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Für den Super-GAU: Kleinstadt in Bayern hat 9,8 Millionen Jodtabletten gelagert

Bayern, Landkreis Cham: eine Kleinstadt im bayerischen Wald hat insgesamt 9,8 Millionen Jodtabletten auf Lager. Die Kleinstadt Roding ist gut gerüstet, falls eine atomare Wolke aus Japan zu uns nach Deutschland herüber schwappen sollte, denn im Keller des Notfallkrankenhauses lagern die Kartons.

Kreisbrandrat Johann Weber erklärt, das im Falle eines atomaren Notfalls in Deutschland die Freiwilligen Feuerwehren für die Verteilung dieser Medikamente zuständig wären. Nach einem Reaktorunfall wird eine Menge radioaktives Jod freigesetzt.

Dabei handelt es sich um die radioaktiven Isotope Jod-131 und Jod-133. Um zu verhindern, dass die Schilddrüse das radioaktive Jod aufnimmt, ist es ratsam, die Schilddrüse vorher mit "sauberem" Jod in Pillenform zu sättigen. Deutschlandweit gibt es für den Ernstfall sieben solcher Jodtablettenlager.


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WebReporter: Samtheman6
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Bayern, Tablette, Kleinstadt, Atomunfall, Jod
Quelle: www.mittelbayerische.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2011 20:09 Uhr von Rechthaberei
 
+21 | -0
 
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Wohl eher um bei einer atomaren Exploson: der beiden tschechischen AKW aus Sowjetzeiten zu helfen, da Roding ja an der Grenze zu Tschechien im Bayrischen Wald liegt.

http://de.wikipedia.org/...

http://de.wikipedia.org/...
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18.03.2011 21:12 Uhr von Klassenfeind
 
+14 | -4
 
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Ich bekomme langsam Kopfschmerzen: wenn ich sowas lesen muß, wieso hatten denn die keine solche Angst, als die Amerikaner, Russen und Franzosen überirdische Atom-Wasserstoff- und Neutronenbombenversuche unternommen haben, die Auswirkungen der Strahlungen waren bei weitem schlimmer als bis jetzt in Japan.

Im übrigen, sollten in die beiden Kraftwerke die Du angesprochen hast @ Rechthaberei ,wirklich in die Luft fliegen nutzen die Tabletten niemanden etwas..
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18.03.2011 21:31 Uhr von sevenOaks
 
+9 | -1
 
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ich bin nicht aus bayern und: will auch nicht googlen, aber:
"Die Kleinstadt Roding ist gut gerüstet"
..und die kleinstadt heißt auch sicher "Roding" nicht "Joding"...? :D

[ nachträglich editiert von sevenOaks ]
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18.03.2011 23:28 Uhr von logictechnique
 
+12 | -0
 
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in Addition zu Chorkin: Die wirkliche Ironie bei der Sache ist das Standardvorgehen bei einem Super-Gau.
Die Notfallpläne für Neckarwestheim sehen vor, dass man sich die Tabletten in Schulen oder Rathäusern abholen muss.
Sehr weise Entscheidung.
"Achtung, nukleare Katastrophe, Haus bloß nicht verlassen. Achja, Tabletten müsst ihr euch selber holen!".
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19.03.2011 00:51 Uhr von Linie_R
 
+1 | -0
 
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@sevenOaks: ja die stadt heisst roding^^
lg aus schwandorf^^
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19.03.2011 08:08 Uhr von sv3nni
 
+1 | -1
 
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das is wohl zur beruhigung: glaub nich dass die tabletten vor allem schuetzen - kraftwerke abschalten is das eingzige was hilft.

traurigerweise werden die ganzen kraftwerke jetzt wohl nur abgeschaltet bis der wahlkampf vorbei is. ich schaetz der normale buerger faellt mal wieder drauf rein, so wie immer.
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19.03.2011 11:26 Uhr von Mario1985
 
+1 | -0
 
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sv3enni: naja das glaube ich nicht wirklich... Ich denke auch bei der Atomlobby in der Politik hat ein umdenken statt gefunden.

naja Kraftwerke abschalten??? JA so schnell wie möglich, aber bitte nur soweit wie es die Energieversorgung zulässt, wir dürfen dann nicht von Ländern die die Atomkraft befürworten von deren Stromlieferungen abhängig sein...
Es gibt Studien die besagen, dass Norwegen mit Wasserkraft fast komplett Europa mit Strom versorgen könnte.... Und dann stellt sich mir die Frage, welche Vollpfosten verhindern dass mit unüberwindbaren Bürokratiekram???? Und warum??? Weil Norwegen nicht in der EU ist. Da der Strom in Norwegen fast zu 100% ais Wasserkraft erzeugt wird, ist dieser Strom "sauber"..... Man bedenke dass Norwegen noch einige Rohstoffe an Erdöl und Erdgas hätte, die sie locker verheizen könnten, stattdessen produzieren die ihren Strom über Wasserkraft. Sowas ist vorbildlich, wohl auch begünstigt durch die Lage.
http://www.gevestor.de/...

Habe letztens einen Bericht gesehen, da hat einer relativ kostengünstig, ein Modell entwickelt, welches konstant druch Windkraft Strom entwickelt. dabei wird eine Art "Drachen" befestigt und der Wind treibt dieses Gerät 800M in die Höhe, durch die Bewegungen wird das Gelenk unten bewegt, durch diese Bewegungen wird ein Generator angetrieben. Und in 800 M Höhe weht der Wind eigentlich sehr gleichmäßig, so dass dies nicht das Problem sein sollte, allerdings ist zu berücksichtigen, dass bei diesem Projekt ein Flugverbotszone für diesen Bereich gilt, was in vielen Gegenden kein Problem darstellen sollte, da in diesem Landschaften eh keine Flugzeuge vorbeifliegen. Das Problem hierbei??? Diese Jungs haben keine Lobby in der Politik die solche vorhaben unterstützen. Zunächst wird erst einmal eine Testanlage in Betrieb genommen. Auf das Problem mit den Stromverbrauchsschwankungen kann man mit diesen Anlagen auch relativ schnell reagieren in dem Man die Generatoren einfach feststellt, und diese für diesen Zeitraum kaum bzw keinen Strom produzieren oder wenn man entsprechende Speichermöglichkeiten haben würde, dann speichern könnte. naja so far have a nice day.
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19.03.2011 12:41 Uhr von Mi-Ka
 
+1 | -0
 
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Was ist denn das für eine miese Zusammenfassung: Es handelt sich um ein Zentrallager für eine Teil Bayerns und nicht für die Stadt und zudem hat das nichst mit Japan zu tun.
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19.03.2011 15:43 Uhr von El_kritiko
 
+1 | -0
 
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Nützt doch alles nichts spätestens beim Fallout ist alles verseucht, so wie heute noch nach Tschernobyl die Bayrischen Wälder strahlen (Pilze sind verseucht, Wildschweine auch). Das lagert sich alles in der Umgebung ab, der Regen bringt es runter und landet in jeder Ritze der Stadt Roding und wird durch Staub in die Wohnungen getragen.

Diese Massnahme dient nur zur Beruhigung des Volkes.

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