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Barack Obamas Parteikollege: "Wir sind wegen des Öls in Libyen"

In einem Interview mit dem TV-Sender "MSNBC" betonte der demokratische Abgeordnete Ed Markey, dass der Grund des Angriffs auf Libyen in den reichen Ölvorkommen in dieser Region liegt.

Die jüngsten Ereignisse in Japan hätten gezeigt, wie schwierig die energiepolitische Situation international geworden sei. Daraus sieht er noch eine stärkere Abhängigkeit von Öl gegeben.

Markey forderte dazu auf, dies zum Anlass zu nehmen, sich intensiver in der USA mit alternativen Energiequellen auseinanderzusetzen.


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WebReporter: StefanPommel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Angriff, Interview, Libyen, Öl
Quelle: www.realclearpolitics.com

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2011 06:05 Uhr von StefanPommel
 
+18 | -9
 
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Eigentlich hätte man es sich schon längst denken können. Wenn die USA mal wieder ein Land in der Region bombardiert, kann nur Öl dahinter stecken.
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22.03.2011 06:14 Uhr von CaptainFuture81
 
+20 | -12
 
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Echt???? Ja nee is klar!
Ich war total überrascht als ich das gelesen hab... nicht!

Jetzt mal ehrlich: Die Amis und Öl? Das ist wie n`Junkie und Drogen. Um jeden Preis!

[ nachträglich editiert von CaptainFuture81 ]
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22.03.2011 07:09 Uhr von weg_isser
 
+4 | -4
 
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Ist ja mal was ganz Neues! Das kommt mir irgendwie bekannt vor...
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22.03.2011 07:20 Uhr von Jaegg
 
+11 | -8
 
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Warum sollten die Amis auch sosnt da sein. Wo geht es den Amis um etwas anderes als Rohstoffe?

Man sollte Nachrichten bringen, wenn die Amis irgendwo sind und es ihnen nicht ums Öl geht.

Nicht Fukushima
sondern FukUSA
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22.03.2011 07:39 Uhr von Reape®
 
+6 | -5
 
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weswegen denn sonst nebenbei erwähnt ist das einmischen und ergreifung einer partei für eine der seiten in einen bürgerkrieg ist völkerrechtlich illiegal.
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22.03.2011 07:42 Uhr von sv3nni
 
+9 | -3
 
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endlich mal: ein ehrlicher parteikollege ;-)

wenn nur alle so wären *g
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22.03.2011 07:51 Uhr von PeterLustig2009
 
+9 | -9
 
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Lol wie selbstverständlich hier alle das für: die Wahrheit halten :)

Das Interview lief folgendermaßen ab.

Warum sind sie in Lybien involviert?
Was denken sie denn, natürlich wegen dem Öl!!

Und jeder naive Zuschauer Boah ey endlich sagt mal einer die Wahrheit, dabei hat er nur das gesagt was der Reporter hören wollte :)
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22.03.2011 08:30 Uhr von mort76
 
+7 | -3
 
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lustiger Peter, daß man etwas hören will, heißt noch lange nicht, daß es nicht stimmt.
Im Allgemeinen will man die Wahrheit hören- willst du dem Reporter das vorwerfen, nur weil DU sie nicht hören willst?
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22.03.2011 08:51 Uhr von usambara
 
+5 | -0
 
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BP hat gerade erst ~1 Mrd € in Ost-Libyen investiert, da hat Premierminster Cameron wohl "keine Wahl" außer Gaddafi aus dem Land zu treiben.
Zu dem balgten sich Gasprom und China um Lizensen, auch die USA wollten nach 20 Jahren Abwesenheit zurück ins Geschäft.
Die Öl-Gasförderung war bis dato staatlich.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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22.03.2011 09:01 Uhr von BK
 
+3 | -7
 
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Und ihr glaubt alle so einer Quelle...

Sie sagt was ihr höhren wollt und ihr jubelt...

Tzzzzzzzzzz......
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22.03.2011 09:21 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -4
 
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@mort76: Der eine sagt es so, der andere so :)

Du sagst es ist die Wahrheit und ich will sie nciht hören.
Ich sage es ist das was der Reporter und Leute wie du hören wollen und nicht die Wahrheit

Wer von beiden hat jetzt Recht? :)

Fakt ist dass die USA bisher neben Frankreich und anderen Ländern nur den Luftverkehr überwachen und Flugabwehrstellungen angreifen, sich aus den Bodenkämpfen aber heraushalten (obwohl die USA Bodentruppen vor Lybien stationiert hat)

Wollte man Gaddafi wirklich liquidieren würde man das schneller und einfacher lösen können.

Ist nur meine Meinung, kann sein dass ich mich täusche. Kann aber auch sein dass ich Recht habe


@usambara
BP fördert schon seit letztem Jahr vor Lybien und hat die Lizenz dafür bereits vor 4 Jahren von Lybien erworben. (Kurz nach der Begnadigung des Lockerby-Attentäters)
Und was haben die Staaten mit der Ölförderung eines britischen Unternehmens zu tun?
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22.03.2011 09:25 Uhr von K.T.M.
 
+5 | -1
 
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Die USA und auch andere Länder wie z.B. China könnte problemlos ihren kompletten Strombedarf durch alternative Energiequellen decken. Technologisch wäre es kein Problem, es ist halt einfach nur zu teuer.

@PeterLustig2009

"Und was haben die Staaten mit der Ölförderung eines britischen Unternehmens zu tun?"

Der sozialistische libysche Staat erhält von ausländischen Firmen 80% der Produktionserlöse. Fällt das Gaddafi-Regime weg hat man also plötzlich den "alten" Produktionserlös + 400 %.

[ nachträglich editiert von K.T.M. ]
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22.03.2011 09:45 Uhr von Lykantroph
 
+3 | -5
 
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Ich versuch´s mal noch mal: Es geht nicht um öl. Es geht um´s wasser. Den usa geht nach nachweislich das grundwasser aus. Damit meine ich nicht nur das trinkwasser sondern speziell das nutzwasser für die industrie. Die sog. Aquifere, riesige grundwasser speicher unter der erde, sind in den usa nahezu leer. Laut berichten verbrauchen die usa 25 x mehr wasser als durch grundwasser und regen in den aquiferen wieder aufgefüllt werden kann.

Es war nur eine frage der zeit bis die in nord afrika einfallen. Den dort liegen entgegen den allg.erwartungen gigantische
aquifere.genauso unter der sahara.

Da kommt dieses angebliche öl gelaber natürlich gerade recht. Den usa geht die mit abstand wichtigste ressource aus und sie tun altes damit´s niemand merkt
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22.03.2011 10:20 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -1
 
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@k.t.m: "Der sozialistische libysche Staat erhält von ausländischen Firmen 80% der Produktionserlöse. Fällt das Gaddafi-Regime weg hat man also plötzlich den "alten" Produktionserlös + 400 %"

Der Staat oder der G Clan erhalten 80% ? ^^ Ach wobei ist ja das gleiche.
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22.03.2011 10:28 Uhr von PeterLustig2009
 
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@K.T.M: Lybien unter der Herrschaft Gaddafis als sozialistischen Staat zu bezeichnen ist schon sehr amüsant :)

Wenn man tatsächlich auf das Öl scharf wäre, warum führt man dann keinen richtigen Krieg sondern unterstützt die Rebellen indem man die Lufthoheit Gaddafis schwächt?

Oder sind die Rebellen in Wahrheit nur V-Männer ;)
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22.03.2011 10:59 Uhr von ente214
 
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die bösen amerikaner haben wieder zugeschlagen!!
wer hätte das gedacht, das man versucht den export von einem der wichtigsten industriegüter aus einem der größten förderländer wiederherzustellen. die ganze welt ist davon abhängig! wenn das öl nicht fließt heulen wieder alle das der sprit so teuer ist und die doofen manager sich nur die taschen vollstopfen wollen.
also nicht nur rumheulen und auf die USA schimpfen, sondern auch mal nachdenken.
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22.03.2011 12:13 Uhr von K.T.M.
 
+4 | -0
 
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@PeterLustig2009: "Lybien unter der Herrschaft Gaddafis als sozialistischen Staat zu bezeichnen ist schon sehr amüsant :)"

Die zumindest offizielle Bezeichnung: Islamisch-Sozialistische Volksrepublik. Und da die Wirtschaft Libyens bis heute stark durch Planwirtschaft, Preiskontrolle und staatl. kontrollierte Verteilung geprägt ist, kann man Libyen durchaus als sozialisisch ansehen oder wie würdest du es nennen? Gut statt Volksrepublik würde Militärdiktator es besser ausdrücken, aber es ändert nichts an den sozialistischen Zügen des Systems.

"Wenn man tatsächlich auf das Öl scharf wäre, warum führt man dann keinen richtigen Krieg"

Weil es genauso enden würde wie in Afghanistan.

Libyen hat noch viel mehr zu bieten als Öl. Europa könnte durch libysches Erdgas unabhängiger von Russland werden. Interessant sind auch die Bedingungen für alternative Energiegewinnung. Vielerorts bietet Libyen besonders harte und ebenerdige Flächen für großflächige Solarparks. Zudem ist die Küste ideal zur Erzeugung von Windkraft. Die deutsche Windenergiefirma CUBE glaubt an der Ostküste Libyens Strom zum Preis von 3,5 Cent/kWh erzeugen zu können.

Versteh mich nicht falsch. Ich bin kein Fan von Gaddafi, der gehört eindeutig weg. Aber ich habe die Befürchtung, dass einfach nur die jetzigen korrupten Stämme aus dem Westen durch andere korrupte Stämme aus den Osten ersetzt werden. Damit würde sich für die einfache Bevölkerung nichts ändern.
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22.03.2011 12:31 Uhr von uhrknall
 
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Ich vermute mal Der ehrliche Politiker wird, wie viele andere, nicht mehr lange Politiker sein.
Man hat es schon gesehen, als Köhler von wirtschaftlichen Interessen in Afghanistan sprach - weg war er.
Und Al Gore hat man durch massive Wahlfälschung seinen verdienten Präsidentenposten vermasselt, und die Welt bekam Bush. Und der hat ja bekanntlich "die Welt ein bisschen sicherer" gemacht.

Demokratie sieht anders aus.
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22.03.2011 14:31 Uhr von RicoSN
 
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Kein Titel angegeben. Bitte gib einen Titel an. Man Leute, schlagt euch doch nicht wieder die Köpfe ein. Ich bin kein Experte, aber für mich sieht es einfach so aus das einige "Westmächte" nun eingreifen um ihr Gesicht nicht zu verlieren. Jahrzehntelang wurde das Regime vom Westen gestützt und über Menschenrechtsverletzungen wohlwollend hinweg gesehen. Dies passiert im übrigen immer noch so, siehe Saudi Arabien.

Das Öl hätten die USA auch ohne Intervention bekommen. Nur sind die arabischen Staaten durch die Revolutionen in den medialen Blickpunkt gerückt. Das die westlichen Staaten sich so plötzlich für Demokratie in dieser Region interessieren halte ich für ein Gerücht. Es geht nur um die öffentliche Meinung.

Und wie ich schon sagte, das Öl hätten sie auch so bekommen.

[ nachträglich editiert von RicoSN ]
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22.03.2011 16:32 Uhr von DJCray
 
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Es geht nur indirekt ums Öl Es geht um den Dollar.

Und was die USA wollen ist eindeutig: Das Öl soll in USD gehandelt werden.

Kommt einer der Staaten auf die Idee, statt Dollar, Yen, Rubel oder Euro zu verlangen dann hätten die USA ein gigantisches Inflationsproblem.

Unsummen von Dollars die nicht durch Öl gebunden sind.

Einfach ist das aber für alle nicht.

Gruß
DJ
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22.03.2011 18:59 Uhr von Dennisum
 
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wasser: seht euch mal den beitrag an, muss ja nicht stimmen aber eine überlegung ist es schon wert:

http://www.youtube.com/...

und hier auch noch einmal über dieses thema:

http://www.hoerstel.ch/...
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23.03.2011 00:53 Uhr von ElChefo
 
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Und waren die Amis auch etwa wegen Öl in Haiti?


...als ob die Antwort auf alle Fragen der Welt "Öl" wäre.
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24.03.2011 13:23 Uhr von cheetah181
 
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Hoho verplappert: Eben nicht.

Er wird gefragt, ob er was gegen den Einsatz in Libyen hat und antwortet, dass die USA seiner Meinung nach wegen des Öls dort seien.
Dann erwähnt er, dass die Republikaner schuld sind, weil sie keine alternativen Energien unterstützen und nicht zulassen, dass benzinsparende Autos Standard werden.

Wahlkampf.

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