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Nahrung in Japan aus der Region radioaktiv verseucht

Regierungssprecher Yukio Edano teilte am Abend in Tokio mit, dass durch den AKW-Unfall in Fukushima bereits erste Nahrungsmittel die erlaubten Höchstgrenzen von Radioaktivität überschritten haben. Sowohl Spinat als auch Milch der Region 30 Kilometer rund um das AKW Fukushima dürfen nicht verzehrt werden.

Radioaktive Spuren sind auch im Leitungswasser und rund um Tokio nachweisbar. Die gesetzlichen Höchstgrenzen sind hier noch nicht überschritten, eine Konsumation kann aber bereits zu einem erhöhten Risiko von Krebs führen.

Unterdessen machen sich auch Europäer sorgen, dass sie radioaktiv verstrahlte Lebensmittel konsumieren könnten. Japan liefere aber nur geringe Mengen an Lebensmittel nach Europa.


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WebReporter: freezie007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Japan, Region, Nahrung, radioaktiv
Quelle: orf.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2011 18:44 Uhr von freezie007
 
+0 | -4
 
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Dazu bleibt nur zu sagen... hoffentlich funktionieren die Stromleitungen bald wieder, dass die Bevölkerung vor dem Verzehr gewarnt werden kann. Die Situation ist ohnehin schon schwer genug in Japan.

Und zur Beschwichtigung, dass ohnehin nur wenige Lebensmittel von Japan nach Europa geliefert werden würden... vergessen wird hier wohl dass Radioaktivität sich überall hin verbreitet im Pazifik. Radioaktivität hält sich an keine Staatsgrenzen.
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19.03.2011 18:58 Uhr von Achtungsgebietender
 
+0 | -5
 
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@BastB - war ja klar! Die meisten Leute denken nur: sich. Sorry, aber was interessieren mich, als emphatischen Menschen Japan-Importe in Deutschland, wenn ich weiß, dass dort zig-tausende Menschen vergiften werden könnten??? Ich möchte einfach nur noch weinen!

Zitat: "Von daher gibt es keinen Grund zur Sorge..."
Wie kann man so etwas sagen??? Hallo???
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19.03.2011 23:24 Uhr von freezie007
 
+0 | -0
 
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Update: Der Verkauf aller Nahrungsmittel aus der Region Fukushima wurde verboten.

Professor Michael Atkinson(Instituts für Strahlenbiologie im Helmholtz-Zentrum München): „Doch die Aktivität des Radiojodids im Bodens scheint abzuklingen. Das ist ein Hinweis darauf, dass im Moment nichts aus dem Reaktor mehr austritt.“

Quelle: http://www.faz.net/...~E7E3EAF5B0C06444A930723401764A67F~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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20.03.2011 00:41 Uhr von CoffeMaker
 
+0 | -1
 
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"Wie kann man so etwas sagen??? Hallo??? "

Klar kann man das sagen wenn du dir vor Augen hälts wieviele Kernwaffentests gemacht wurden auf dieser Welt in der weitaus höhere Strahlung freigesetzt wurde ist das Reaktorunglück nur Kickifax.

* GB: 23. September 1958
* USA: 9. Juni 1963
* UdSSR: 25. Dezember 1962
* Frankreich: 2. Juli 1966–14. September 1974: 41 Tests,
* China: 16. Oktober 1964–16. Oktober 1980: 22 Tests.
*Pakistan 28. Mai 1998
*Nordkorea 9. Oktober 2006 und 25. Mai 2009

Und wo bleibt oder blieb da der Aufschrei? Müssten wir nicht längst alle tot sein?

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