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AMD: Der Fortschritt bei Computerspielen wird durch DirectX verlangsamt

DirectX verhindere nach Ansicht des Prozessor-Unternehmens AMD die Entwicklung von neuen Computerspielen.

Die Grafik-Plattform von Microsoft verärgere in zunehmendem Maße die Entwickler von PC-Spielen, sagte ein AMD-Manager, da DirectX eine stärkere Ausrichtung auf Spiele für Konsolen verursache.

DirectX erlaube es den Entwicklern nicht, die meist bessere Grafik-Hardware bei Computern voll auszureizen. Deshalb würden die Entwickler von PC-Spielen am liebsten ganz auf DirectX verzichten.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Computer, Game, AMD, Fortschritt, DirectX
Quelle: winfuture.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2011 08:17 Uhr von Li4m
 
+45 | -0
 
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Also wenn es die Entwickler so sehr stört, sollen Sie doch auf Alternativen zurückgreifen (OpenGL? UnlimitedDetailTechnology?) bzw sich zusammensetzen und eine Eigene Alternative Entwickeln.

Ich will damit niemanden angreifen, aber beschweren kann sich jeder ;)
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22.03.2011 08:22 Uhr von PuerNoctis
 
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Der Fortschritt der Computerspiele wird durch die verbohrten Idioten von EA, Ubisoft, Activision & Co. gestört! Spiele sollen SPAß machen, das geht auch ohne eine Crytek-Engine-XYZ. Und genau dieses Denken hat man verlernt.

Ich wünsche mir die 90er zurück :(

@Li4m: Jop, genauso isses. Das Spiel "Amnesia" von Frictional Games ist z.B. in OpenGL geschrieben, und sieht im Vergleich mit anderen Titeln echt top aus! Und da OGL die letzten Jahre enorm viel an der Spezifikation geändert hat, steht es DX eigentlich in nichts nach. Da kann man locker auf PC sowie auf Konsolen zu OGL greifen.

Aber wie gesagt, Grafik schön ung gut, aber die sollen doch lieber mal ein SPIEL machen -.-

[ nachträglich editiert von PuerNoctis ]
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22.03.2011 08:22 Uhr von MacTop
 
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Ach Na endlich sagt es einer mal deutlich, dieses Flickwerk ist der größte Schrott; einfach nur zusammen gek(l)aufter Mist.
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22.03.2011 08:30 Uhr von b0mb
 
+4 | -38
 
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22.03.2011 08:43 Uhr von PuerNoctis
 
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@b0mb: "Die PC Grafik ist in der Tat kaum besser als auf 6 Jahre alten Konsolen."

Also zum einen ist meine Erfahrung, dass der Unterschied gewaltig ist: Textur- sowie Bildschirmauflösung ist auf Konsolen enorm gedrosselt. Mit entsprechendem Mipmapping und Anisotropic Filtering sehen Texturen auf, gerade sechs Jahre alten Konsolen, bis heute mitunter noch sehr verwaschen aus. Dasselbe gilt für die Polygonanzahl von Meshes.

Und warum sieht man den Unterschied zum PC kaum? Weil die Entwickler keine Spiele zweimal entwickeln werden und sich einfach an´s schwächste Glied richten. Für den PC die Grafik dann doch hübscher zu machen, weil dort zweifelslos absolut mehr möglich wäre, bedeudet Mehraufwand und damit Geld. Einige Entwickler machen es, einige nicht.

Ich schieb die schlechte Grafik der Spiele auf die Konsolen, nicht auf die PC-Hardware.

[ nachträglich editiert von PuerNoctis ]
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22.03.2011 09:52 Uhr von SN_Spitfire
 
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22.03.2011 10:00 Uhr von PuerNoctis
 
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@SN_Spitfire: Vorsicht, ich will hier nur kurz die Begriffe klären:

DirectX (egtl. Direct3D), ist KEINE Grafikengine. Es ist eine API (Programmierbibliothek) um z.B. eine 3D-Engine zu schreiben. Die einzigen zwei APIs die es eigentlich gibt sind "Direct3D" und "OpenGL" - das war´s. So ziemlich alle Engines dieser Welt heutzutage sind damit geschrieben.

"Direct3D" und die "Crytek Engine" sind also zwei total verschiedene Paar Stiefel.

Eine API für direktes 3D-Rendering zu schreiben ist weitaus aufwändiger als eine Engine selbst....

...aber Google wäre sowas bestimmt zuzutrauen ;)

[ nachträglich editiert von PuerNoctis ]
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22.03.2011 10:03 Uhr von SN_Spitfire
 
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@PuerNoctis: Ist mir auch grad aufgefallen.
Ich meinte natürlich nicht die Grafikengine, sondern die API.

Mal eine Mail an Google schreiben ;P
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22.03.2011 10:55 Uhr von brezelking
 
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Immer sind die anderen Schuld: Dass das Problem in Wirklichkeit ausschließlich bei den Spielentwicklern zu suchen ist, darauf kommt man ja nicht.

Ständig dieser dämliche Schwanzvergleich wer denn nun das Spiel mit der geileren Grafik fabriziert.

Was dabei aber immer und immer mehr auf der Strecke bleibt ist der Spielspaß. Die Wiederspielwert von heutigen Games geht mittlerweile fast gegen Null (Ausnahmen gibt es nur wenige)

Man konzentriert sich nur darauf wie man alles noch (un)realistischer wirken lassen kann. Anstatt sich mal auf den spielerischen Teil zu konzentrieren.
Nein stattdessen kriegen wir Pseudo--HDR (echtes HDR gibt es nicht bei Spielen. Zumindest noch nicht), überflüssige Ruflektionen, Blooming und sonstiges.
Alles schön glänzend und teilweise in Plastikoptik
Wo man doch an Effekten sparen könnte, und dafür mehr auf Texturen und Details eingehen könnte.
Oder einfach diese Zeit mal in die Spielemechanik stecken.

Aber anscheinend will so etwas niemand mehr, Grafikgeilheit ist hier wohl das Zauberwort.

Ich frage mich ernsthaft ob wir nicht bessere Spiele hätten, wenn wir vor einigen Jahren aufgehört hätten die Grafikleistung der PCs zu verbessern

[ nachträglich editiert von brezelking ]
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22.03.2011 11:24 Uhr von Sh@dowknight99
 
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@nokia1234: Nunja.. die Weiterentwicklung der Grafik ist seit eh und je Bestandteil der Computerspieleindustrie.

Ich erinner mich noch an die Zeit zwischen DukeNukem 3D und Quake1, welches zum erstenmal Polygone für die Objekte/Gegner verwendete, anstelle von Sprites. Das war eine Art Revolution in der Spielewelt, da man zum ersten Mal flüssige Darstellungen von Monstern und Gegenständen hatte und sogar um sie herumlaufen konnte, ohne dass der 2D-Sprite immer zu einem gewandt war ;-)

Genauso verhielt es sich mit dem Einführen von Bump-Mapping, wodurch zum ersten mal eine gewisse "Plastizität" in Texturen generiert werden konnte und Welten dadurch wesentlich realer und diffiziler wirkten.

Im Prinzip geb ich dir aber recht, was die Qualität der Spiele allgemein angeht. Neben der Grafikprotzerei sollte bei Spielen der Schwerpunkt auch auf gute KI, Gameplay oder aber Story liegen. V.a. in Sachen KI hat sich in den letzten Jahr(zehnten) sogut wie gar nichts getan. Die Gegner verhalten sich in beinahe allen Spielegenres noch immer absolut hohl und kommen über ihre gescripteten Verhaltensweisen nicht hinaus, aber das ist wohl nur ein Zeichen dafür, dass künstliche Intelligenz noch immer in den Kinderschuhen steckt, bzw. die Rechenpower hier wohl absolut nicht ausreicht, und der Gegner deshalb das Gehirn einer Amoebe injiziert bekommt.
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22.03.2011 12:04 Uhr von sevenofnine1
 
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morrowind: und ich spiele immer noch fleißig "The Elder Scrolls" 3 und 4. Klar kann "Morrowind" grafisch nicht mit "heutigen" Spielen mithalten. Aber was den Spielspass angeht stecken da Welten zwischen. Und "Dungeon Siege" habe ich auch 5 oder 6 mal durchgespielt. Sowohl klassisch als auch "Aranna". Mal als Schwertkämpfer, 2 mal als Magier (Kampf und Natur), mal als Bogenschütze... jede Klasse einmal durch. Und Mario Kart 64 ist mir persönlich heute immer noch lieber als diese hochgebrutzelten GTAs. Das Schöne ist, dass man als Spieler selber entscheiden kann, was man spielen will, das Schlechte ist, dass viele alte Spiele heute kaum noch spielbar sind.
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22.03.2011 12:05 Uhr von Azureon
 
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@ aspartam_gift: .NET is fine. l2code :P

Zum Thema:

Hachja.... 3Dfx das waren noch Zeiten... :>
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22.03.2011 12:29 Uhr von jackblackstone
 
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@b0mb
ja ne is klar.
ps3 = directx9 wir haben schon directx11 auf dem markt
ps3 = aufgebohrte nvidia 7800, wir hatten bereits die 8000er, 9000er, 200er, 300er, 400er und sind jetzt bei der 500er nvidia generation angelangt....
...und du bist ernsthaft der meinung die konsole könne bessere grafik liefern XD

Von wem wird DirectX entwickelt? genau microsoft! die werden doch nicht ihr konsolen geschäft kaputt machen nur damit auf dem pc bessere grafik kommt.

außerdem geht es nicht in kurzer zeit so eine umfassende blibliothek zuammen zu schustern. selbst wenn die spieleentwickler sich zusammen setzen würden, würde es jahre dauern bis etwas ausgereiftes dabei raus kommt.
siehe opengl, da sieht mans ja am besten das chaos, wenn mehrere unternehmen dran rum werkeln. es dauert monate bis die sich überhaupt für etwas entscheiden können.
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22.03.2011 12:56 Uhr von JesusSchmidt
 
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@jackblackstone: ps3 = directx? is klar...

es gibt kein chaos bei opengl. wo hast du diesen unsinn aufgeschnappt? opengl ist in jeglicher hinsicht besser als direct3d. außer vielleicht, dass opengl reines c ist und damit ein wenig altmodisch zu programmieren ist. :)

[ nachträglich editiert von JesusSchmidt ]
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22.03.2011 12:57 Uhr von Alice_undergrounD
 
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joa mei: "Deshalb würden die Entwickler von PC-Spielen am liebsten ganz auf DirectX verzichten."

und warum machen sies dann nich? oder haben sie noch nie was von openGL gehört?
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22.03.2011 13:02 Uhr von PuerNoctis
 
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@aspartam_gift: Ist zwar grad off-topic, aber ich als absoluter C++ Liebhaber und Java-Verflucher muss zugeben, dass Managed Code _mindestens_ genauso schnell im Regelfall ist wie nativer Code.

Das liegt mitunter einfach an dem absolut genialen GC-System (tjaha, der macht nämlich auch die Allokation, und der Heap wird da viel geschickter verwaltet als ein simples malloc() unter C). Desweiteren ist die darunterliegende (Java/.NET) VM in der Lage den Code effektiver auf das Runtimesystem zu JIT-compilen - und das wird auch nur einmal gemacht, dann bleibt das im Speicher hängen. Zudem gibt es Escape-Analysen, daher wird auch viel was vermeintlich auf dem Heap landet eigentlich auf den Stack gepuscht... etc.

Ist zwar absolut nicht das Topic, aber ich wollte dazu unbedingt mal kurz meine Erfahrungen preiss geben :)

EDIT: Speicherfressend ist managed allemal, da bin ich voll auf Deiner Seite! Aber die Crux ist leider, dass das für viele heutzutage kein Problem mehr darstellt :/

[ nachträglich editiert von PuerNoctis ]
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22.03.2011 13:50 Uhr von readerlol
 
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falsch: die konsolen sind schuld.... die spiele entwickler schäffeln hier den meisten umsatz... ergo entwickeln sie auch nur für die konsole und es kommt eine nach der anderen konsolen portierung auf dem pc.... oder wo sind denn die pc only titel?
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22.03.2011 17:37 Uhr von Randall_Flagg
 
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wenn ich das vorhin auf einer Seite (Gamestar? PCGames? 4Players?) richtig gelesen habe, dann plädiert AMD für gar keine Programmbibliothek sondern für den direkten Zugriff auf die Hardware. Ich kenne mich da aber nicht ganz so gut aus, was das betrifft, und weiß daher nicht, ob man nicht auch für den Zugriff auf die Hardware so ne Art Schnittstelle wie DirectX brauchen würde.
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23.03.2011 03:00 Uhr von dinexr
 
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Ich will auch mal: @Topic
Dazu hat einer bei Golem n schönen Kommentar verfasst:

http://forum.golem.de/...

Und an alle, die sich fragen, warum denn so viele Spieleentwickler nicht OpenGL benutzen:

http://blog.wolfire.com/...

(Da gibts n extra Abschnitt zu der Frage). Außerdem benutzen durchaus einige Spieleentwickler OpenGL. Das prominenteste Beispiel ist wohl id-Software, deren neuster Titel (Rage) auch wieder auf OpenGL läuft. Aber auch alle Games, die auf Mac OSX / Linux laufen nutzen dort OpenGL (DirectX gibts da ja nicht), z.B. die Games von Blizzard oder Valve, aber auch einige Indie-Games.

@PuerNoctis und vorallem aspartam_gift
Ich würd die Kirche lieber im Dorf lassen. Von .NET red ich mal nicht, hab damit selber nie gearbeitet. Aber was Java angeht, da kann man den Speicherbedarf genauso leicht sprengen, wie gering halten. Der Platz, den man heute hat, reicht vollkommen aus, wenn beim Programmiern auch den Verstand benutzt, bzw. etwas über die internen Abläufe in Java weiß.

@Randall_Flagg
Ich weiß auch nicht, was AMD damit genau meint, aber ohne Schnittstelle wird das Entwickeln für den PC sehr unschön. Bei den Konsolen kann man das machen, weil die in ihrer Hardware konsistent sind (zumindest innerhalb einer Generation), z.B. ist die Hardwarekonfiguration bei jeder PS3 die gleiche. Da kann man getrost so viel low-level programmieren, wie man will, es wird auf jeder PS3 das gleiche Resultat sein. Macht man das auf dem PC kann man sich fast sicher sein, dass die Software bald nur auf der eigenen Kiste läuft. Entweder einigt man sich auf wenige Hardware-Konfigurationen für Gaming-PCs oder man bleibt bei den Schnittstellen. Andernfalls würde das wohl den Entwicklungsaufwand sprengen. Ich bin aber sicher, dass sich auch mit OpenGL noch deutlich mehr Performanz aus den PCs rausholen lässt.

Jetzt nochmal zum Thema Grafik vs. Spielspaß:
Diese Diskussion gibts seit Jahren und die Wortlaute sind auch immer sehr ähnlich, vonwegen heutige Spiele sind ja alle doof, es geht nur noch um Grafik, damals war alles besser etc. . Ich kann mich dem beim besten Willen nicht anschließen und ich denke auch, dass der optische Eindruck enorm zum Spielspaß beitragen kann. Es stimmt aber wohl, dass gewisse Spiele heute gar nichts können, außer halbwegs gut aussehen. D.h. aber doch noch lange nicht, dass das für alle gilt.
Ich kann zwar nur für mich sprechen, wenn ich sage, dass z.B. Call of Duty seit dem ersten Teil immer die gleiche 0815-Ballerei geblieben ist und nur die Grafik aufgebohrt wurde, während C&C immer besser geworden ist, einschl. Grafik (außer vlt. Tiberian Twilight). Das mögen viele anders sehen und ich will wirklich keine Diskussion über die Qualität der beiden Serien losbrechen (deswegen betone ich nochmals, dass das nur meine eigene Meinung ist und keine Wertung mit represantativem Anspruch). Aber wenn ihr mal ehrlich seid, findet ihr doch sicher auch Beispiele, die meinem entsprechen, oder? Ich kann mir nicht vorstellen, dass man als Gamer aus dem älteren Semester wirklich alle modernen Games schlecht findet.

---

Aus Spaß und Langeweile mal ein kleiner Anstoß zur Spekulation und/oder Verschwörung:

Was denkt ihr zu der News in Verbindung mit dieser?: http://www.phoronix.com/...

[ nachträglich editiert von dinexr ]
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23.03.2011 06:26 Uhr von Moriento
 
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DirectX: ist ja nicht die einzige Schnittstelle, die PCs ausbremst. Sauber gecoded wird heute kaum noch, geschweige denn in Assembler. Hätte man bei dem C64 oder Amiga so viel Schrott mitgeschleppt ... Nein, da wurden die Programme mit der Zeit immer besser optimiert, um die Hardware auszureizen. Ich kann mich eigentlich auf keine Zahl festlegen, aber ich schätze mindestens 50% der Leistung geht durch die heutigen, aufgeblasenen Codes verloren. Bei Spielen mag das ja noch erträglich sein, die Rechner sind ja schnell genug, aber ich schätze, dass auch Betriebssysteme und Anwendungsprogramme über Gebühr dadurch belastet werden.

Dann wird noch so ein Mist wie DX10 gehyped, bei dem man einen Unterschied nur im direkten Vergleich erkennen kann ... und selbst dann gerade mal so erkennen.

Ich habe schon davon geträumt, wie atmosphärisch ein Spiel sein könnte, wenn man ein Spiel in alter Manier (codetechnisch und designtechnisch) schreiben würde. Wie viel mit etwas Hingabe zu schaffen ist, hat man ja an Minecraft gesehen. Leider haben sich die Spieleschmieden derart in möglichst aufgeblasenen Grafikgames verrannt, dass nicht nur das Gameplay zu kurz kommt. Kann sich noch jemand daran erinnern, wie genial die Atmosphäre bei Spielen wie Turok war? Ich glaube vielfach dürften die Spieleschmieden mit den Möglichkeiten schlicht überfordert sein. Man muss allerdings auch anmerken, dass die Erinnerungen an alte Spiele manchmal etwas trügerisch sein können. Das merke ich immer wieder, wenn ich den Brotkasten mal wieder anschließe.

[ nachträglich editiert von Moriento ]
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23.03.2011 08:16 Uhr von 19ceejay90
 
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Garfik -.-: Ich scheiß auf die ganze Grafik. Ein Spiel sollte Spaß machen. Eine gute Storry usw... Mein Lieblingsspiel ist immernoch Baphomets Fluch von 1996. DAS ist mal ein Titel... Auch mit der alten Grafik.
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23.03.2011 22:43 Uhr von dinexr
 
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Moriento: "Ich habe schon davon geträumt[...]" - ja, Träumerei ist hier wohl das Wort der Wahl. Wann wurden denn Spiele zueletzt in Assembler geschrieben? Und wie soll man das heute bewerkstelligen? Man bräuchte viele Jahre, um ein einziges auf den meisten PCs zum laufen zu bringen. Viel von der potentiellen Leistung eines Rechners geht dadurch flöten, dass die Software auf jeder möglichen Hardware laufen soll.

Und inwiefern profitiert die Atmosphäre vom Code des Spiels? Du führst hier das Beispiel Minecraft an, dabei hat Notch von sich selber behauptet, dass er schrecklich programmiert.

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