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Erste Erfolge einer neuen Gentherapie gegen Parkinson

Erste Erfolge erzielten US-Forscher nun mit einer neuen Gentherapie bei Parkinson-Patienten. Sie schleusten ein Gen in das Gehirn der Probanden ein. Deren Beweglichkeit verbesserte sich daraufhin um rund 23 Prozent im Laufe von sechs Monaten.

Bei einer Vergleichsgruppe, bei welcher der Eingriff vorgetäuscht wurde, verbesserte sich die Motorik nur um 13 Prozent. Die Probanden, welche zwischen 30 und 70 Jahre alt sind, wurden ausgewählt, weil andere Therapien ihre Symptome kaum mehr linderten. Bereits 2007 gab es eine Pilotstudie.

Bei dieser konnte jedoch ein Placebo-Effekt nicht ausgeschlossen werden, da es keine Vergleichsgruppe gab. Ungelöste Fragen bleiben aber auch jetzt noch, beispielsweise wie lange der Effekt andauern wird, ob es Langzeitfolgen gibt und ob es Vorteile gegenüber anderen Therapien, etwa der Hirnstimulation, gibt.


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WebReporter: nostrill
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Medizin, Gen, Therapie, Parkinson
Quelle: www.spiegel.de

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17.03.2011 16:56 Uhr von nostrill
 
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Was nicht mehr in die News passt: mehrere der Autoren arbeiten für Pharmaunternehmen, und gesponsort wurde das ganze auch von nem Biotech-Unternehmen. Dürfte den Patienten denen das hilft (sofern die sich das dann leisten können) aber wohl wurst sein.

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