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400 Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg am Ostsee-Bad Kolberg entdeckt

66 Jahre nach Ende des zweiten Weltkriegs wurden jetzt rund 400 Blindgänger im polnischen Ostsee-Bad Kolobrzeg (deutsch: Kolberg) gefunden. Aufgrund von Bauarbeiten am Strandabschnitt stieß man überhaupt erst auf die Bedrohung.

Der Chef des Seeamtes in Slupsk, Tomasz Bobin, bestätigte den spektakulären Bombenfund und beschrieb, dass die meisten Blindgänger wohl rund 1,50 Meter unter der Sandschicht gefunden worden sind. Während des zweiten Weltkriegs war die Stadt durch die Nationalsozialisten besetzt.

Die Nazis bauten die Stadt zur Festung aus, was die Bombenfunde erklärt. Vor allem die rote Armee hatte die Stadt damals sehr stark bombardiert, um weiter Richtung Berlin vorrücken zu können. Kolberg ist ein beliebtes Ziel auch deutscher Touristen, deswegen hofft man bis Ende Mai, "bombenfrei" zu sein.


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WebReporter: Samtheman6
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bombe, Ostsee, Zweiter Weltkrieg, Kolberg
Quelle: www.n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2011 06:14 Uhr von Rechthaberei
 
+0 | -1
 
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Cool, während des Zweiten Weltkrieges war die: Stadt vom Bösen besetzt - hört sich pazifistischer an als zur Festung ausgebaut.



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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18.03.2011 07:29 Uhr von wordbux
 
+7 | -0
 
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die Stadt durch die Nationalsozialisten besetzt: War das nicht mal ne deutsche Stadt ?
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18.03.2011 08:00 Uhr von Dinez
 
+3 | -1
 
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Dickes Plus: für das Bild bei der News :D
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18.03.2011 23:41 Uhr von realsatire
 
+1 | -0
 
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Diese Stadt wie viele andere sind Teil: Deutschlands, durch Kohl und andere weiterhin in Fremdherrschaft gelassen.
In anderen Ländern wären solche Politiker vom Volk nicht nur einfach abgesetzt worden, hier geben diese sich noch selbst Ehrungen..
@topic: 400 Bomben auf einem Haufen? In Oranienburg werden auch etliche hundert vermutet, jedes Jahr mehrere Entschärfungen und teilweise Sprengungen. So viele auf einem kleinem Abschnitt sind aber unwahrscheinlich.

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