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Kindesmörder Gäfgen beharrt auf 15.000 Euro Schmerzensgeld

Der verurteilte Kindesmörder Markus Gäfgen klagt gegen das Land Hessen auf 15.000 Euro Schmerzensgeld.

Vor dem Frankfurter Landgericht hat er nochmals betont, dass man ihn bei seiner damaligen Vernehmung mit Folter gedroht habe. Ein Beamter habe ihm gesagt, ein Spezialist sei unterwegs zu ihm, "mir solche Schmerzen zuzufügen, wie ich sie noch nie erlebt habe."

Danach sei er noch geschubst und mit der Hand geschlagen worden. Aus Angst habe er dann die Polizei zu der Leiche des von ihm ermordeten Jungen geführt. Gäfgen forderte damals eine Million Lösegeld für den Buben.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Folter, Schmerzensgeld, Lösegeld, Markus Gäfgen
Quelle: de.news.yahoo.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2011 15:52 Uhr von nostrill
 
+13 | -3
 
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zeigt eigentlich: zeigt eigentlich die moralische verkommenheit des typen. sicher, folter und androhung von folter ist falsch und verboten. aber der typ hat ein kind auf dem gewissen. wenn er selbst einsehen würde dass er was falsch gemacht hat, würde er die Sache einfach auf sich beruhen lassen.
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17.03.2011 15:54 Uhr von malcolmXxX
 
+15 | -5
 
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solch ein Abschaum hat es nicht verdient zu leben!!
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17.03.2011 15:56 Uhr von Bender-1729
 
+22 | -5
 
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Schade dass der Polizist nur geblufft hat.

Solche "Menschen" kotzen mich wirklich an! Sie mißhandeln und quälen andere Lebewesen bis zum Tod, sind dann aber die ersten, die nach Menschenrechten schreien, wenn es sie selber betrifft. Verachtenswert! Da die Polizei damals noch die Hoffnung hatte, dass der Junge lebt, finde ich diese extremen psychischen Maßnahmen durchaus angemessen. Immerhin hätte es sein können, dass dadurch noch das Leben des Kindes gerettet wird. Dass der Junge bereits tot war, konnten die Polizisten zu diesem Zeitpunkt schließlich noch nicht wissen.

Wahrscheinlich bekommt der Perverse jetzt dank unserer geliebten deutschen Kuscheljustiz noch mildernde Umstände ...

Ps.: ich bin mal gespannt, wieviele Minus-Bewertungen mir die selbsternannten "Gutmenschen" für diesen Kommentar wieder aufdrücken ...
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17.03.2011 15:58 Uhr von Jolly.Roger
 
+17 | -3
 
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Cool wenn die Androhung von Gewalt schon strafbar ist in Zukunft, dann kann man ja bald haufenweise "Personen" anzeigen und auf Schmerzensgeld verklagen.

"Ey, ich messer disch!"


Gäfgen ist ... armseelig....
Er hat es bei seinem Opfer nicht bei Drohungen belassen...da hat es ihn auch nicht gekümmert...
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17.03.2011 16:03 Uhr von Seridur
 
+11 | -3
 
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der polizist: hatte etwas angedroht, oh weh oh weh. und der jurastudent wusste mit sicherheit, dass ihm eh nichts passieren wuerde. es ist einfach nur eine posse...diese ganze sache.
die ermitler hatten damals noch hoffnung den jungen lebend zu finden und haben dem dreckskerl deswegen druck gemacht ohne dass ihm was passiert waere.
wer ein kind toeten kann (vor allem wegen geldes..) muesste doch eigentlich nerven aus drahtseilen haben.
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17.03.2011 16:08 Uhr von Hawkeye1976
 
+5 | -15
 
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17.03.2011 16:16 Uhr von Reverentia
 
+8 | -4
 
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kopfschüttel: Prinzip ist gut und schön.
Hätten sie es im Nachhinein mal besser gemacht - dann hätte er auch was handfestes.

Wie unverschämt muss man bloß sein um sowas zu wagen.
Er leidet unter psychischen Störungen.....das ich nicht lache.
Was denkt er denn, unter was die Angehörigen leiden.

Nene....das ist berechnend und kaltherzig. Gutes Beispiel für absolute Uneinsichtigkeit. Sowas bekommt keine zweite Chance.

Er kann das Geld ja der Familie zukommen lassen - Anteil an der Grabpflege!
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17.03.2011 16:24 Uhr von Daniela1985
 
+12 | -2
 
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15.000 Euro Schmerzensgeld??? In anderen Ländern würde der 15.000 Peitschenhiebe bekommen und die wären ausnahmsweise mal berechtigt!

Und damit wäre er noch gut weggekommen!

Unsere Justiz ist nur noch lächerlich und armseelig :(
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17.03.2011 16:49 Uhr von KamalaKurt
 
+5 | -5
 
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Wie kann ein Mensch, der ein Menschenleben ausgelöscht hat überhaupt ein Recht bekommen dich zu beschweren. Wenn man die deutschen Gesetzbücher um 80% der § streichen würde, dann kämen auch wieder gerechte Urteile zustande.
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17.03.2011 19:51 Uhr von Hawkeye1976
 
+1 | -5
 
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Mich würde mal interessieren: wie ihr reagieren würdet, wenn man euch eines Verbrechens beschuldigen und im Rahmen des Verhörs dann Folter androhen oder diese sogar anwenden würde.

Nochmal, es geht nicht um den Einzelfall, sondern um rechtsstaatliche Prinzipien. Das die Tat dieses Typen absolut abscheulich ist, steht ausser Diskussion. Was ihr hier teilweise vom Stapel lasst, ist noch weit unter Bild-Niveau.

Fakt ist nunmal, dass das Gesetz für alle gilt, auch für Polizisten. Oder wollt ihr ernsthaft in einem Land leben, in dem die Polizei über dem Gesetz steht und Foltern darf?
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17.03.2011 23:09 Uhr von Jolly.Roger
 
+6 | -1
 
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@Hawkeye1976: Weisst du, was "Gefahr im Verzug" bedeutet?

Die Beweislast war glasklar, Gäfgen hatte das Lösegeld genommen, wurde schon ewig beschattet. Er WAR der Täter.

Die Beamten mussten davon ausgehen, dass das Opfer evtl. noch am Leben war und sie es retten konnten, WENN sie schnell den Aufenthaltsort erfahren würden. Gäfgen setzte sein Erpresserspielchen im Verhör ja fort, er gab ja zu, der Täter zu sein und lies die Beamten im Glauben, das Opfer sei noch am Leben!

Und jetzt erzähle mir nochmal was von wegen rechtsstaatliche Prinzipien, wenn das Leben eines Menschen auf dem Spiel steht und man dieses retten kann, wenn man Folter ANDROHT um den Ort herauszubekommen!

Es geht hier NICHT um die Erzwingung eines Geständnisses durch Folter oder Androhung! Wenn, dann sollte man schon genau die Fakten beachten...
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18.03.2011 07:11 Uhr von Hawkeye1976
 
+0 | -5
 
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@Jolly.Roger: Ich weiss sehr wohl was "Gefahr im Verzug" bedeutet, aber auch diese setzt nunmal nicht das Gesetz ausser Kraft, sondern erweitert lediglich temporär die Befugnisse um solche, die ansonsten einer richterlichen Anordnung bedürfen.
Und selbst mit einer solchen richterlichen Anordnung, darf Folter nicht einmal angedroht werden.

Ihr macht den Denkfehler, es ausschließlich und emotional auf diese konkrete Situation zu beziehen, in der man natürlich geneigt ist, alles zu versuchen, um das Opfer noch lebend zu finden.
So darf man aber solche grundlegenden Dinge nunmal nicht sehen. Vor allem unter folgendem Aspekt:
Hätten die Polizisten z.B. diese Drohungen schon vor seinem ersten Geständnis geäußert, wären alle Aussagen des Täters danach vor Gericht keinen roten Heller mehr wert gewesen, da sie nicht mehr im Prozess hätten verwendet werden dürfen.

"Es geht hier NICHT um die Erzwingung eines Geständnisses durch Folter oder Androhung! Wenn, dann sollte man schon genau die Fakten beachten... "

Das spielt aber juristisch keine Rolle aus welchem Grund die Beamten Folter androhen. Es ist perse verboten in diesem Lande und das ist gut so.
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19.03.2011 18:51 Uhr von ElChefo
 
+3 | -0
 
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Hawkeye: "Hätten die Polizisten z.B. diese Drohungen schon vor seinem ersten Geständnis geäußert, wären alle Aussagen des Täters danach vor Gericht keinen roten Heller mehr wert gewesen, da sie nicht mehr im Prozess hätten verwendet werden dürfen."

Stimmt. War aber nicht so. Sein Geständnis hat ja erst zu diesen Maßnahmen geführt. Somit war der Justiz und der funktionierenden Prozeßführung genüge getan. Alles Prozessrelevante war ausgesagt und somit auch gegen ihn nutzbar.

Alles Weitere hatte einzig und allein den Zweck, ein Menschenleben zu retten, das mutmaßlich noch zu retten war.
Betrachtet man das mal kühl und rational, wird man zu dem Schluss kommen, das es einen Maßnahmenkatalog geben MUSS, den man gegen solche Menschen einsetzen kann - erst recht, wenn man merkt, das sie das System selbst gegen einen verwenden um ihre Straftaten zu decken, verschleiern, verdunkeln oder gar zu feiern.

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