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Diabetes Typ 2: Krankenkassen übernehmen keine Kosten mehr für Teststreifen

Der Gemeinsame Bundesausschuss beschloss am gestrigen Donnerstag, dass Diabetiker mit dem Diabetes mellitus Typ 2, keine Teststreifen mehr zum Selbstmessen des Blutzuckers auf Kosten der Krankenkasse erhalten.

Arzneimittelprüfer vom unabhängigen Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen hatten sechs Studien als Grundlage genommen. Dabei kam heraus, dass die Selbstnutzung der Teststreifen keine Auswirkung auf Behandlungen hat.

Es würde ausreichen, dass der Arzt alle paar Wochen den Blutzucker misst. Diabetes-Patienten, die sich das Insulin per Spritze oder Pumpe verabreichen müssen, erhalten die Teststreifen aber weiterhin auf Kassenrezept.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Test, Kosten, Krankenkasse, Diabetes
Quelle: de.news.yahoo.com

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2011 16:25 Uhr von chitah
 
+11 | -4
 
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Geile Überschrift "Diabetes Typ 2: Krankenkassen übernehmen keine Kosten mehr für Testreifen"

Wie siehts aus mit Winterreifen, werden die noch bezahlt?^^

Jaja, ich weiß, ist nur ein Tippfehler in der Überschrift. Ich finds trotzdem lustig.

[ nachträglich editiert von chitah ]
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18.03.2011 16:42 Uhr von Crushial
 
+6 | -0
 
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Oh wie peinlich :D: Du hast natürlich Recht chitah. Danke für den Hinweis. Wird ausgebessert. Musste gerade selbst lachen ;).

[ nachträglich editiert von Crushial ]
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18.03.2011 16:54 Uhr von Bender-1729
 
+15 | -0
 
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Krankenkassen sind Schweine! Gibt es eigentlich irgendwas, was diese Betrüger noch bezahlen? Man zahlt und zahlt und zahlt und wenn mal wirklich was ist, kann man sowieso (mindestens!!!) die Hälfte aus eigener Tasche zuzahlen.

Ich wander bald in ein beliebiges Land in Zentralafrika aus. Kann eigentlich nicht mehr lange dauern, bis man dort eine bessere Gesundheitsversorgung bekommt als hier in Deutschland.
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18.03.2011 17:00 Uhr von dobbi12000
 
+11 | -0
 
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@bender-1726: du bist auf dem richtigen weg, aber auswandern bringt nix... Nutze Deine freie Zeit um dich über diese "Betrüger" zu informieren und du wirst der größten schweinerei der Menschheitsgeschichte auf den grund kommen... ;-) Good luck!!!

[ nachträglich editiert von dobbi12000 ]
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18.03.2011 17:40 Uhr von Johnny Cache
 
+12 | -1
 
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Aha: Eine angemessene Ernährung ist also bei Typ 2 auf einmal nicht mehr nötig?
Es ist schon toll daß es mal wieder erst zu massiven gesundheitlichen Schäden kommen muß bevor man in den "Genuß" der Unterstützung der Krankenkassen kommt. Daß dies dann vermutlich teurer ist als die Gesundheit zu erhalten werden diese Bleistifte wohl nie kapieren.
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18.03.2011 17:53 Uhr von tobe2006
 
+7 | -0
 
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johnny cache: is doch immer so.
meine mutter z.b. muss irgendwelche tabletten nehmen, diese werden NICHT von den krankenkassen gezahlt. musse also selbst zahlen, was die krankenkassen dann später aber zahlen sind die folgen was passiert wenn man die tabletten nich nimmt.. damit beisen die sich doch nur slebst ins bein, weilse im nachhinein viel mehr für die behandlung zaheln muss^^

deswegen is das wohl n witz.
klar müssen leute mit diabetes typ2 OHNE spritzen, nich so oft den zucker messen wie welche die sich spritzen, aber trotzdem sollten die das doch wohl täglich machen o0
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18.03.2011 18:02 Uhr von Johnny Cache
 
+2 | -0
 
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@tobe2006: Eigentlich auch nicht weniger. Es ist durchaus möglich daß man sich mit angepaßter Ernährung gerade noch so an einer medikamentösen Behandlung vorbei schleichen kann, aber dazu muß man eben auch vor dem Essen wissen was man sich noch erlauben kann.

Aber hey, meine Mutter hat im letzten Jahr zig Operationen wegen mehrerer Wirbelsäulenbrüche, welche zusammen vermutlich schon im 6-stelligen Bereich liegen dürfen. Irgendwie bin ich mir ziemlich sicher daß sich auch das ziemlich gerechnet hätte wenn man das ganze durch eine frühzeitige Diagnose und Behandlung hätte vermieden hätte.
Wobei bei dem Thema gleich mehrere Ärzte gepennt haben und man selbst als Außenstehender hätte drauf kommen können daß man das untersuchen sollte.
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18.03.2011 18:05 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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@Johnny Cache: Doch aber was hat das jetzt mit den Messtreifen zu tun?
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18.03.2011 19:06 Uhr von dobbi12000
 
+0 | -9
 
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Ihr Alle solltet langsam mal Euer Bewusstsein erweitern und endlich checken was hier für ein Film läuft! Hängt immer noch zu 100% am Geldsystem fest und nehmt Euch nie die Zeit, mal drüber nachzudenken was es als Alternativen gibt und seid nur am jammern...
Kommt doch einfach mal von dem Dreh weg, dass Geld wirklich notwendig ist!
Ist es nicht, wenn man von Kriegstreiberpolitik zur LIEBE findet!!!

Wake Up!!! Gruß Dobbi
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18.03.2011 19:27 Uhr von Johnny Cache
 
+6 | -0
 
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@Dracultepes: Daß es einige Typ 2 gibt die durch permanentes messen ihren Zucker in einem Bereich halten können in dem es dem Körper eben noch nicht schadet.
Wenn erst einmal richtige Schäden auftreten kostet die Behandlung letztendlich deutlich mehr als wenn man entsprechend vorbeugt. Und niemand kann mir erzählen daß man sich zum Spaß vor jedem Essen in die Finger stupft. Hab ich schon oft genug gemacht und fand den Unterhaltungswert nicht sonderlich hoch.
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18.03.2011 19:48 Uhr von CripKiller
 
+4 | -0
 
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okay, aber sind die dumm? Mag ja nur eine Milchmädchenrechnung sein ABER, die wollen das man beim Arzt "...alle paar Wochen den Blutzucker misst...". Das bedeutet für mich alle 3 Wochen (sonst würde da Monat stehen).

Also muss ich grob gesagt 17 mal im Jahr zum Arzt, a 15 Minuten, welcher der Arzt natürlich "normal" abrechnet.

Ich glaube mal nicht das dies billiger kommt als eine 50er Packung Teststreifen...

[ nachträglich editiert von CripKiller ]
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18.03.2011 20:05 Uhr von mcSteph
 
+7 | -0
 
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@CripKiller: Sie SIND dumm!

Ich habe einen Kollegen, der ein Augenleiden (ich meine, es ist sogar Diabetes-bedingt) hat. Er benötigt unheimlich viele Hilfsmittel, Eine Hammer-Bildschirm-Lupe und alle möglichen Sehhilfen.

Eine OP würde ihm auch jetzt schon helfen, wird aber von der KK erst dann bezahlt, wenn er an der Krankheit völlig erblindet ist. So lange zahlen sie seine ganzen Hilfsmittel und erhöhen dauernd die Beiträge.

Er könnte die OP natürlich selbst bezahlen (pro Auge ca. 5.000 Euro) aber er hat das Geld nicht dafür. Also muss er weiter leiden und die zahlen dumpf und stumpf, anstatt einmal die 10.000 in für die OP die Hand zu nehmen und dann hätten sie und er finanziell ihre Ruhe und er außerdem erheblich mehr Lebensqualität.

Zu soviel Erbsenzählerei und haarsträubender Dummheit fällt mir nix mehr ein!
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18.03.2011 20:13 Uhr von GOTSCH
 
+1 | -3
 
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Titel: Auf der einen Seite ist es völliger Schwachsinn wenn die Patienten jeden(!) Tag 3x tgl. ihren Blutzucker selbständig messen, wenn diese mit ihren Tabletten soweit gut eingestellt sind, aber auf der anderen Seite ist es auch völlig unsinning wenn der normale Blutzuckerwert 1x monatlich in der Arztpraxis bestimmt wird. Meiner Meinung nach sollten stark begrenzt Teststreifen (30 pro Quartal) von den Kassen übernommen werden und dann halt alle 3 Monate der HbA1c beim Hausarzt bestimmt werden.
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18.03.2011 20:47 Uhr von DerMaus
 
+3 | -3
 
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Super Artikel! Inhalt: "Die Krankenkassen bezahlen die Teststreifen nicht mehr! Ah nee, tun sie doch!"

Dass SN voll von Pseudojournalismus ist, ist hinreichen bekannt, aber du schlägst dem Fass echt den Boden aus!
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18.03.2011 21:49 Uhr von Bender-1729
 
+5 | -0
 
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@ dobbi12000: Ok, wahrscheinlich bist du ein Troll und dir geht jetzt tierisch einer ab, weil ich auf deinen Blödsinn auch noch antworte, aber selbst wenn, dann find ich deinen Beitrag aufgrund des ernsten Themas einfach nur kindisch und unangebracht.

Schonmal eine ernste Krankheit gehabt? Krebs z.B.? Da hilft einem Liebe alleine leider auch nicht viel und was die Krankenkasse in so einem Fall für ein Spielchen mit einem treibt ist einfach nur menschenverachtend. Habe ich persönlich durch einen nahen Verwandten miterlebt und ich finde, mit sowas ist nicht zu scherzen.

[ nachträglich editiert von Bender-1729 ]

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