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OECD: Rente mit 67 unausweichlich

Aus einer Studie der OECD geht hervor, dass in der Hälfte aller OECD-Mitgliedsstaaten die Bevölkerung länger arbeiten muss.

"An einem längeren Arbeitsleben führt kein Weg vorbei", konstatierte die OECD-Rentenexpertin Monika Queisser. Und so hat auch schon eine Mehrzahl der Staaten Maßnahmen ergriffen.

Notwendig seien die Reformen aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung. Allerdings müssten auch Arbeitsbedingung an die neuen Erfordernisse angepasst werden.


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WebReporter: juli989
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Rente, OECD, Lebenserwartung
Quelle: www.rp-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2011 10:28 Uhr von Loxy
 
+7 | -0
 
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Es ist vollkommen egal wie alt eine Bevölkerung ist. Wichtig ist wie leistungsfähig und produktiv sie ist. Warum wird bei diesen Argumentationen dieser Punkt nie, aber auch nie angesprochen.

Deutschland wird seit 1870 älter und die demografischen Umwälzungen, welche wir bereits hinter uns haben sind weitaus gravierender gewesen... trotzdem sank die Arbeitszeit.

Außerdem muss man die Gesamtsicht betrachten. Zwar gibt es immer mehr Alte, die versorgt werden müssen, andererseits gibt es aber auch weniger Kinder, die ebenfalls erstmal Geld kosten bis sie erwachsen sind. Die Gesamtbelastung niveliert sich also wieder ein wenig.

Arbeit lohnt sich nicht in diesem Lande. Schuld daran sind auch die, welche diesen Satz ständig im Munde führen. Mit (viel) Geld lässt sich besser Geld verdienen als mit Arbeit.

Außerdem ist Leistung nicht gleich Leistung. Leistung muss immer bewertet werden. Was leistet ein Künstler, was ein Ingenieur und welchen Wert hat dies für unsere Gesellschaft. Wollen wir dies dem Diktat der BWL-Hohepriester überlassen oder daraus einen demokratischen Prozess machen.

Es gibt immer eine Alternative zu "alternativlos"!
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18.03.2011 10:51 Uhr von artefaktum
 
+5 | -0
 
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Vollkommen richtig, Loxu: "An einem längeren Arbeitsleben führt kein Weg vorbei", konstatierte die OECD-Rentenexpertin Monika Queisser."

Ein guter Indikator zu erkennen, wenn man für dumm verkauft werden soll: Seine eigene Meinung als alternativlos hinstellen.

Dass auch beispielsweise unsere Produktivität pro Arbeitnehmer seit Jahrzehnten immens gestiegen ist und steigt, hat auf unser Rentenmodell beispielsweise auch keinen Einfluss gehabt. Dieses Produktivitätswachstum muss sich auch in der Rentenkasse bemerkbar machen. Stattdessen erhöht es einseitig die Einkommen aus Kapitaleinkünften.
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18.03.2011 11:27 Uhr von Teralon02
 
+1 | -0
 
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Die Argumente für das hohe Rentenalter: sind durchaus richtig. Aber man sollte/muss auch fragen worin der Sinn darin besteht wenn es kaum Arbeitgeber gibt die Älteren Menschen einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen.

Zudem wird auch darüber gejammert das viele Junge Menschen keine Arbeit finden, bzw. keine fair bezahlte Arbeit.
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23.03.2011 09:14 Uhr von sesh
 
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Das Gegenteil ist der Fall. Um eine gerechtere Wohlstandsverteilung vorzunehmen und alle Menschen in Arbeit zu bringen ist eine Rente mit 62 oder 60 unausweichlich.
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14.04.2011 21:19 Uhr von Ich_denke_erst
 
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@sesh: Was verstehst Du unter gerechter Wohlstandsverteilung?
Hoffentlich nicht die Einheitsrente für alle.
Ich bin Jahrgang 1964 und damit der erste Jahrgang der bis 67 arbeiten soll (Danke liebe SPD - Herr Münteferring). Wenn der Staat solide haushalten würde könnte man das Rentenalter flexibel zwischen 62 und 67 halten. die Rente mit 67 ist nur die Hoffnung dass die Leute sterben bevor sie in Rente gehen.

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