19.03.11 09:32 Uhr
 2.346
 

Experten schlagen Alarm: Kinder haben immer komplexere psychische Störungen

Die Vertreter des Berufsverbands der Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten (bkj) teilen nun mit, dass Kinder immer komplexere psychische Störungen haben. Oftmals kämen Eltern mit den Kindern und der Annahme zum Arzt, dass das Kind ADHS hätte.

Mittlerweile trifft dies in den meisten Fällen aber nicht mehr zu. Stattdessen handelt es sich oft um psychische Störungen, die wenig erforscht und schwer zu behandeln sind. In vielen Fällen ist es sogar nicht mehr möglich, das Kind zu heilen. Stattdessen wird auf eine Stabilisierung hingearbeitet.

Außerdem bemängelten die Therapeuten, dass die Wartezeit auf einen Therapieplatz für Kinder schlichtweg zu lang sei. Auf dem Land beträgt die Wartezeit im Schnitt zwei Jahre und in der Stadt rund sechs Monate, was auf eine Unterbesetzung von Therapeuten zurückzuführen ist.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Alarm, Therapie, Psychiatrie
Quelle: de.news.yahoo.com

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Schottland will Frauen aus Nordirland kostenlose Abtreibungen anbieten
Verbraucherschützer entdecken krankmachendes Blei in Modeschmuck
Seit 1970 hat sich Zahl der Krebsneuerkrankungen in Deutschland verdoppelt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.03.2011 09:53 Uhr von Rechthaberei
 
+5 | -35
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
19.03.2011 10:16 Uhr von Kaan71
 
+14 | -21
 
ANZEIGEN
Tja..Für die Aussage bekommste viele Minusse: Du hättest die üblichen (gern gesehenen) Opfer dafür nehmen müssen.

Z.B. Bekommen Deutsche mehr Kinder oder Nicht-Deutsche.

Dann würds Plusse hageln, oder du könntest Reich werden, wenn du noch ein Buch dazu schreibst :-D
Kommentar ansehen
19.03.2011 10:32 Uhr von DerN1cK
 
+13 | -3
 
ANZEIGEN
Der: News stimme ich zu. Sehe ich jeden Tag, wenn ich an einer Schule vorbei laufe oder in der S-Bahn sitze
Kommentar ansehen
19.03.2011 10:42 Uhr von Rechthaberei
 
+5 | -7
 
ANZEIGEN
@Kaan: Unbequeme Wahrheiten werden selten mit Plus belohnt: Nicht nur die Kinder haben immer komplexere psychische Störungen.
Kommentar ansehen
19.03.2011 11:12 Uhr von sicness66
 
+18 | -2
 
ANZEIGEN
Pharma-Lobbyismus: Mutter 1: "Mein Kind hat die Krankheit x"
Mutter 2: "Mein Kind hat die Krankheit y"
Mutter 3: "Meins die Krankheit z"

Mutter 4: "Mein Kind ist ganz normal"

Andere Mütter: "Oh mein Gott, ist es krank?"

Diese Drecks-Lehrbuch-Mediziner. Was wir früher alles für Kinder im Kindergarten oder in der Grundschule hatten, damit hättest du die jährliche Nachfrage nach Psychopharmaka stillen können. Man hat aber Kinder einfach Kinder sein lassen, weil dass zu einer Entwicklung in einer Industriegesellschaft dazugehört, auffällig zu sein.

Aber nein, heute wird jedes zweite Kind mit Tabletten vollgestopft, die Organe kaputtgesundet. Hauptsache es kippelt im Unterricht nicht mehr und isst brav sein Pausenbrot.
Kommentar ansehen
19.03.2011 11:26 Uhr von Mittelextremist
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
stimme dem vorredner zu: und diese news ist weider mal ein versuch von psychiatern den eltern ihre kinder wegzunehmen und zu einer stationären behandlung reinzuziehen obwohl die kinder relativ normal sind und eigentlich die eltern meist zu doof sind was erziehung angeht. der pharma-lobbyismus ist ein milliarden-geschäft an dem auch der staat und kommunen kräftig aus steuern mitverdient.
Kommentar ansehen
19.03.2011 12:08 Uhr von crzg
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
"In vielen Fällen ist es sogar nicht mehr möglich, das Kind zu heilen. Stattdessen wird auf eine Stabilisierung hingearbeitet. "

mit andern Worten: "Wir sind zu faul, individuell auf die Probleme des Kindes einzugehen und machen es daher einfach abhängig von Antidepressiva oder Ähnlichem."

nur dass, egal ob Kind, Teenager oder Erwachsener nach langjähriger Pillenabhängigkeit kaum mehr damit klarkommt diese abzusetzen, es bei dem Versuch dann meistens zu völligem Zerfall bis hin zu Suizid führt, "das ist dann erstmal egal"

[ nachträglich editiert von crzg ]
Kommentar ansehen
19.03.2011 12:17 Uhr von Vargavinter
 
+11 | -0
 
ANZEIGEN
ja ist schon komisch: Meine Kindheit, ist ja noch gar nicht so lange her und wir hatten auch den ein oder anderen "Zappelphilipp" in der Klasse. Wurde aber auch nicht mit Medikamenten vollgestopft, unsere Lehrerin wusste, nach einer Weile, wie sie mit ihm umzugehen hatte und von da an war die Sache OK. Ich glaube ein paar Jahre später fing die große Welle mit "Mein Kind hat ADHS" an. Einige haben hier ja bereits über die Ursachen geschrieben, zählen wir doch noch mal konkret die Kausalitäten auf:
1. Die wenigsten Kinder wachsen heutzutage in geregelten Familienverhältnissen auf, was darauf zurückzuführen ist, dass, wenn überhaupt noch beide Elternteile vorhanden sind, diese lange arbeiten müssen um überhaupt die Familie ernähren zu können.
2. Dies führt dazu, dass Kinder schon sehr früh in KiTas abgeschoben werden und immer mit neuen Bezugspersonen zu tun haben. Dadurch fehlt eine wichtige Kontinuität von sozialer Bindung.
3. Die Eltern schieben somit die Erziehung ihrer Kinder auf Erzieher/Lehrer/Pädagogen. Da diese aber nur in begrenzer Hinsicht dafür verantwortlich sind, führt dies zu einer Verwahrlosung.
4. Dies führt zu Verhaltensauffälligkeiten, welche aber einen rein psychologischen Hintergrund haben.
5. Diese Verhaltensauffälligkeit wird aus Bequemlichkeit dann medikamentös behandelt.
6. Bei Absetzung der Medikamente kehrt die Störung im Erwachsenenalter dann doppelt so schlimm zurück und wir haben eine "tickende Zeitbombe"
7. Unsere Gesellschaft wird seelisch verkümmern und verkrüppeln und vollkommen Psychopharmaka "Happypillen" abhänging sein
8. "Schöne neue Welt".

[ nachträglich editiert von Vargavinter ]
Kommentar ansehen
19.03.2011 12:37 Uhr von Morf
 
+10 | -0
 
ANZEIGEN
Mein Kind macht Unsinn, ist faul, laut und ungeduldig... das muss was ganz schreckliches sein.

Kindheit => die häufigste psychische Störung überhaupt

Was ich aber durchaus glaube ist der Einfluss von Chemikalien die sich wie Hormone verhalten (Weichmacher, Pestizide,...).

Das ist dann aber eigentlich keine ursprünglich psychische Krankheit sondern eine Entwicklungsstörung durch Umweltgifte... die natürlich wie viele Krankheiten psychische Auswirkungen hat.

[ nachträglich editiert von Morf ]
Kommentar ansehen
19.03.2011 14:31 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Wenn wunderts Die meisten Eltern sind doch selber verkorkst und machen nicht mal Anstalten ihre Kinder zu erziehen. Die Kinder werden einfach ignoriert, als Druckmittel in Scheidungs-Schlamschlachten benutzt, mit Medikamenten ruhig gestellt oder nur einfach nur verzogen. Und bei dem ganzen Müll der im Fernsehn läuft, ist es doch kein wunder, dass die Kinder alle einen an der Klatsche haben. Der menschliche Genpool ist auch ziemlich am Arsch. Dass es nicht so gut für die Kinder ist, viel Zeit in einer Kita zu verbringen mag zwar stimmen, aber ich denke viele Kinder ist von den Eltern schon so vorbelastet, dass das auch nichts mehr ausmacht.
Kommentar ansehen
19.03.2011 17:03 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@Terrorstorm: Stimmt hatte ich vergessen. Aber ich denke auch dass es an den Eltern liegen sollte die Kinder, so gut wie möglich vor diesen Einflüßen zu schützen. Ich gebe dir auch recht, dass insgesamt noch viel zu wenig über die (langfristigen) Folgen von Umwelt-, Ernährungs- und Technikeinflüssen bekannt ist. Aber jedem sollten eigentlich Dinge klar sein, wie dass es nicht gesund sein kann, während der Schwangerschaft mit dem Handy in der Hosentasche rumzulaufen oder die Kinder mit Müll vollzustopfen, der größtenteils aus Zucker, Farbstoffen, Fett und Geschmacksverstärkern besteht.
Kommentar ansehen
19.03.2011 19:44 Uhr von wordbux
 
+6 | -2
 
ANZEIGEN
Gegen psychische Störungen hilft nur Komasaufen.
Das denken bestimmt viele der Bälger.
Kommentar ansehen
19.03.2011 23:41 Uhr von xlibellexx
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
unsere Kinder werden vernachlässigt , weil Eltern in der heutigen Zeit sich nicht erlauben können das ein Elternteil zu Hause sich um die Kinder kümmert und dann kommen die mit dieser Begründung ! wir sind selbst schuld ........wir lassen es ja zu , das unser Nachwuchs nicht die Fürsorge bekommen kann oder nicht genügent , das eigentlich jedem Kind zusteht !
ich bin dafür das ein Kind bis zum 7 Lebensjahr , bis es eingeschult wird . Von einem Elternteil so versorgt wird , das es die Stärke bekommt , für seine Zukunft besser sich vor zu bereiten ! unsere Kinder sind ab dem 3 Lebensjahr nur Stress ausgesetzt . Wohin das geführt hat , haben wir ja gesehen ....
Ich kenne viele die bei der Einschulung ihres Kindes beide Elternteile nicht anwesend waren ! weil der Vater oder die Mutter arbeiten musste .
Auch die Eltern werden benachteiligt , Ach schonwieder ist derren Kind krank , muss man sich anhören ........
Kommentar ansehen
20.03.2011 12:33 Uhr von trakser
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Die Meldung kommt garnicht von der Pharma-Lobby: @sicness66
@Mittelextremist

Die Meldung kommt von Psychotherapeuten. Das sind die, die versuchen ohne Medikamente zu heilen. Die, die zur chemischen Keule greifen dürfen, sind Psychiater. Da gibt es einen Unterschied.

[ nachträglich editiert von trakser ]
Kommentar ansehen
20.03.2011 14:27 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
@trakser: Psssssst sie haben sich doch so schoen eingeschossen bei ihen schwarz/weiß denken.
Kommentar ansehen
23.03.2011 20:32 Uhr von WalterNeu
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Qualität wäre wesentlicher als Quantität: Es wird zugegeben, dass es den Psychotherapeuten oft nicht möglich ist, ein Kind zu heilen.
Um diesem Umstand abzuhelfen, braucht man aber bessere Psychotherapeuten, die heilen können, und nicht eine größere Anzahl derer, die nicht heilen können.
Kommentar ansehen
23.03.2011 20:45 Uhr von DrogenSindDoof
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Ja ja, die Hirngelehrten: Mein Kind hat kein ADHS! Oh Schreck, ist es dann überhaupt normal. Es bekommt ja dann keine der bunten Pillen.
Wie viele Furcht und Schrecken wollen die Hirngelehrten noch verbreiten? Da wird ja immer schwieriger normal zu bleiben. Eltern sind da sehr leichte Opfer, Sie wollen ja für ihre Kinder alles richtig machen. Lasst Euch durch diese Hirnies nicht verrückt machen!
Kommentar ansehen
17.04.2011 22:45 Uhr von KingPR
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Mag ja sein, dass mehr psychische Störungen diagnostiziert werden, aber davon verschwinden mit dem Älter-werden von Alleine, beziehungsweise bessern sich drastisch. Als ich 6 war, wollte man mich wegen ADHS-ähnlichen Symptomen auf die Sonderschule schicken - ich hab das Abi geschafft ohne eine Minute zu lernen und meine Konzentrationsprobleme sind weit geringer geworden.

Dann hatte ich seit ich 12 war eine relativ schwere Sozialphobie, die inzwischen auch so gut wie weg ist.

Wohlgemerkt ohne jemals verschriebene Medikamente genommen oder eine Psychotherapie gehabt zu haben. Gut, hab nen Jahr lang unwahrscheinlich viele Drogen in mich reingeschmissen, aber außer Dextromethorphan war da Nichts dabei, wovon man ansatzweise eine Besserung erwarten könnte - UND diese Phase kam erst, nachdem sich viele Dinge schon grundlegend gebessert hatten.

Viele Dinge liegen einfach daran, dass die Kindheit für viele Scheiße ist (bei mir wars wohl mein Arschloch von einem Vater).

Außerdem ist es dumm, Kinder als psychisch krank zu bezeichnen, wenn sie sich "asozial" verhalten. Das ist wohl ein normales Verhalten - das zurechtfinden in der Gesellschaft. Ein extrem ruhiges Verhalten gibt wohl mehr Grund zur Sorge, fällt aber natürlich weniger auf.

Refresh |<-- <-   1-18/18   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kein Forum für Vollverschleierung, Kritik an "Anne Will"-Sendung
Besucher empört über muslimischen Infostand auf Weihnachtsmarkt
Bundesstaat New Mexiko/USA: Lehrerin bewertete Schüler für Sexleistungen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?