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Neurowissenschaft: Die eigenen Träume selbst bestimmen

Die westliche Welt hat über das Träumen eine fast einheitliche Meinung: Wir sind ihnen hilflos ausgeliefert. In anderen Kulturkreisen, etwa in Buddhistischen, gibt es darüber andere Auffassungen. Schlafforscher stoßen dabei auf interessante Techniken.

Luzides Träumen nennt man die Möglichkeit, sich einem Traum bewusst zu werden. Folglich kann der Schlafende die Handlung dabei selbst bestimmen, wie die Fantasie weiter gehen soll. Psychotherapeuten bedienen sich jetzt dieser Möglichkeit, um in die Welt ihrer Patienten einzudringen und ihnen zu helfen.

Um selbst einen luziden Traum herbeizuführen, muss sich der Mensch erstmal darüber bewusst werden, dass er träumt. Dazu muss er wiederkehrende Träume bestimmen und mittels Autosuggestion sich vor dem Schlafen einreden, was bei dem gleichen Traum beim nächsten Mal, passieren soll.


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WebReporter: syndikatM
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Schlaf, Traum, Beeinflussung
Quelle: www.welt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2011 12:32 Uhr von syndikatM
 
+6 | -2
 
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Erkennt man dass man selbst träumt, weil man vor dem Schlafen sich einredet, dass man träumt wenn genau die (wiederkehrende) Handlung eintritt - hat man einen Klartraum und ist sich seines träumens bewusst. Dies kann man dann mit Handlungsoptionen ergänzen. Etwa dass man sich vor dem Schlafen sagt, sobald ich weiß dass ich träume, soll das und jenes passieren..
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19.03.2011 13:27 Uhr von chickenchicken
 
+2 | -12
 
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19.03.2011 13:29 Uhr von cav3man
 
+14 | -1
 
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Klarträumen: "und mittels Autosuggestion sich vor dem Schlafen einreden, was bei dem gleichen Traum beim nächsten Mal, passieren soll."

So funktioniert das wenn man es bereits beherscht.
Wenn man es erst erlernen will sollte man ein Traumtagebuch führen und regelmäßig jeden Tag Übungen durchführen die einem zeigen ob man Träumt oder nicht solange bis man dies "automatisch" macht, also auch im Traum.
Es kann auch sinnvoll sein vor dem einschlafen nochmal jeden Muskel mehrmals anzuspannen für ein paar Sekunden und dann wieder ein paar Sekunden entspannen lassen.

Die ersten paar Male in denen man realisiert das man Träumt wird man meistens direkt aufwachen (war zumindestens bei mir so), aber das wird mit der Zeit besser.

Btw: Träume laufen übrigens ins echtzeit ab nicht so wie bei Inception oder so. Es kann allerdings sein das man in seinen Träumen Zeitsprünge hat wodurch es einem so vorkommt also würde der Traum länger dauern als seine Schlafphase.

Noch eine nette geschichte. Es gab mal einen Skateboardfahrer der Klarträumen genutzt hat um in seinen Träumen zu üben =D

[ nachträglich editiert von cav3man ]
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19.03.2011 13:40 Uhr von Mixuga
 
+7 | -1
 
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Das ist zwar eigentlich keine "News" aber trotzdem immer wieder interessant.

Ein wenig dieses luziden träumens ist bestimmt jedem schon mal passiert. Zum Beispiel, wenn man sich gewünscht hat, den schönen den Traum der letzten Nacht weiterzuträumen.

In wenigen Fällen ist es mir auch schon passiert, dass mir im Traum klargeworden ist, dass ich gerade träume. Kommt aber nur selten vor...
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19.03.2011 15:50 Uhr von Gorli
 
+6 | -0
 
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Ich bin wohl fähig luizid zu träumen. Allerdings ist das eine recht anstrengende und überhaupt nicht entspannende Art zu Träumen. Manchmal entgleitet einem die Kontrolle über den Traum und man muss wie durch Honig waten bevor man wieder träumerische Bewegungsfreiheit hat. Das gilt vor allem, wenn man die Personen im Traum dazu zwingen will, etwas zu tun. Scheinbar überschneidet sich die Charakterkenntnis (also die Erfahrung, wie der Mensch handeln würde) mit dem, was man von ihm erwartet.
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19.03.2011 17:41 Uhr von Leeson
 
+0 | -1
 
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Was ist jetzt neu? http://www.shortnews.de/...
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19.03.2011 17:45 Uhr von -stealth-
 
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hab ich auch: Ich habe das oft, da es aber meistens in Aufwachphasen passiert muss man aufpassen was man im Traum anstellt um nicht schnell aufzuwachen. Es ist z.B. schädlich sich auf einzelne Dinge oder Personen zu konzentrieren, am allerbesten ist es sich durch die Umgebung zu bewegen, oder zu Fliegen.

Um zu prüfen ob man sich wirklich in einem Traum befindet nutzt es z.B. sich im Traum schnell zu drehen zu versuchen, das geht nämlich nicht.
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19.03.2011 18:42 Uhr von Der_Anonyme
 
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"Um zu prüfen ob man sich wirklich in einem Traum befindet nutzt es z.B. sich im Traum schnell zu drehen zu versuchen, das geht nämlich nicht. "

Das kommt wohl auf jeden Einzelnen an.
Andere ziehen die Beine an, um zu sehen dass sie NICHT zu Boden fallen.
Da man sich in der Realität nie solche Gedanken machen würde (außer man ist auf einem tripp ;] ), auch keine Gefahr ;) .

Ich dachte ein Klartraum wäre ein solcher bei dem man nicht nur weiß das man träumt, sondern auch sehr "Klar" träumt.
Also auch beim darüber nachdenken und sich umsehen alles "Klar" sieht.
Gibt ja auch Träume da sieht man evtl. nur Dunkelheit, ist stark geblendet (weil man z.B. gerade in Richtung Lampe/Fenster liegt), kriegt deswegen im Traum evtl. die Augen nicht richtig auf. Oder keine klaren Details.
Das Denkvermögen ist auch unterschiedlich stark beeinträchtigt bzw. ausgeprägt.

Das Buch hier las ich vor viele Jahren:
http://www.pharma.uzh.ch/...
Offizieller kostenloser Download als PDF auf der Seite!

Man müsste eine Maschine bauen können, die feststellt wann man träumt (schnelle Augenbewegungen "REM"), und über bestimmte Geräusche oder Sätze den Inhalt beeinflusst.


Übrigens:
Die Erinnerung an reale Dinge ist auch nicht stärker als an einen Traum (an den man sich erinnert).

[ nachträglich editiert von Der_Anonyme ]
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20.03.2011 00:34 Uhr von EdwardTeach
 
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@Gorli: Ja und wenn man seine "Traumleute" versucht mit Gedankenkraft zu einer bestimmten Handlung zu zwingen kann es sogar vorkommen, dass sich diese entsprechende Person plötzlich verändert; in Gestalt und Form.Jedoch kann man mit genügend Willenskraft oder geistiger Stärke selbst dann den Traum beherrschen und die entsprechende Handlung immer wieder ablaufen lassen, bis sie einem selbst gefällt. Solche Erfahrungen habe ich zumindest bereits gemacht. Es ist schwer, aber nicht unmöglich.

Leider gelingt es nicht immer den Traum den man gerne hätte fortzusetzen, denn irgendetwas blockiert weitere Handlungen im Traum, denn entweder fehlt einem selbst die gedankliche Stärke weitere Handlungsstränge einzuführen oder der Traum war bereits so perfekt, dass eine Erweiterung nicht mehr möglich ist.

Letztendlich sind Träume schon etwas sehr interessantes. In ihnen ist alles möglich und doch hält man sich häufig an physikalische Gesetzmäßigkeiten, selbst wenn man von diesen nie etwas gehört hat. Aber noch fesselnder sind die Träume in denen alle Gesetze bedeutungslos sind. Dort ist es möglich durch 100erte Räume zu rennen die alle hintereinander sind und sich eventuell nicht einmal voneinander unterscheiden.

Einfach ein großartiges Thema worüber man tagelang diskutieren kann. :)
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20.03.2011 10:26 Uhr von Sneik
 
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das: kennt man doch und ist bestimmt um einiges spaßiger als ein 3d Movie im IMAX. Hab sowas leider recht selten aber wenn dann wird erstmal richtig rumgeflogen :-))

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