21.03.11 06:31 Uhr
 2.143
 

Maya, Tolteken und Co: Bäume geben Hinweise auf verschwinden von Hochkulturen

In Tula, der Hauptstadt der Tolteken, lebten einst 30.000 Menschen, aber kurz nach dem Jahr 1150 wurde sie verlassen. Hinweise auf den Grund geben zum einen Funde von Kindern, die einem Regengott geopfert wurden, zum anderen aber auch die Jahresringe von Sumpfzypressen die 60 Kilometer entfernt wachsen.

Die Bäume, die über tausend Jahre alt werden können, sind eine Art Klimadatenbank die vor allem die Feuchtigkeit präzise anzeigt. Für die Zeit in der die Tolteken aufbrachen zeigen die Jahresringe eine verheerende Dürre an, die sogar die Flüsse austrocknete. Eine Katastrophe für die Landwirtschaft.

Um das Jahr 900, als im Süden des Maya-Reichs die Bewohner verschwanden, gab es ebenfalls eine lange Dürreperiode. Auch um 1514 begann eine erneute regenarme Zeit, die den Azteken zusätzlich zu den spanischen Konquistadoren und den von ihnen eingeschleppten Krankheiten, das Leben schwer machte.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Getschi2.0
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Natur, Baum, Hinweis, Maya, Hochkultur, Tolteken
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wort des Jahres 2016: "Postfaktisch" macht das Rennen
Himmelsfeuerwerk - Sternschnuppen in den nächsten Tagen
Mit diesen Tricks klappt Sex während der Periode

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
21.03.2011 06:31 Uhr von Getschi2.0
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Das die Maya wegen einer Dürreperiode verschwunden sind klingt ja irgendwie vertraut. Aber dazu gibt es laut Quelle etwa 80 verschiedene Theorien (die sich wahrscheinlich nicht alle ausschließen).

Die Trockenheiten zogen sich etwa über einen Zeitraum von je 20 Jahren.
Kommentar ansehen
21.03.2011 06:53 Uhr von Rechthaberei
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Zitat: "Natürlich gelang die Eroberung Mexikos vor allem wegen der militärischen Überlegenheit der Spanier", konstatiert Stahle. "Aber neben den von den Europäern eingeschleppten Krankheiten dürfte die anhaltende Dürre maßgeblich zur katastrophalen Entvölkerung des aztekischen Mexiko in der frühen Kolonialzeit beigetragen haben."
Kommentar ansehen
21.03.2011 08:42 Uhr von Getschi2.0
 
+7 | -3
 
ANZEIGEN
BastB: Auch wenn das jetzt etwas vom Thema abweicht:
Niemand hat je behauptet, dass es vorher keine Klimaschwankungen gegeben hat ;-)
Kommentar ansehen
21.03.2011 08:50 Uhr von Riddip
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Genau! Aber wenn die bis jetzt eh schon auftretenden Klimaschwankungen mit den vom Menschen gemachten Änderungen zusammentreffen, kann keiner wissen wie das ausgehen wird. Also ist es meiner Meinung nach vollkommen falsch das als "Gab-es-schon-immer"-Szenario abzutun.
Kommentar ansehen
21.03.2011 08:52 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+7 | -5
 
ANZEIGEN
@BastB: ja klar gab es die. Schon mal von einer Eiszeit gehört?

Nur gibt es immer verschiedene Ursachen. Vulkane, Meteoriten einschläge etc. und in diesem Fall ist es der Mensch der es verursacht.
Kommentar ansehen
21.03.2011 09:33 Uhr von Klecks13
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@ AlphaTierchen: "in diesem Fall ist es der Mensch der es verursacht."

Ist so nicht richtig. Der Mensch verursacht die derzeitige Erwärmung nicht, scheint sie aber zu zu beschleunigen.

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Merkel warnt vor erhöhter Anschlagsgefahr in Deutschland
Gasexplosion nach Zugunglück in Bulgarien
Aiman Mazyek fordert mehr muslimische Vertreter im Rundfunkräten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?