21.03.11 10:53 Uhr
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"Die ZEIT": EU-Außenpolitik ist zu stark auf den Kreml fokussiert

In einem in der "ZEIT" veröffentlichten Artikel wird das enge europäisch-russische Verhältnis behandelt. Ziel der Europäer sei es, durch enge Einbindung des Kremls, Einfluss auf eine demokratische Entwicklung in Russland zu nehmen. Aber das Prinzip "Wandel durch Handel" funktioniere nicht.

Stattdessen würden in Russland unter Putin demokratische Institutionen unterlaufen. Außenpolitisch halte sich Moskau weder an die Zusage, seine Truppen aus der moldawischen Region Transnistrien noch aus Georgien abzuziehen. Die EU müsse nun ihre Osteuropapolitik neu gewichten.

Eine Kumpanei mit Putin reiche nicht aus. An seine Stelle müsse eine Partnerschaft auf demokratischer Grundlage treten. Europa müsse auf demokratischen Nichtregierungsorganisationen in Russland zugehen. Zudem sei der Fokus stärker auf ehemalige Sowjetrepubliken auszurichten, wie Ukraine und Georgien.


WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Russland, Kreml, Außenpolitik
Quelle: www.zeit.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.03.2011 10:53 Uhr von Babelfisch
 
+3 | -2
 
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Der Georgienkonflikt brach aus, obwohl Deutschland den Kreml dadurch zu befrieden versuchte, dass man sich einem NATO-Beitritt der Georgier widersetzte.
Im Falle von Estland, ebenfalls lange umstrittenes Gebiet, wurde der NATO-Beitritt rasch vollzogen. Und hier herrscht Ruhe!

Der Punkt ist: Europa muss und will mit Russland eng zusammenarbeiten. Das geht aber nur wenn Russland sich innenpolitisch bewegt und außenpolitisch die imperialistischen Tendenzen zurückdrängt.
Mit Putin geht das nicht
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21.03.2011 11:02 Uhr von SystemSlave
 
+2 | -5
 
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Genau Russland braucht auch einen: vom Westen Installieren Diktator, der das Land für ausländische Firmen zur ausbeutung freigibt.

So wie z.B. der Jelzin früher der alles für nen Wodka verkauft hat.
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21.03.2011 11:29 Uhr von Koppeldorn
 
+3 | -1
 
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@SystemSlave: Nix verstanden, setzen!

Russland braucht eben keinen selbstherrlichen Diktator wie Putin, sondern einen verlässlichen Demokraten.
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21.03.2011 11:50 Uhr von einsprucheuerehren
 
+0 | -2
 
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hahahaha: "einen verlässlichen Demokraten"

In welcher Welt lebst du eigentlich?
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24.03.2011 13:03 Uhr von HugCH
 
+0 | -0
 
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Das Ende der Diktatoren: Im arabischen Raum geht die Zeit der Diktatoren langsam zu Ende, in Rußland dauert es noch, wird sich aber auch nicht aufhalten lassen. Putin ist irgendwann Geschichte, auch die Russen haben Freiheit verdient.

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