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Muammar al-Gaddafi gewinnt Zeit: Flugverbotszone - Doch wie geht es weiter?

Die Flugverbotszone über Libyen steht nun seit einigen Tagen. Doch wie geht es nun weiter? Was sind die Ziele der "Koalition der Freiwilligen"? Vor allem stellt sich die Frage, ob der Schutz der Rebellen vor Gaddaifis Truppen oder gar die Einheit Libyens unter einer anderen Regierung möglich sind.

Letzteres ist nur mit Landstreitkräften und einem koordinierten Angriff vom Meer zu erreichen. Dazu wären aber nur die USA, die sich im weiteren Konflikt aber zurückhalten will, sowie die NATO in der Lage. Die Nato kann aufgrund des türkischen Vetos aber nicht eingreifen (ShortNews berichtete).

Momentan scheint Gaddafi aus den Streitigkeiten und dem politischen Zwist zu profitieren. Allerdings zerfallen seine Truppen nach und nach und die Rebellen werden immer stärker. Auch ein Mord aus den eigenen Reihen wird von Experten nicht mehr ausgeschlossen.


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WebReporter: Hoch2Datum
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Libyen, NATO, Muammar al-Gaddafi, Flugverbot
Quelle: www.welt.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.03.2011 22:11 Uhr von Hoch2Datum
 
+4 | -7
 
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Die Türkei soll sich dem willen der Mehrheit beugen und der Nato das Szepter überreichen. Landeinsatz ist zwar im UN-Mandat nichtvorgesehen aber falls es dazu kommen muss, sollte es auch möglich sein. Am besten wäre es jedoch wenn die Libyer es alleine schaffen und eine möglichst stabile und gerechte neue Regierung schaffen!
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21.03.2011 22:32 Uhr von usambara
 
+5 | -2
 
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@Autor: nicht nur die Türkei blockiert den NATO-Einsatz, sondern auch Frankreich, die ganz in Tradition als "Ordnungsmacht in Nordafrika" auftreten. Und wenn Frankreich (wie die USA im Irak) auch ohne UN-Zustimmung Gaddafis Regime mit Bodentruppen beseitigen möchten, sind sie auch alleine dazu in der Lage.
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21.03.2011 22:35 Uhr von ElChefo
 
+3 | -2
 
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Die beste Lösung wäre es wohl, wenn alle Seiten dem Willen der arabischen Liga und dem libyschen Volk selbst nachgeben, das Gleichgewicht der Kräfte hergestellt wird, so das keine Bauernlümmel mit rostigen Kalashnikovs mehr gegen Panzer und Kampfflugzeuge ins Feld ziehen.

Den Rest wollen (und können dann) die Libyer selbst erledigen. Inklusive der Einigung über das weitere Vorgehen bei der Herstellung einer neuen Ordnung. Wenn doch in anderen Ländern dieser Prozess gerade erste zarte Keime treibt, bleibt mir absolut unersichtlich, wieso das nicht in Libyen auch gehen sollte.

Alles, was es braucht, ist die Entfernung einer Regierung, die nicht zögert, ihre Armee gegen das eigene Volk einzusetzen.
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21.03.2011 22:38 Uhr von Hoch2Datum
 
+5 | -0
 
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@usambara: Da hast du sogar Recht... aber Frankreich hat sein Veto nicht in der Versammlung genutzt... es ist also "nur" an der Türkei gescheitert das die NATO das Oberkommando übernimmt.

Wobei Frankriech auch innerhalb der NATO druck machen würde
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21.03.2011 22:52 Uhr von syndikatM
 
+3 | -4
 
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wobei die türkei allen grund hat die arschkarte weiterzugeben. schließlich hat frankreich die türkei nicht eingeladen, während die eu, die un, 27 weitere staaten eingeladen waren zu den gesprächen über libyen.

wie geht es weiter?
vllt erstmal der dankesbrief an seinen freund herrn westerwelle.
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21.03.2011 22:54 Uhr von xanna
 
+3 | -2
 
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General a. D. der US Army: Wesley Clark


http://www.youtube.com/...


http://de.wikipedia.org/...
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21.03.2011 22:54 Uhr von Rechthaberei
 
+1 | -3
 
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Die Rebellen werden mit dem beschlagnahmten: Gaddafi-Milliarden Waffen und Söldner aus den arabischen Nachbarländern mieten. Wenn der Vormarsch nach Tripolis dennoch kaum möglich ist dann könnte Libyen entlang des 17 Längengrades geteilt werden, was städte- und rohstoffmäßig sehr leicht möglich ist.
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21.03.2011 23:39 Uhr von StefanPommel
 
+2 | -2
 
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Grottig: Die Kriegsführerei wird immer schlimmer.
Früher hatte das ganze noch ein Ziel.
Mittlerweile geht es wohl nur noch ums planlose Bomben abwerfen.
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21.03.2011 23:49 Uhr von sabun
 
+0 | -1
 
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USA, Frankreich und England haben Ihr Ziel erreicht eine Flugverbotszone zu bilden.
Ist jetzt das Problem gelöst? Wie lange werden diese oben genannten Länder dies durchhalten können?
Auch wenn die NATO das Mandat erhält die Flugverbotszone weiter zu führen oder weiter zu bilden, ist das Problem immer noch nicht gelöst.
Es muss eine andere Lösung her. Dieses Problem sieht die Türkei und dieses Problem hat auch die BRD gesehen.

Es muss eine andere Lösung her.

1 te Lösung man teilt Libyen.Ich frage mich warum?
2 te Lösung Man tötet Gadaffi und seinen Clan
3 te Lösung man sendet Bodentruppen und bekämpft das Gadaffi Regim (Warum Kriege)
4 te Lösung Da Gadaffi zu Zeit keinen Ansprechspartner hat, sollte man ihm kommunikationspartner vorgeben.

Zur Zeit bewegt Gadaffi seine Anhänger, die bewaffnet sind navj Bengassi. Also zu den Rebellenhochburgen. Die UNO auch die NATO wären machtlos, den die UNO hat das Ziel Menschenleben zu erhalten. Also würde NATO auf Menschen schiesen. Das soll aber nicht der Sinn der Flugvebotszone sein.

Ich bin entweder für eine gezielte Tötung von Gadaffi oder für die Bereitstellung von kommunikationspartner.
Gadaffi müsste dann wiederum ve5rsprechen, dass Er keine Aufständischen tötet.
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21.03.2011 23:50 Uhr von Kappii
 
+1 | -1
 
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@StefanPommel: dann erklär erstmal was du mit "Früher" meinst.
Weil:
1. Finde ich das dieser Angriff den besten(wenn nicht einzigen) Grund hat einen Angriff überhaupt zu führen. Um Menschenleben zu retten.

2. Bin ich mir zwar im klaren darüber dass es DIE zielsichere Bombe nicht gibt, aber ich weiß das die Technik von Krieg zu Krieg besser und genauer wurde.


Aber vielleicht wolltest du auch einfach nur mal was sagen.

@sabun
Was interessiert Gadaffi ein Versprechen das er anderen Länder gibt, wenn er worwörtlich glaubt dass das Land ihm gehört?

[ nachträglich editiert von Kappii ]
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22.03.2011 00:19 Uhr von ElChefo
 
+2 | -2
 
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sabun: Mal Hand aufs Herz: Wieviel Gewicht räumst du Ghaddafis Wort ein, das er nicht mehr auf sein Volk schiessen lässt?
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22.03.2011 01:55 Uhr von Alakay
 
+0 | -1
 
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@Hoch2Datum: Bevor du so einen Mist wie "Wille der Mehrheit beugen" erzählst informier dich mal über den Background.
Die Türkei hat gute Gründe und war schon immer ein Land das seine eigene Meinung hat.

Wenn mehrere Idioten von der Brücke springen muss man es selbst nicht auch machen, selbst wenn man dadurch in der unterzahl sein sollte an dem Ort.
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22.03.2011 15:39 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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alakay: Ganz egal, ob wir jetzt von der Türkei reden oder von einem beliebigen anderen Land:

Wenn du dich ein paar Jahre zurück entsinnst, da war es eben diese zwingend einstimmige Entscheidungsfindung, die nahezu den UNSC gelähmt und damit die UNO zum Papiertiger gemacht hat.

Die Gründe, wieso die Türkei letztlich gegen eine Übernahme des Kommandos durch die NATO war, wurden an anderer Stelle schon erschöpfend erörtert.

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