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Maya-Ruinen: Mexikanische Kulturgüter in Gefahr

In Mexiko gibt es eine unglaubliche Fülle an historischen Schätzen, die nicht nur Archäologen und Touristen, sondern auch Plünderer, Hehler und Diebe anlocken. Das International Council of Museums (ICOM) sieht das kulturelle Erbe Südamerikas und Mexikos bedroht und erstellte daher eine Rote Liste.

Diese soll Kunstkennern, Polizisten und Zöllnern beim Erkennen potenzieller Schmuggelwaren helfen. Die mexikanische Regierung überwacht darüber hinaus internationale Auktionen. Allerdings ist es ein Kampf gegen Windmühlen, da vor allem bestens finanzierte Banden genau wissen, wo sie graben müssen.

Von den geschätzten 200.000 historischen Stätten sind 40.000 registriert und nur 160 unter Aufsicht. Aber nicht nur illegale Aktivitäten gefährden diese kulturellen Güter. Aus Unwissen ließ etwa ein Grundbesitzer mehrere 2.300 Jahre alte Maya-Bauten zerstören um eine Pferdekoppel zu bauen.


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WebReporter: Getschi2.0
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kultur, Gefahr, Maya, Güter, Ruine
Quelle: orf.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2011 10:07 Uhr von Getschi2.0
 
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Das Bild zeigt übrigens Tula.

Naja, wie will man 200.000 Stätten überwachen? Dazu bräuchte man eine ganze Armee. Sehr schade.
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20.03.2011 11:27 Uhr von Randall_Flagg
 
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"Aus Unwissen ließ etwa ein Grundbesitzer mehrere 2.300 Jahre alte Maya-Bauten zerstören um eine Pferdekoppel zu bauen."

*facepalm*

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