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AKW-Betreiber verweigern Auskunft zur Einsatzbereitschaft der Werksfeuerwehren

Da die Werksfeuerwehren stets die ersten sind, die ein drohendes Inferno in Atomkraftwerken bekämpfen müssen, wollte der "Spiegel" diese zu ihrer Einsatzbereitschaft und Ausrüstung interviewen, erhielt jedoch nur Absagen, falsche Versprechen oder gar keinen Kontakt.

So wird beispielsweise die Mitarbeiterin eines AKWs mit den Worten "Aber ich kann mir vorstellen, was mir der Leiter unserer Werksfeuerwehr erzählt, wenn ich ihn frage und er nur das Wort ´Medien´ hört" zitiert. Von Überlastung aufgrund eines zu hohen medialen Interesses ist die Rede.

Andere Betreiber zeigten sich nicht auskunftsfreudiger, oftmals wurde zwar auf die Pressestelle verwiesen, jedoch auch dort war es den Redakteuren unmöglich, einen Termin mit einem Interviewpartner der Feuerwehr auszumachen. In besonders dreisten Fällen verwies man auf "tote Leitungen" oder legte einfach auf.


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WebReporter: Hexenmeisterchen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Feuerwehr, AKW, Betreiber, Auskunft
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.03.2011 14:29 Uhr von artefaktum
 
+5 | -0
 
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Da muss man sich mal vorstellen wie die Informationspolitik der Betreiber erst im Ernstfall aussehen würde ...
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21.03.2011 14:46 Uhr von derNameIstProgramm
 
+3 | -3
 
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kann ich verstehen: wenn ich mich erinnere, wie vor ein paar Wochen der "Medien"-Andrang an den Universitäten war. Da haben jeden Tag mindestens 10 Medien mit massenweise anfragen angeklopft, wie man hier mit Doktorarbeiten umgehen würde, wie das überprüft wird, wie die Statistiken ausschauen, etc..

Dass man da nicht mehr zum eigentlichen Arbeiten kommt ist verständlich und auf Dauer extrem störend. Und wenn dann noch lebensnotwendige Dinge wie die Feuerwehr eines AKWs gestört werden soll, geht auch bei mir das Verständnis für die blöde Fragerei langsam zu Ende.
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21.03.2011 16:22 Uhr von derSchmu2.0
 
+2 | -0
 
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derName dafuer gibts aber in solchen Organisationen PR-Manager, die solche Informationen entsprechend vorbereiten und zur Verfuegung stellen...wenn auch solche Informationen nur leere Blaetter oder Worthuelsen sind.
Man kann dann auch zum Beispiel ein Papier fuer alle verfuegbar machen und gut ist...so n PR-Manager wird dann auch nicht durch Anfragen von Medien von der eigentlichen Arbeit abgehalten, weil das genau seine Arbeit ist...
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21.03.2011 18:16 Uhr von derNameIstProgramm
 
+2 | -0
 
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@derSchmu2.0: Hier hat Spiegel aber nicht nur mit dem PR-Manager reden wollen, sondern besonders mit dem Leiter der Werksfeuerwehr. Und dass dieser besseres zu tun hat sollte klar sein.

Mein Beispiel mit den Universitäten ist ähnlich. Meist gibt es einen Pressesprecher, aber woher hat der seine Informationen? Genau, er holt sie sich von den Experten des jeweiligen Bereichs, d.h. am Ende müssen doch diese dauernd die Fragen beantworten.

Es alles auf den PR-Manager abschieben zu wollen ist zu einfach gedacht.

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