17.03.11 18:54 Uhr
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E10 verursacht angeblich mehr CO2 als altes Benzin

Das neue E10 wird vom Verbraucher boykottiert, die Grünen und Umweltverbände sehen ebenfalls keine CO2-Einsparung. Zu Recht: Experten bestätigen heute, dass E10 nicht weniger, sondern mehr CO2 emittiert.

Bei der Produktion nämlich kommt es bei E10 zu einem Mehr-Aufwand, der letzten Endes mehr CO2 produziert als später bei der Verbrennung wieder eingespart werden kann, wie beispielsweise Experte Uwe Krengel vom Frauenhofer Institut erklärt.

E10 spart ergo kein CO2, sondern produziert in der Bilanz mehr Kohlendioxid, wobei es durchaus Alternativen gäbe. Eine Idee etwa ist Autogas, dass laut Professor Heinze (Automotive Powertrain Institut) fast 15 Prozent CO2 einsparen kann - von der Erzeugung bis hin zur Verbrennung.


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WebReporter: DP79
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Benzin, CO2, E10, Einsparung
Quelle: www.green-motors.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2011 18:54 Uhr von DP79
 
+7 | -1
 
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Ach herrje, nun ist Merkel und Co. aber erwischt, gewusst haben wie es natürlich alle. Konsequenz: E10 muss wieder weg, nun haben wir es doch schwarz auf weiß!
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17.03.2011 19:09 Uhr von Showtek
 
+11 | -1
 
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Natürlich.....es verbrennt schlechter weil es minderwetiger ist. Wem ist das denn bitte nicht klar?
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17.03.2011 19:23 Uhr von Sir.Locke
 
+3 | -1
 
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kam letztens gerade in einem bericht wo es um den boykott ging:

das für e10 benutzte "öko-oel" muss (laut ich glaube eu-richtlinie) nach bestimmten standart hergestellt werden. einzelheiten lass ich mal weg da man da eu-typisch nur fragezeichen sieht. aber die entsprechenden pflanzen müssen oder sollen schon co2-schonend angebaut, verarbeitet und zur raffinerie gebracht werden - dann klappt das wohl auch mit der co2-einsparung. wie es in wirklichkeit aussieht darf sich jeder selbst denken ;)
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17.03.2011 19:58 Uhr von Nullachtfuffzehn
 
+8 | -1
 
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Die Klimaschwindler wollen uns wohl immer noch einreden, dass CO² irgendetwas mit dem Klimawandel zu tun hätte. Damit lässt sich ja auch kräftig Kasse machen...
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17.03.2011 21:01 Uhr von Rechthaberei
 
+0 | -1
 
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@Tomundlukas: Wir wissen zwar nicht genau, was in diesem Moment in Japan passiert – aber wir wissen, wie es dort in 25 Jahren aussehen wird.
Schlimmer wie als wenn uns in 25 Jahren das Öl ausgeht.
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17.03.2011 23:30 Uhr von Rob550
 
+1 | -1
 
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Ist doch logisch schließlich hat E10 nen höheren verbrauch und bei der Herstellung wird viel mehr CO2 frei. Ich will nciht wissen wie viel davon für 1 Hektar Anbaufläche für den Bioethanol alleine die Traktoren in die Luft pusten... Aber den Gedanken haben die Schmalspurdenker in Berlin nie gehabt
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18.03.2011 01:05 Uhr von ThehakkeMadman
 
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Ist der CO2-Ausstoss der Hauptgrund? Das Wort "CO2" hat selbst in mir inzwischen einige Abneigungen geweckt. Umweltschutz kostet Geld, das wurde vor ca. fünf Jahren gesagt. Langsam keimte dann der Gedanke, ob Geldmacherei und Gier nicht die Gründe für den plötzlichen "Umbruch im natürlichen Denken der Menschheit" sind, ob CO2 überhaupt die ihm zugeschriebene Relevanz hat.
Geldmacherei dieser Art gab es auch schon vorher. Ich denke nur an die vielen Schreibhefte zu meiner Schulzeit, die (selbstverständlich!) chlorfrei gebleicht waren und sich mit der Schonung des Regenwaldes rühmten. Erst sehr viel später fand ich dann heraus, dass man mit dem Holz, wenn überhaupt, eher Möbel herstellt und es gar nicht um das Holz der Regenwälder ging, sondern um das bekackte Ackerland.

Tja, und heute heisst es auf den Tetra-Paks sinngemäß: "Holz ist gut. Holz wächst nach und ist ein regenerativer Rohstoff, der nebenbei noch das CO2 aus der Luft filtert (und jenes bei Verbrennung natürlich wieder abgibt).

Der CO2-Kreislauf ist eigentlich ein geschlossenes System, viel kann man da nicht ändern. Ausser, man verbrennt die Flora der Erde. Auch wenn Wissenschaftler bisher nicht eindeutig sagen können, wie das Erdöl denn nun entstanden ist, so ist es zumindest sicher, dass wir das hier eingelagerte CO2 (und andere Gase) aus den Tiefen der Erde holen und damit den Kreislauf der Erde "bereichern".

Wie effizient ist denn nun E10, wenn man diese Tatsachen als Grundlage nimmt? Alles deutet daraufhin, dass es sich gegenseitig aufhebt. Wenn der Mehrverbrauch (inklusive dem Aufwand für Herstellung bis zur Tanke) sogar steigt, wäre das natürlich ziemlich.... schade!? Wobei der Gedanke, konventionellen Sprit mit nachwachsenden Pflanzen (die dabei auch wieder CO2 binden) anzureichern, gar nicht schlecht ist. Selbst wenn nur der Zyklus grösser wird.

Zum Abschluss noch eine (vernachlässigbare) These aus der Esotherik: das Klima verändert sich. Weder der Mensch ist Ursache noch Gegenmittel. Geben wir den Menschen ein gutes Gefühl, nach dem Motto: wir haben es wenigstens versucht :P
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18.03.2011 08:57 Uhr von E10-Gegner.de
 
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E10? Nein danke!! WIR WEHREN UNS! --> http://www.e10-gegner.de

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