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Experimentalphilosophie: Studie zum Dilemma um Determinismus und freien Willen

Shaun Nichols ist ein Philosoph, der Methoden der Sozialwissenschaften auf philosophische Probleme anwendet. Dieser als Experimentalphilosophie bezeichnete Zweig hat seit etwa zehn Jahren regen Zulauf. Nichols befragt zum Beipiel Leute über den freien Willen und Determinismus, ein uraltes Problem.

Dabei handelt es sich um zwei Dinge, die sich nur schwer vereinigen lassen. Nichols zeigt kleinen Kindern einen Ball, der in eine Kiste rollte und fragte, ob der Ball eine andere Möglichkeit hatte. Die Kinder verneinten. Holte jemand den Ball wieder heraus, hätte er laut ihnen anders handeln können.

Nichols schließt daraus, dass diese Vorstellung, die viele Menschen teilen, sich also schon früh formt. Viele Erwachsene meinten, dass in einem deterministischen Universum keiner moralische Verantwortung haben könne. Verbrechern schieben sie diese Verantwortung bei weiteren Fragen aber schon zu.


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WebReporter: Getschi2.0
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Dilemma, Wille
Quelle: www.physorg.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2011 09:37 Uhr von Getschi2.0
 
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Interessantes Thema, aber hier haben leider nicht alle Infos Platz.

Übrigens: Auch in einem indeterministischen Universum (etwa unserem, wegen der Quantenmechanik) verschwindet das Dilemma nicht.

Eine andere Studie, die man wohl der Experimentalphilosophie zuordnen kann ist die Studie zur Moral. Dabei wurden verschiedene Szenarien erdacht, bei der Menschen auf Gleisen stehen und man einen unaufhaltsamen Zug über eine Weiche steuern kann. Da war die Frage, wen man "opfern" soll.
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25.02.2012 14:15 Uhr von mayan999
 
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alles ist determniniert,...! denn wenn man sein leben nochmal rückblickend betrachtet- und dabei vorurteilslos ehrlich ist- wird "man" feststellen, dass es niemals jemanden gab, der entscheidungen gefällt hat. vielmehr existieren nur die handlungen/bewegungen, nicht aber der handelnde als autonomes ich. jeder handlung geht ein gedanke oder gefühl vorraus, die wieder nur der folgezustand von vorherhigen zuständen sind. "man" kann also garnicht "anders" handeln, als man handelt, weil dies vorraussetzen würde, dass man unabhängig von naturgesetzen einen "willen" haben müsste, der aus einem unerklärlichen grund existiert, der niemals ergründet werden kann. der determinismus ist FAKT! und somit bleibt uns menschen als konsequenz nur die gelassenheit, und die erkenntnis dass man sich nicht wichtig nehmen braucht, weil eh alles vorbestimmt ist und es NIE eine "kontrolle über sein leben" gab. das leben ist ein film ;-) wieso also ernst nehmen ?

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