18.03.11 14:58 Uhr
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Elektroauto: Sixt und RWE beenden Praxistext als "Katastrophe"

Im Sommer 2010 war die Vorfreude wohl noch groß: Autovermieter Sixt und Energieriese RWE starteten einen Praxistest mit vier Elektroautos vom Karabag 500 und Fiat Fiorino.

Weniger Monate später allerdings beendeten die Partner den Test, Erich Sixt selbst spricht unverblümt von einer "Katastrophe" und sagt: "Das können wir nicht kommerziell betreiben."

Offiziell schaffen die Stromer zwar um die 140 Kilometer Reichweite, doch im Praxistest von Sixt und RWE rollte so mancher Stromer schon nach gerade mal 70 Kilometer ohne Energie aus. An das Elektroauto glaubt Sixt aber weiterhin.


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WebReporter: DP79
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Katastrophe, Elektroauto, RWE, Sixt, Praxistest, Autovermietung
Quelle: www.green-motors.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2011 14:58 Uhr von DP79
 
+17 | -5
 
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Ups, woran lag´s? Vielleicht am Winter, nur noch halbe Energie und Reichweite - Tests haben das "Winter-Manko" vom E-Auto ja bestätigt. So schnell wird Sixt wohl nicht wieder auf "E-Antrieb" setzen...
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18.03.2011 15:32 Uhr von artefaktum
 
+47 | -9
 
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Diesel- und Benzin-Motoren werden seit ca. 100 Jahren weiterentwickelt und optimiert. Da lief am Anfang auch vieles schief. Das wird bei dieser anderen Technologie auch nicht anders sein.
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18.03.2011 15:45 Uhr von anderschd
 
+12 | -2
 
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Und diese Entwicklungszeit: endeten in riesigen Motorenwerken weltweit. Das werden die großen Autobauer nicht so schnell aufgeben wollen.
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18.03.2011 15:49 Uhr von artefaktum
 
+8 | -5
 
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@anderschd: "Und diese Entwicklungszeit endeten in riesigen Motorenwerken weltweit."

Eben. Und in Großserie geht der Stückpreis nochmal massiv runter, massive Erhöhung der Abnahme führt zu massiv mehr Forschungsgeldern der Industrie, usf. Diese Spirale zieht dann irgendwann immer mehr an: Immer bessere Technik zu einem immer günstigeren Preis.
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18.03.2011 16:00 Uhr von Bruno2.0
 
+8 | -2
 
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Ich: sehe erst mal Hybrid als Übergang zur Reinen Elektromobilität!!

Elektroautos wird derzeit noch zu Teuer und haben eine zu geringe Laufleistung
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18.03.2011 16:09 Uhr von anderschd
 
+8 | -5
 
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@artefaktum: Das ist nur ein Punkt.
Ich denke aber ebenso, dass die es mit anderer Antriebstechnik nicht so eilig haben. Batterien gibt es ja auch schon eine Weile.
Vllt ein Pakt mit den Ölis?
Wenn ich eins gelernt habe in den letzten 20 Jahren, dann folgendes, geht es um Profit und dessen Sicherung, ist alles möglich und wird alles möglich gemacht.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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18.03.2011 20:50 Uhr von jackblackstone
 
+6 | -3
 
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die technik für elektroantriebe ist weit fortgeschrittener als die des verbrenners. schließlich werden über 50% des strombedarfs in deutschland an elektischen antrieben verbraucht!
die motorentechnik und elektronik ist zu 100% voll ausgereift. die mototoren laufen mit bis zu 99% effiziens. da kann der benziner mit bis zu 50% nur hinterher schauen. das einzige problem ist es, den strom lange genug in ausreichender menge zu speichern.
seit jahrzehnten wird nach neuen akkus geforscht, aber mit mäßigem erfolg. sobald der perfekte akku gefunden wurde, wirds mit dem verbrenner geschichte sein und er wird wie die dampfmaschine nur noch in geschichtsbüchern zu finden sein.
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18.03.2011 22:35 Uhr von internetdestroyer
 
+5 | -4
 
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Was´n so toll, an einer E-Karre?
Das ich mir mein Frühstücks-Toast bald nicht mehr leisten kann, da durch stetig wachsende Nachfrage an Engergie der
E-Karren der Strompreis in schwindeligen Höhen steigt?!
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18.03.2011 23:06 Uhr von Kappii
 
+2 | -4
 
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@internetdestroyer: Der Benzinpreis wird genauso steigen auch ohne "E-Karre".
1. Rohöl wird knapper und die Förderung schwieriger
2. Selbst wenn es funktioniert Benzin kommerziell zu synthetisieren wird dieser teurer als normal gefördertes Rohöl.

An regenerativen Energien führt für synthetisiertes Benzin oder auch Elektro Autos kein weg vorbei.
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19.03.2011 01:53 Uhr von derNameIstProgramm
 
+4 | -0
 
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Wenn hier: bald aus Panik auch noch die letzten Atommeiler ausgeschaltet werden und hektisch nach neuen, regenerativen Methoden gesucht werden wird um den Anforderungen noch entsprechen zu können, dann, ja dann wird sich jeder den Benzinmotor zurückwünschen, als das Benzin noch bei erschwinglichen 1,50 Euro war...
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19.03.2011 02:10 Uhr von hofn4rr
 
+4 | -3
 
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technisch gesehen: wäre es kein problem die e-flitzer 100 tausende kilometer am stück fahren zu lassen.

voraussetzung dafür wäre lediglich eine kontaktfreie stromversorgung über die fahrbahn.

züge oder straßenbahnen fahren ja auch nicht mit batterien rum =>

geld für so ein projekt wäre leicht vorhanden, angesichts der höchststeuern auf alles was vier räder hat.
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19.03.2011 03:18 Uhr von DerMaus
 
+3 | -1
 
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Mittlerweile gibt es eine Technologie, mit der sich das Chassis als Akkumulator nutzen lässt. Das wird die Reichweite der Elektroautos schon mal ordentlich steigern.

Zusätzlich wurden kürzlich neue "reguläre" Akkus entwickeln, die Energiespeicher nochmal kleiner und leichter werden lassen.
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19.03.2011 10:19 Uhr von Mi-Ka
 
+0 | -0
 
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Tja, was ist da wohl passiert: Die Höchstreichweite erreicht man nur dann, wenn der Fahrer auch energiesparend fährt und ein Fahrer, der sich solch ein Auto mietet will hingegen mit gewisser Wahrscheinichkeit testen, was so ein Fahrzeug leisten kann und fährt demenstprechend.
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19.03.2011 22:17 Uhr von Johnny Cache
 
+1 | -0
 
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@ruckzuckzackzack: Aber was hätte ein längerer Testzeitraum gebracht? Doch wohl gar nichts.
Es ist nun mal so daß man eine Technik und den schlecht möglichsten Bedingen testen sollte, und diese waren in dieser Zeit durchaus gegeben. Geringere Kapazität der Akkus bei niedrigen Temperaturen zusammen mit einem erhöhten Stromverbrauch der Klimasysteme sorgen nun mal dafür daß die Kiste nur noch 70km statt 140km weit kommt. Und ich gehe mal davon aus daß sich das mit zunehmenden Alter der Akkus sicher nochmals auf die Hälfe reduzieren ließe, womit wir dann bei lausigen 35km Reichweite wären.

Das bedeutet aber nicht daß die Technik schlecht ist, aber sie ist in jedem Fall für diesen Anwendungsbereich nicht geeignet. Und ganz ehrlich, ich glaube mal daß eine Brennstoffzelle in absehbarer Zeit deutlich besser abschneiden wird als irgendein Akku.
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20.03.2011 02:31 Uhr von Rambo123
 
+0 | -0
 
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Praxistext ???

wohl eher

Praxistest !!!
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20.03.2011 12:05 Uhr von wussie
 
+0 | -0
 
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@artefaktum: Es geht um essentielle Dinge. Die Energie reicht einfach nicht. Erst müssen bessere Akkus her.

Oder meinst du bei den ganzen fehlgeschlagenen Technologien in der Geschichte hätte man einfach nur weiterforschen sollen?

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