Aber trotzdem zu wenige??

Kann es vll. daran liegen das die alle zu wenig verdienen ich kenne nen Paar Leute die frisch aus der Uni kommen und Höchstens an das Gehalt eines normalen Gesellen kommen und das bei viel längerer Ausbildungszeit + Schulden durch Bafög
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22.03.2011 13:17 Uhr von a.berwanger
 
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Fakten verschweigen: 1.) Warum unser Wohlstand den Bach hinunter geht, hat mehrere Gründe und die versteckten EU-Ausbau Gründe die man nicht in den Zeitungen liest die aber jedes Gewerbe und Arbeitsamt kennt spielen da eine grosse Rolle mit!

2.) Jeder der inzwischen 1 und 1 addieren kann und die erste Lohnabrechnung bekommt und die steuerlichen Abzüge sieht, sucht möglichst das Weite und hört mit dem Märchen auf vonwegen in anderen Ländern zahlt man noch mehr Steuern...das stimmt nämlich nur zum Teil, denn obwohl ich z.B in Schweden mehr Steuern bezahle, bleibt mir ein mega Batzen zum Leben jedes Monatsende wenns ums Geld geht!!! Die Beispiele sind unendlich! Soll man dafür studieren?

3.) Deutschland bzw. seine Parteiendiktatur verhindert doch regelrecht dass dieses Land hier wieder zu blühen beginnt. Die Menschen werden hier nach Strich und Faden belogen und betrogen wo es nur geht.

4.) Geht mal durch eine Grossstadt....noch Fragen wenn wir von Einwanderung ohne Sinn und Verstand reden? Das Niveau welches dadurch noch herabgesetzt wird, muss ich hier nicht kommentieren. Jetzt hat man den Salat der von den lieben Parteidiktatoren angerichtet wurde und den kann man nicht einfach wegschieben.

5.) Gerade Thema Ärzte....die meissten davon sind nach England, Schweden, Norwegen und in die Schweiz ausgewandert weil man sie dort mit Kusshand nimmt und wieso??? Wesentlich besseres Gehalt, normale Arbeitszeiten, sozialere Familienbedingungen. Das ist Fakt.

6.) Wo sind nachwachsende Kleinunternehmen oder Jungunternehmen? Tja...wie viele hier schon sehen....Fleiss lohnt sich hier nicht, Behörden ohne Grenzen, steuerliche Abzocke und eine hirnverbrandte Bürokratie die zum Himmel stinkt.

Das ist das Germany welches sich vor 20 Jahren noch keiner in dieser ekelhaften Dimension erträumt hat! Antidemokratie sei Dank! Weiter so.....es kommt 100% noch dicker wenn man nicht endlich aufsteht!
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22.03.2011 13:20 Uhr von sevenofnine1
 
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zu wenig Lehrer? Da wüsste ich aber was von... 3 Wartepunkte auf der Referendariatsliste ist durchaus möglich (heißt 1,5 Jahre keine Ausbildungsstelle nach abgeschlossenem Studium) und dabei ist definitiv nicht gesichert, dass man nach dem Referendariat eine Stelle bekommt, weil man zu viele Lehrer für zu wenig freie Planstellen hat. Inzwischen wird den Refs und Lehrern sogar nahe gelegt, dass sie sich doch bitte auf U-Plus-Stellen bewerben, da man billige Vertretungskräfte braucht, welche keine Festanstellung haben. Wozu also Planstellen fest besetzen, wenn man doch Teilzeitlehrer haben kann.
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22.03.2011 14:06 Uhr von Rade1909
 
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Meine Meinung: Studiengebühren abschaffen = Mehr Akademiker!
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22.03.2011 14:37 Uhr von gehrdinoh
 
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Klar fehlt es an Ärzten, wieviele schaffen schon den NC von 1,0-1,2 (http://hochschulstart.de/...). Viele unserer Nachbaarländer lösen das deutlich besser
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22.03.2011 16:02 Uhr von kochtopf1
 
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Das kompensieren unsere Moslems doch locker

ironie off
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22.03.2011 16:46 Uhr von omar
 
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Was sind Studienabsolventen? "Der Bedarf an Studienabsolventen sinkt und Hochschulabsolventen steigt"

Was sind "Studienabsolventen?
Ich dachte das sind auch Hochschulabsolventen?
Wo ist denn da der Unterschied?
Kann mich jemand bitte aufkären?

*am Kopf kratz*

[ nachträglich editiert von omar ]
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22.03.2011 19:15 Uhr von eztz
 
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a.berwanger: dem ist nichts hinzu zu fügen , völlig richtig erkannt.
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22.03.2011 20:28 Uhr von farm666
 
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@Intergalacta: Vll nicht auch zuletzt wegen der Imanzipation der Frau?
Meine Freundin möchte auch das wir das essen 50/50 teilen und ich dann argumentieren muss das ich eine hörere kalorienverbrauch habe.


Naja, was soll man machen...
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22.03.2011 20:35 Uhr von farm666
 
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Teil des systems: Die Eilite möchte auch möglichst viele akademik fähige haben die einen studienplatz nicht bekommen und am ende eine arbeit besitzen die viel leisten aber schlecht bezahlt werden.

Wahrscheinlich entstadt diese news weil die nachfrage zurück geht aber immernoch deutlich über das angebot steht.

Alles Kapitalismus:
Wenn anstatt 20 Milliarden nornoch 14 Millarden plus gewinn gemacht wird, entspricht das nicht mehr den prognosen einer 3% wachstum sondern nur eine 2,46prozentige.
Also wird es zeit Arbeitsplätze los zu werden damit der gewinn maximierung wieder stimmt...

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