19.03.11 10:53 Uhr
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Strom aus Wasserkraft aus Norwegen

Norwegen produziert so große Mengen Strom, dass es diesen exportieren kann. Nach den Ereignissen in Fukushima hat sich erneut gezeigt, dass bei Atomkraft immer ein Restrisiko besteht. Dabei wäre es ausreichend, den Ausbau bereits bestehender Alternativer Energiequellen konsequent voranzutreiben.

Aufgrund der bestehenden bürokratischen Hürden ist ein Import bislang nicht möglich. Dabei gibt es Modelle mit einer Kombination aus Windkraft, norwegischen Dämmen, Pumpspeichern und Reservoirs. Dabei wird durch die Umverteilung der unregelmäßigen Energiequellen eine solide Versorgung möglich.

Die dafür notwendige Infrastruktur fehlt zwar momentan noch, die Norweger bauen aber bereits ein nordsee-weites System aus. Dies beinhaltet unter anderem ein Seekabel von Norwegen nach Deutschland direkt durch die Nordsee.


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WebReporter: U.R.Wankers
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strom, Norwegen, Wasserkraft
Quelle: www.heise.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2011 10:53 Uhr von U.R.Wankers
 
+9 | -6
 
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Alternative Energiequellen sind die sichere Zukunft. Zumal nach wie vor nicht geklärt ist, was man mit dem Atommüll machen soll, die Transporte sowie die Endlager produzieren ebenfalls enorme Kosten. Die horrenden Investitionen in der Atomkraft sind im Ausbau und Entwicklung von sicheren Energiequellen besser aufgehoben.
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19.03.2011 11:02 Uhr von Rainer_Langhans
 
+2 | -10
 
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Senf aus der Tube aus Düsseldorf
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19.03.2011 11:12 Uhr von Mixuga
 
+6 | -10
 
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Interessant wie man den eigentlichen Inhalt der Quelle schnell mal verdrehen kann. Falls der Autor die Quelle aufmerksam gelesen haben sollte, dann wäre es ihm aufgefallen, dass das geplante Seekabel nicht in erster Linie dazu dient, Elektroenergie aus Norwegen zu exportieren sondern um die Versorgungssicherheit in Norwegen sicherzustellen und im Notfall importieren zu können.

Und wem jetzt der Finger zuckt, um mir ein Minus zu geben, der lese sich vorher mal bitte aufmerksam die Quelle durch.

BTW: Es geht mir nicht darum, mit meinen Worten die Atomkraft zu verteidigen, sondern darum, den Inhalt der Quelle richtig darzustellen.

[ nachträglich editiert von Mixuga ]
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19.03.2011 11:52 Uhr von Vargavinter
 
+3 | -5
 
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Der Schein trügt: "Alternative Energiequellen sind die sichere Zukunft." Bist du dir da wirklich sicher? Ich behaupte mal, dass das Errichten von Windkrafträdern und das beliebige Bauen von Staudämmen zur Stromerzeuguung einen nicht unerheblichen negativen Einfluss auf marine Ökosysteme haben wird. Aber das ist ja das Shizophrene an unserer "Umweltpolitik"... Außerdem wissen die Norweger, wie unstetig die Natur sein kann, daher ja auch das Kabel. Bei Engpässen, soll dadurch die Stromversorgung aus dem Ausland gesichert werden. Also ich denke die Idee vom "wirklich sauberen Strom" ist eher was für Romantiker :/
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19.03.2011 11:55 Uhr von U.R.Wankers
 
+3 | -3
 
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natürlich würden die Norweger den Strom verkaufen: von dem sie die meisste Zeit Überschuss produzieren.

NorGer will über das Nordische Stromaustausch-System NordPool und die Energiebörse EEX durch ein „implizites Auktionsverfahren“ Strom anbieten.
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19.03.2011 11:58 Uhr von killerkalle
 
+6 | -0
 
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Ist doch alles: nicht gewollt könnten wir LÄNGST alles haben....hören wir auf uns das Maul zu zerfetzen: Fakt ist die Dinger kommen weg wenn die das wollen und nicht vorher. Seid nicht blöd und regt euch künstlich auf-
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19.03.2011 11:59 Uhr von Mixuga
 
+2 | -5
 
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@U.R.Wankers: Ich verstehe nicht, wie Du eine Quelle, in der die Stromversorgung in Norwegen als nicht gerade rosig dargestellt wird, als Sieg des Ökostroms darstellen kannst. Entweder hast du deine eigene Quelle nicht gelesen oder Du willst uns einfach nur für dumm verkaufen.
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19.03.2011 12:09 Uhr von U.R.Wankers
 
+5 | -1
 
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was bedeuetet "nicht gerade rosig"? Wenn man sein Land zu 97% mit Wasserkraft versorgen kann, was ist daran schlecht?
Stromimport ist als reiner Puffer gedacht, wenn die Reservoires einmal einen zu niedrigen Pegelstand aufweisen.
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19.03.2011 12:29 Uhr von Mixuga
 
+0 | -6
 
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@U.R.Wankers: Du verschweigst aber die probleme, die in der Quelle angesprochen werden. Nämlich das Fehlende Verbundnetz, weshalb sich eben einige eigenversorgende Gegenden in Norwegen ständig Sorgen um die pegelstände machen müssen. Daran würde auch ein Seekabel nicht viel ändern. Zusätzlich kommt das Problem, dass sich Norwegen zu sehr auf die Wasserkraft verlassen hat und massenweise mit billigem Strom heizt. Und der Strombedarf steigt. Das kann auf Dauer nicht gut gehen und sollte eine Warnung für andere Länder sein sich nicht zu sehr auf eine Form der Energiegewinnung zu verlassen und vor allem auch die Speichertechnologien massiv zu erforschen, bevor man Hals über Kopf die Grundlastkraftwerke dem Erdboden gleichmacht. Erst dann werden "erneuerbare Energien" (laut Energieerhaltungssatz eine schwachsinnige Bezeichnung) Zukunft haben.
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19.03.2011 12:39 Uhr von anderschd
 
+5 | -0
 
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@mixuga: Auch du könntest die Quelle besser interpretieren.
Das es Probleme gibt bei dieser Art der Stromversorgung ist klar. Letztendlich kommen die Schwierigkeiten doch größtenteils vom Verbraucher. Aber immer noch besser, als alles in D der letzten 50 Jahre Aufgebaute.
Und die Seekabel sollen auch dazu dienen, Überproduktionen in anderen Ländern nach Norwegen zu schaffen um sie dort zu speichern. Bei Bedarf kann man es wieder zurück transportieren.
So schlecht, wie du es redest ist es bei weitem nicht.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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19.03.2011 12:43 Uhr von U.R.Wankers
 
+3 | -2
 
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"ständig Sorgen um die Pegelstände": schön erfunden. Davon steht nichts in der Quelle.

Das die Norweger Strom sparen könnten, ist eine ganz andere Diskussion. Oft setzt bei den Menschen der Denkprozess mit überzogenen Preisen ein (siehe Benzin).
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19.03.2011 12:49 Uhr von Mixuga
 
+1 | -2
 
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@anderschd: "Und die Seekabel sollen auch dazu dienen, Überproduktionen in anderen Ländern nach Norwegen zu schaffen um sie dort zu speichern"

Damit muss ich Dir Recht geben und genau darum geht es ja auch in der Quelle. Strom wird von Norwegen importiert und kann dort massiv in Pumpspeicherwerken gespeichert werden. Das ist echt eine gute Idee. Leider wird dafür aber nicht nur dieses Seekabel benötigt sondern auch ein gut ausgebautes Verbundnetz in Norwegen. Das problem: Die Norweger wollen keine Freileitungen und Erdkabel im Hochspannungsbereich ist den Stromfirmen schlichtweg zu teuer.
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19.03.2011 12:54 Uhr von anderschd
 
+4 | -0
 
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Sagen wir es so. Im Vergleich der Systeme(Strom) mit deren Vor- und Nachteile, schneidet Norwegen um Längen besser ab.
Mit Sicherheit auch, weil sie es können. Wir sollten daraus lernen, WOLLEN.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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19.03.2011 13:05 Uhr von Mixuga
 
+1 | -2
 
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@anderschd: Das sehe ich anders. Die Versorgung des Landes mit Wasserkraft ist natürlich eine gute Sache und da Norweger auch die Möglichkeiten dazu haben (anders als D) finde ich das vom Grundsatz her natürlich gut. Das Problem ist eben, dass nicht rechtzeitig bedacht wurde, dass nur ein gut ausgebautes Stromnetz die Unterschiede in den Pegelständen der Stauseen wirklich ausgleichen kann. Und vor dem gleichen Problem stehen wir auch schon teilweise in Deutschland, weil die Windenergie meist dort am meisten produziert wird, wo sie kaum gebraucht wird. Wenn wir also mehr "Ökostrom" wollen dann müssen wir das Netz weiter ausbauen. Fazit: Norwegen hat sich zu sehr auf billigen Strom aus Wasserkraft verlassen und nicht weit genug in die Zukunft geschaut. Aus diesem Fehler sollte Deutschland lernen und es besser machen.
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19.03.2011 13:12 Uhr von hofn4rr
 
+2 | -1
 
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verschwenderisch: der verschwenderische umgang mit strom in norwegen ist kein muss.

falls der strom knapp werden sollte reicht eine preiserhöhung.

funktioniert bei uns bestens...bei strom und wasser sparen die deutschen mitunter am eifrigsten innerhalb der eu.

und wenn ich mir die niederschläge in bayern das jahr über so betrachte, wäre da sicherlich auch noch mehr drin bei der wasserkraft.

als hobbyfischer sehe ich da keine bedenken an den gewässern.

wiki:
""Kleinwasserkraft bezeichnet die Nutzung der hydraulischen Energie durch dezentrale, kleine Wasserkraftwerke. In Europa werden Anlagen bis 10 MVA Leistung als Kleinwasserkraftwerke bezeichnet.""

genau den selben weg geht norwegen schon lange, mit einer dezentralen versorgung, die tausende kleine wasserkraftwerke mit meist unterschiedlichen betreibern einschließt.

einer der hauptgründe, warum der strom in norwegen so günstig ist.

bei unseren monpolkonzernen und dem kräftig mitverdienenden staat ist eine preissenkung politisch überhaupt nicht gewollt, egal wie billig oder sauber die erzeugung ist.

@Mixuga:
>>Fazit: Norwegen hat sich zu sehr auf billigen Strom aus Wasserkraft verlassen und nicht weit genug in die Zukunft geschaut.<<

da wird ein problem erfunden oder halt einfach nur nachgeplappert.

>>Aus diesem Fehler sollte Deutschland lernen und es besser machen. <<

von norwegen kann man nur lernen...weiter weg von den konzernen, und näher ran zur dezentralen versorgung.

[ nachträglich editiert von hofn4rr ]
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19.03.2011 13:13 Uhr von anderschd
 
+3 | -0
 
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Das sehe ich differenzierter. Sie haben einfach nicht damit gerechnet, dass der Verbraucher den Überschuß (der dazu noch billig war) einfach so durch unkontrolliertes Verhalten, aus dem "Schornstein" jagt. Wider jeglichem Ökogedanken, der einer Wasserkraft-Stromversorgung zu Grunde liegt.
Sie hatten die Chance, auf Dauer billigen und genügend Strom zu produzieren und haben`s vergeigt durch Verschwendung.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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19.03.2011 14:10 Uhr von Rob550
 
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Schlechte News: Die Kernaussage der Quelle wurde nciht erfasst

@ hofn4rr
In Deutschland ists unmöglich im hohen Maße auf Wasserkraft zu setzen, da Staudämme die Binnenschiffahrt unmöglich machen würde, die für unser Land unerlässlich ist. Man kann nciht einfach Modelle aus anderen Ländern auf ein x-beliebiges Land übertragen.

In Deutschland haben meiner Meinung nach folgende Stromquellen:
-Fotovoltaik: Jedes Haus hat ein Dach, auf dem eine solche Anlage installiert werden kann. Allerdings Gibt es z. B. iom Brandfall Sicherheitsmängel, da man sie nciht abschalten kann. Es müssten die Notaus-Schalter aus der Ferne betätigt werden.

-Gezeitenkraftwerke: Eine sehr zuverlässige Quelle, da der Tiedenhub in der Nordsee immer vorhanden ist.

-Erdwärmekraftwerke: regional ists ne alternative, da in einigen Regionen alte Bohrlöcher von Bortürmen vorhanden sind, die sich dazu gut eignen würden (bei mir gabs mal nen Borturm, das Bohrloch liegt nun brach da).

-Brennstoffzelle: eine Technologie, die die Wurzeln in Deutschland hat (z. B. U-Boote in unserer Marine). Es ist zuverlässig, da man (über umwege) immer genug Wasserstoff aus Wasser hergestellt werden kann.
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19.03.2011 15:08 Uhr von Mixuga
 
+0 | -4
 
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@Rob550: "In Deutschland ists unmöglich im hohen Maße auf Wasserkraft zu setzen,"

Richtig

"da Staudämme die Binnenschiffahrt unmöglich machen würde"

Falsch, da sich die pegelstände durchaus regulieren lassen.

"die für unser Land unerlässlich ist."

Richtig. Die Binnenschifffahrt wird oft unterschätzt.

"In Deutschland haben meiner Meinung nach folgende Stromquellen:
-Fotovoltaik: Jedes Haus hat ein Dach, auf dem eine solche Anlage installiert werden kann. Allerdings Gibt es z. B. iom Brandfall Sicherheitsmängel, da man sie nciht abschalten kann. Es müssten die Notaus-Schalter aus der Ferne betätigt werden."

Selbst wenn Du Recht hättest? Ist eine brennende Photovoltaikanlage wirklich gefährlich? Das Problem liegt wohl eher darin, dass die Photovoltaik nicht effektiv ist und schon gar nicht in Deutschland.

"Gezeitenkraftwerke: Eine sehr zuverlässige Quelle, da der Tiedenhub in der Nordsee immer vorhanden ist."

Es gibt jetzt schon immer wieder Diskussionen wegen der Elbvertiefung um dem Hamburger Hafen das einlaufen auch der größten Containerschiffe zu ermöglichen. Die Veränderung der Strömingsverhältnisse würde einen weiteren Ausbau der Dämme benötigen. Diese Gezeitenkraftwerke musst Du erst mal versuchen politisch und wissenschaftlich durchzusetzen.

"-Erdwärmekraftwerke: regional ists ne alternative, da in einigen Regionen alte Bohrlöcher von Bortürmen vorhanden sind, die sich dazu gut eignen würden (bei mir gabs mal nen Borturm, das Bohrloch liegt nun brach da)."

Auch sehr umstritten, da die Verursachung von Erdbeben dadurch keine pure Verschwörungstheorie mehr ist.

"-Brennstoffzelle: eine Technologie, die die Wurzeln in Deutschland hat (z. B. U-Boote in unserer Marine). Es ist zuverlässig, da man (über umwege) immer genug Wasserstoff aus Wasser hergestellt werden kann."

Was in den Brennstoffzellen verbrannt wird, muss erst mal an anderer Stelle mittels Energieeinsatz produziert werden.

Fazit: Du hast keine Ahnung von den Technologien und wirfst nur mit Schlagwörtern um Dich. Du willst ne Alternative zu deiner Technolie? Dann frag mich!

Nachtrag:
"Tiede" schreibt man ohne e.
Plattdeutsch und Englisch sind sich nämlich sehr ähnlich. In beiden Sprachen bedeudet "Tide" Flut

[ nachträglich editiert von Mixuga ]

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