20.03.11 11:41 Uhr
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Zins-Geschäft: Geldsegen für einen der reichsten Männer der Erde

Der Großinvestor Warren Buffett hat wieder einmal ein gutes Geschäft gemacht. In der Bankenkrise lieh er der angeschlagenen Bank "Goldman Sachs" fünf Milliarden US-Dollar. Jetzt fließen die Zinsen in seine Tasche.

Da sich die US-Investmentbank wieder erholt hat, kriegt Buffett nicht nur seine geliehenen fünf Milliarden zurück, sondern auch noch die Zinsen. Das wäre ein Gewinn von etwa 3,7 Milliarden US-Dollar.

Als Optionen, für die damals in Finanznot geratene Bank, waren hohe Konditionen geknüpft. Nicht nur zehn Prozent Zinsen, sondern auch noch das Recht auf Aktien von Goldman Sachs zum Sonderpreis. Bei Rückzahlung kommt jetzt auch noch ein üppiger Aufschlag hinzu.


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WebReporter: syndikatM
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Geschäft, Erde, Zins, Reichtum, Warren Buffett
Quelle: www.handelsblatt.com

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54 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2011 12:19 Uhr von ZzaiH
 
+47 | -5
 
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wow: er verleiht 5 mrd und bekommt 8,7 zurück...
das sind also knappe 75% zinsen...was für trottel arbeiten da eigentlich...
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20.03.2011 12:22 Uhr von Sonnflora
 
+31 | -7
 
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Tja, genau so läuft es da sind die wahren Schmarotzer. Kassieren Unsummen ohne Leistung zu erbringen. Und nun ratet mal, wer die Leistung dafür erbringt? Das dumme Sklavenvolk!
Aber auf die Hartz4ler wird rumgehackt. Was die kriegen ist ein Fliegenschiß dagegen!

Und genau diese Zinsen sind für die immer größer werdende Schere zwischen Arm und reich verantwortlich.

Hier: http://www.youtube.com/...

oder hier: http://www.alle-religionen-vereint.com/...

[ nachträglich editiert von Sonnflora ]
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20.03.2011 12:40 Uhr von Winneh
 
+12 | -30
 
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20.03.2011 12:41 Uhr von Costaa
 
+8 | -1
 
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kann nur sagen Ein Hai unter den Fischen !!!
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20.03.2011 12:53 Uhr von artefaktum
 
+17 | -6
 
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@Winneh: "Der Kerl hat sich (mit guten Startvorraussetzungen) selbst hochgearbeitet"

Für diese Zinsen arbeiten allerdings andere. Geld fällt nicht vom Himmel. Einige scheinen das aber nie zu verstehen.
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20.03.2011 12:58 Uhr von Perisecor
 
+12 | -18
 
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@ artefaktum

Hätte Buffett das Geld nicht verliehen, wären all die Leute, die bei Goldman Sachs arbeiten jetzt arbeitslos und alle, die dort ihr Geld angelegt hatten, ihr Geld los.

@ Sonnflora

"Kassieren Unsummen ohne Leistung zu erbringen."

Seine Leistung war, die $5 Mrd zu verleihen und das Ausfallrisiko zu tragen.

Das kann jemand, der ansonsten eher mit Summen in Höhe von 345€ pro Monat hantiert, logischerweise nicht nachvollziehen und richtig einordnen.
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20.03.2011 13:05 Uhr von artefaktum
 
+15 | -5
 
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@Perisecor: "Hätte Buffett das Geld nicht verliehen (...)"

Und wer hat dieses Geld erwirtschaftet? Nochmal: Geld fällt nicht vom Himmel. Auch bei Buffet nicht. Das müssen andere erarbeiten(!) und erwirtschaften. Das goldene Füllhorn gibt es nicht.
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20.03.2011 13:27 Uhr von ente214
 
+6 | -12
 
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auch geld verleihen, mit aktien handeln, risiken abwägen ist harte arbeit. jemand der sein geld schwarz auf ner baustelle verdient kann das nicht verstehen, aber ne gute fisherseperation zb ist schon ziemlich anstrengend und fordert umfangreiches wissen.
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20.03.2011 13:30 Uhr von Alice_undergrounD
 
+7 | -2
 
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lol der alte: kanns nich lassen oder? wetten der hat seinen reichtum noch nie genossen, immer nur am geifern wie er noch mehr rausschlagen kann
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20.03.2011 13:34 Uhr von artefaktum
 
+8 | -4
 
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@ente214: "auch geld verleihen, mit aktien handeln, risiken abwägen ist harte arbeit."

Das man dafür Geld bekommt, dagegen ist auch gar nichts zu sagen. Auch deine Bank bekommt völlig zu recht Geld dafür, dass sie dir einen Kredit gibt. Aber warum einige das tausendfache(!) für Ihre Arbeit bekommen, dass Tausende andere weniger haben, das ist nicht einzusehen.

Jeder Mensch hat nur 24 Stunden am Tag für seine Arbeit. Das je nach Qualifikation und Fleiß der eine mehr, der andere weniger hat, ist vollkommen in Ordnung. Wenn allerdings ein einzelner tausendfach mehr hat auf dem Rücken der Arbeit anderer, da fängt das Problem an.
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20.03.2011 13:45 Uhr von ente214
 
+7 | -6
 
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wieso: auf dem rücken anderer?
laut wiki "Sein erstes Geld verdiente Buffett im Sommer 1936, indem er Coca-Cola Sixpacks für 25 Cent kaufte und die Einzelflaschen für jeweils fünf Cent wieder verkaufte. Später verdiente er Geld als Zeitungsbote, mit der Vermietung von Flipperautomaten und dem Verkauf gebrauchter Golfbälle"
und dann hat er mit dem geld gearbeitet. außerdem spendet er 99% seines vermögens nach seinem tod. läuft doch...
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20.03.2011 13:49 Uhr von artefaktum
 
+7 | -5
 
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@ente214: "wieso auf dem rücken anderer?"
"und dann hat er mit dem geld gearbeitet."

Geld "arbeitet" nicht. Die Milliarden fallen nicht vom Himmel sondern müssen von sehr vielen Menschen erarbeitet(!) werden.
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20.03.2011 13:49 Uhr von Perisecor
 
+5 | -10
 
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@ artefaktum: Die Firmen, die Buffet aufgekauft hat, haben das Geld erwirtschaftet.

"Wenn allerdings ein einzelner tausendfach mehr hat auf dem Rücken der Arbeit anderer, da fängt das Problem an. "

Gäbe es Buffett nicht, gäbe es auch weniger Jobs bei diesen Firmen. Verantwortung wird eben stärker entlohnt.
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20.03.2011 13:51 Uhr von bigpapa
 
+10 | -3
 
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Was habt ihr: Er kassierte 10 % Zinsen von der Bank. Die Zinsen die IHR für ein geduldeten Überziehungskredit zahlt sind wessendlich höher.

Das er mehr als diese 10 % bekommt, liegt an den Aktiendeal.

Und nun stellt euch einfach mal vor, die Bank wäre pleite gegangen. Er hätte 5 Milliarden verloren, ne Menge Leute ihren Job, und die berühmten Kleinanleger ihre Existenz zum Teil.

Er hätte sein Geld aus sicher anlegen können.

Aber Wer nix wagt der nix gewinnt.

Gruß

BIGPAPA
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20.03.2011 13:55 Uhr von artefaktum
 
+8 | -4
 
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@Perisecor: "Verantwortung wird eben stärker entlohnt."

Dagegen ist ja auch gar nichts zu sagen. Menschen die Verantwortung tragen verdienen in der Regel völlig zu recht mehr als andere. Aber meinst du ernsthaft, Buffet ist der einzige Mensch auf der Welt, der Verantwortung trägt? Verdienen die auch alle Milliarden? Es ist auch nichts dagegen zu sagen, dass Menschen mit Verantwortung natürlich nicht das gleiche verdienen. Aber warum verdient einer(!) das zigtausendfache?

Warum stellst du dich nicht hin, und verlangst auch Milliardeneinkommen für jeden, der Verantwortung trägt? Dann wärst du glaubwürdig.
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20.03.2011 14:14 Uhr von Mordo
 
+1 | -1
 
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@ artefaktum: "Aber meinst du ernsthaft, Buffet ist der einzige Mensch auf der Welt, der Verantwortung trägt? Verdienen die auch alle Milliarden?"

===

Gehälter auf Basis der Verantwortung, die jemand trägt? Und dann auch noch obendrein Milliardenbeträge für sehr hohe Verantwortung? Das geht doch nich!!!111elf

Das würde doch Atomkraftwerke unrentabel machen.

[/Sarkasmus]
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20.03.2011 14:20 Uhr von Joeiiii
 
+3 | -2
 
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@ 1984: >>zinsen zerstören die gesamte weltwirtschaft.
die deutsche neuverschuldung jährlich wird zur hälfte ausschliesslich zum zinstilgen verwendet, wer ein wenig rechnen kann weiss das das früher oder später in den totalen abgrund führt.<<

Darüber hätte man nachdenken sollen BEVOR man sich verschuldet hat. Ich kann mir auch nicht 100.000 Euro von der Bank ausleihen, um sie dann irgendwann ohne Zinsen zurückgeben zu können.

Schau dir die Geldverschwendung in Deutschland an. Da werden Millionen und Milliarden zum Fenster rausgeworfen. Sparen tut man nur bei den einfachen Bürgern, während der Staat das Geld geradezu verschleudert.
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20.03.2011 14:22 Uhr von Perisecor
 
+6 | -4
 
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@ artefaktum: Oh man, fangen wir mal von vorne an.

Buffett hat hier nicht selbst dieses Geld verdient. Das Geld verliehen hat eine Tochterfirma seiner Berkshire Hathaway, an welcher Buffett aber auch nur noch zu ~31% beteiligt ist.

Buffetts Reichtum basiert auch zu großem Teil auf eben diesen Aktien. Er hat die Milliarden nicht in Bar unter´m Bett liegen oder so.

"Warum stellst du dich nicht hin, und verlangst auch Milliardeneinkommen für jeden, der Verantwortung trägt? Dann wärst du glaubwürdig. "

Jeder, der ähnlich klug handelt und ähnliches wagt wie Buffett, findet sich mit viel Geld wieder. Egal ob Gates, Jobs, Slim oder eher unbekanntere Leute.


Also, komm bitte mal weg von dem Gedanken, Buffett hätte hier selbst in Person x Milliarden Dollar verdient/Gewinn gemacht.
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20.03.2011 14:34 Uhr von artefaktum
 
+3 | -2
 
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@Perisecor: "Buffett hat hier nicht selbst dieses Geld verdient."

Und warum verfügt er dann darüber? Merkst du was?

"Buffetts Reichtum basiert auch zu großem Teil auf eben diesen Aktien. Er hat die Milliarden nicht in Bar unter´m Bett liegen oder so."

Hab ich auch nicht behauptet. Ist auch völlig egal, ob man das Geld in bar oder Aktien hat. Läßt sich ja alles wieder zu Geld machen,

"Also, komm bitte mal weg von dem Gedanken, Buffett hätte hier selbst in Person x Milliarden Dollar verdient/Gewinn gemacht."

Eben. Was anderes behaupte ich ja auch nicht.
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20.03.2011 15:04 Uhr von GLOTIS2006
 
+10 | -11
 
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Jaja der liebe Neid Ist immer wieder lustig zu sehen, welch ungleich ungebildete Hinterwäldler bei SN unterwegs sind.

Es fängt ja schon dmait an, den Unterschied zwischen Lohn und Gehalt nicht zu kennen. Gefolgt davon, keine Ahnung von Warren Buffet und seiner Arbeit zu haben. Und schließlich nicht zu wissen, dass er dieses Geld nicht in die Tasche steckt. Er zahlt sich ein Gehalt von rund 100.000 Dollar pro Jahr und das war es.

Und warum macht der Typ das dann alles mit dem ganzen Geld wird hier der ein oder andere Hillbilly fragen...ganz einfach: WEIL ER ES GUT KANN.

Dies steht im Gegensatz zu dem, was die Dummschwätzer bei SN können, nämlich nichts.
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20.03.2011 15:24 Uhr von ente214
 
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GLOTIS2006: WORD!!
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20.03.2011 15:24 Uhr von Perisecor
 
+1 | -2
 
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@ artefaktum: "Und warum verfügt er dann darüber? Merkst du was?"

Ich verfüge auch über erhebliche Mittel des Unternehmens, für das ich arbeite, aber mir gehört das Geld nicht.

Buffett ist darüber hinaus CEO und hält einen großen Anteil der Aktien.
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20.03.2011 15:31 Uhr von artefaktum
 
+3 | -4
 
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@Perisecor: "Ich verfüge auch über erhebliche Mittel des Unternehmens, für das ich arbeite, aber mir gehört das Geld nicht."

Oh! Das Handelsblatt schreibt, Buffet hat alleine letztes Jahr über 7 Milliarden Dollar verdient. Vielleicht solltest du da dem Handelsblatt mal mitteilen, dass das gar nicht sein Geld ist!!! Da bist du ja einer richtigen Sensation auf der Spur!" ;-)
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20.03.2011 15:47 Uhr von Perisecor
 
+3 | -2
 
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@ artefaktum: Seine Aktien sind um diesen Wert gestiegen.

Das ist das, was ich dir versucht habe, zu erklären, als ich meinte, er hat das Geld nicht in Bar.

Ich bin es aber auch ein wenig leid, mit dir darüber zu "diskutieren". Hör ein paar Vorlesungen in die Richtung oder informiere dich anderweitig fundiert über dieses Thema... oder lass es einfach sein.
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20.03.2011 15:53 Uhr von artefaktum
 
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@Perisecor: "Hör ein paar Vorlesungen in die Richtung oder informiere dich anderweitig fundiert über dieses Thema"

Das Geld fließt in seine Taschen. Ganz egal ob das jetzt Aktien, Bargeld, steigende Werte oder sonst was ist. Da behauptet das Handelsblatt auch nichts anderes.

Ist aber auch egal: Hier geht es in erster Linie um eine Wertedebatte und keine Fachdebatte über Ökonomie.

Fachlich in ökonomischen Fragen versiert zu sein rechtfertigt keine Deutungshoheit in ethischen Fragen. Leider erklärt man aber gerne diesen angeblichen Zusammenhang um Andersdenkende für dumm zu verkaufen.

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