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Japan/Fukushima: Wieder Schlappe beim Einsatz gegen den drohenden Super-GAU

Wieder gab es eine Schlappe im Einsatz gegen den Super-GAU im japanischen Kernkraftwerk Fukushima 1. Das Vorhaben, die überhitzen Reaktoren mit Wasserwerfern zu kühlen, musste aufgegeben werden.

Die Radioaktivität in dem Atomkraftwerk ist so hoch, dass keines der Fahrzeuge sich den Reaktoren nähern konnte. Frankreich hat Japan inzwischen 95 Tonnen Bor angeboten. Mit dem Wasser vermischt soll das Bor helfen, eine Kernreaktion zu verhindern.

Frankreich hatte schon am Samstag solch ein Angebot gemacht, aber keine Antwort von japanischer Seite erhalten. Ein Sprecher sagte: "Entweder haben sie gedacht, dass das nicht sinnvoll ist, oder sie hatten keine Zeit zu antworten".


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Japan, Einsatz, Fukushima, Schlappe, Super-GAU
Quelle: www.focus.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2011 13:18 Uhr von Pilzsammler
 
+18 | -0
 
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Aber eben: haben sie noch in NHK-World gezeigt das die Leute weiterlöschen... Jede Zeitung schreibt was eigenes. Das bestätigt meine Vermutung das es selbst Großen Zeitschriften nur um Qouten geht...
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17.03.2011 13:34 Uhr von shadow#
 
+9 | -1
 
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Was soll das Bor nutzen wenn sie es nicht bis zum Reaktor bringen?
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17.03.2011 13:36 Uhr von SystemSlave
 
+3 | -0
 
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@Pilzsammler: Der Focus Beitrag ist von 12:03 Uhr in der zwischenzeit haben die wieder angefangen.
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17.03.2011 14:41 Uhr von karmadzong
 
+4 | -3
 
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@shadow: das Bor ist ein neutronenfänger und soll verhindern das die dinger explosiv hochgehen
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17.03.2011 14:47 Uhr von Babykeks
 
+4 | -6
 
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@ Der.Blonde: Naja...aber Super heisst eben auc @ Der.Blonde: Naja...aber Super heisst eben auch nicht "Steigerungsform", sondern "über, hinaus".

Und somit wäre das ein Unfall, dessen Ausmaß über den größten Unfall, den man angenommen und abgesichert hat, hinausgeht...

Fail. ;D
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17.03.2011 15:28 Uhr von tutnix
 
+4 | -3
 
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@Der.Blonde: http://de.wikipedia.org/...

jetzt alles klar?
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17.03.2011 17:27 Uhr von KamalaKurt
 
+5 | -8
 
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Ich habe mich heute mit einem Revisor des Kernkraftwerkes Kornwestheim, der zur Zeit Urlaub in Thailand macht, auch über den Begriff "Super-Gau" unterhalten. Der Bergriff Super-Gau wird den Lesern suggeriert um die schon extreme Gefahr noch wesentlich schlimmer darzustellen.

Ein Gau ist der größte Unfall, der in einem AKW auftreten kann und das ist der Fall, wenn die Brennelemente schmelzen.

Super hoch unintelligente Journalisten erfinden immer mehr neue Wörter, ohne dass sie sich im Klaren sind, was sie damit anrichten und sich selbst offenbaren wie uninformiert sie sind.
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17.03.2011 18:10 Uhr von lina-i
 
+6 | -0
 
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@ karmadzong: Was nützt ein Neutronenfänger (Bor), wenn dieser vor dem Reaktor liegt und sich nicht IM Reaktor befindet?

Den Kommentar von Shadow jetzt verstanden?

[ nachträglich editiert von lina-i ]
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17.03.2011 19:11 Uhr von Nasa01
 
+5 | -3
 
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@KamalaKurt: Soweit ich das verstehe, ist ein GAU ein Unfall, der sich im inneren des Kraftwerkes abspielt. Also nicht außerhalb.
Zu einem GAU gehört durchaus auch eine Kernschmelze.
Brennt sich allerdings das radioaktive Material durch den Reaktorboden wird das Grundwasser verseucht spricht man vom Super-GAU.
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17.03.2011 21:54 Uhr von realsatire
 
+1 | -1
 
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Wie wäre dann auch die Mehrzahl von GAU? Es betrifft schließlich nicht nur einen Reaktor.
Möchte nicht wissen wie viele Techniker und Helfer schon schwer verstrahlt sind. Hoffen wir für diese das deren Einsatz etwas bringt.
Hatte etwas gehört das Stromleitungen gelegt werden sollten um die Pumpen wieder in Betrieb zu nehmen, ist dieses Vorhaben abgebrochen worden?
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18.03.2011 07:39 Uhr von karmadzong
 
+1 | -0
 
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@lina-i: das ist mir schon klar, allerdings sollte das ja IN das reaktorgebäude abgeworfen werden, wenn da bereits eine kernschmelze stattgefunden hat und sich die brennelemente im reaktorgebäude verteilt haben macht es aber sehr wohl sinn da neutronenfänger drauf abzuwerfen..

und by the way.. dein Avatar ist mal Klasse ^^
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18.03.2011 09:12 Uhr von tutnix
 
+2 | -0
 
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@KamalaKurt: der typ hat keine ahnung, kein wunder dass es um die sicherheit in deutschen kkws nicht so gut bestellt ist. ein grund mehr, die dinger abzuschalten bei derart ahnungslosen personal.
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18.03.2011 09:50 Uhr von Murgol
 
+1 | -1
 
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@KamalaKurt: Welches Kornwestheim meinst du ?

Denn in Kornwestheim bei Ludwigsburg ist mir kein AKW bekannt ^^, habe 16 Jahre in der Nachbarschaft gewohnt.

Wollt der sich evtl. nur wichtig machen ?
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18.03.2011 11:49 Uhr von karmadzong
 
+2 | -0
 
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also nochmal zur info: ein GAU (größter anzunehmender Unfall) ist per definition das größte Schadenereignis auf das ein technisches System ausgelegt ist und das innerhalb der maximal möglichen Betriebsparameter beherrschbar ist, im Fall eines AKW wäre das beispielsweise eine Kernschmelze bei der der Schaden innerhalb des Reaktorgebäudes verbleibt und durch geeignete Maßnahmen (ausreichende Kühlung, versiegelung etc) halbwegs unter Kontrolle bleibt

ein SuperGAU ist daher ein Schadensfall der über die maximalzulässigen Betriebsparameter hinausgeht, im falle des obigen beispiels alo wenn sich das Reaktorgebäude verabschiedet und die ganze Brühe nach draußen laufen und sich in der Landschaft verteilen würde..

machen wir es eine nummer kleiner: der GAU beim autofahren ist ein Frontalcrash den du als Fahrer gerade so dank der aktiven und passiven Sicherheitssysteme gerade so überlebst.. der SuperGAU wär dann noch 20 Km/h schneller und zu einer blutigen Masse zerquetscht...

ich denke das ist ein brauchbares Beispiel
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18.03.2011 16:54 Uhr von Liebi
 
+3 | -3
 
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GAU =grösster anzunehmender Unfall. Da gibt es keine Steigerung.
Da kann ich auch sagen: blind, blinder, am blindesten!
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18.03.2011 17:08 Uhr von DtSchaeferhund
 
+2 | -3
 
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@Liebi: danach kommt noch Superblind ;)

Gibt eigentlich bei den ganzen Gaus auch nen Gauleiter, der prüft, ob der Strahlungsverlauf auch eine Gaußsche Glockenkurve ergibt?
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19.03.2011 00:02 Uhr von Babykeks
 
+3 | -1
 
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@ Liebi: Fail. Das "Super" in Super-GAU ist kei @ Liebi: Fail. Das "Super" in Super-GAU ist keine Steigerungsform sondern einfach der Gebrauch des Fremdwortes Super (lat.: über, hinaus).

Zu sagen es gäbe keinen Unfall, der größer sein kann, als der größte Unfall, den Experten ANGENOMMEN HABEN, ist dann nicht besonders clever und wurde schon 100mal berichtigt.
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19.03.2011 02:31 Uhr von DtSchaeferhund
 
+1 | -3
 
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@Babykeks: Fail: Und was meinst Du, was "über, hinaus" ist? Genau, eine Steigerung. Liebi liegt genau richtig und Du hast es sogar noch bestätigt ;)
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19.03.2011 14:10 Uhr von cefirus
 
+1 | -0
 
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@Liebi @Dt.Schäferhund: Ihr habt die Definition des Begriffes nicht verstanden.


<<<Und was meinst Du, was "über, hinaus" ist? Genau, eine Steigerung. Liebi liegt genau richtig und Du hast es sogar noch bestätigt ;)>>>

GAU = Grösst Anzunehmender Unfall ... der grösst angenommene, mit dem man gerechnet hat. Es nicht der Fall, dass es keine Steigerung gäbe.

"...ist der größte Unfall, „für den die Sicherheitssysteme noch ausgelegt sein müssen."

http://de.wikipedia.org/...

Super-GAU = das, was über den ANGENOMMEN Auslegungsstörfall hinausgeht.

Liebis beispiel ist demnach unzutreffend, denn über das (vollkommen) Blind sein hinaus gibt es nichts, aber sehrwohl kann ein GAU übertroffen werden, und das ist das, was gerade in Japan passiert.

[ nachträglich editiert von cefirus ]
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20.03.2011 00:09 Uhr von Babykeks
 
+1 | -0
 
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@ DtSchaeferhund: Ich geh mal davon aus, dass D @ DtSchaeferhund: Ich geh mal davon aus, dass Du hier den Forenclown gibst... Wenn nicht sind Menschen wie Du der Grund, warum die Medien mit ihren peinlich-reißerischen und faktenlosen Nachrichten immer wieder durchkommen...

@ cefirus: Danke... Ich hatte schon an der Menschheit gezweifelt... ;)

[ nachträglich editiert von Babykeks ]
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21.03.2011 04:19 Uhr von floridarolf
 
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atomkraftwerke sind doch eine gelddruckmaschine tja in Japan ist Geld nun wertlos! danke cdu
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21.03.2011 12:10 Uhr von sesh
 
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Die Rendite ist sicher. Ihre CDU.
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22.03.2011 10:39 Uhr von PeterLustig2009
 
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Schon sehr interessant :): Momentan muss man davon ausgehen dass man den GAU verhindern will. Denn wie viele hier richtig geschrieben haben ist der Super-GAU (den es in der Tat gibt) eine Katastrophe über den GAU (Größter anzunehmender Unfall) hinaus.

In Tschernobyl war die Kernschmelze zum Beispiel der GAU. Damit, dass sich der Kern durch den Boden des Reaktors brennt hallte niemand gerechnet, aus diesem Grunde trat damals der Super-GAU ein.

Momentan kann man davon ausgehen dass es in den Reaktoren zu Kernschmelzen kommt was den GAU eines AKW gezeichnen würde. Würde dadurch irgendetwas unvorhergesehenens passieren was die Sache noch verschlimmert, würde es zu einem Super-GAU kommen.

@Kamal-Kurt
Es ist immer wieder interessant zu sehen wieviele Leute in "hohen" Positionen du kennst :) Dumm nur wenn dann rauskommt, dass die Leute in AKW arbeiten die es gar nciht gibt :) Oder meintest du das AKW Neckarwestheim ;)
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22.03.2011 16:22 Uhr von Seravan
 
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internetweisheiten: also ich denke das KEINER von uns Kerphysiker ist. Wenn doch dann bitte Meldung.

@kamal-kurt jupp ich glaube das was du meinst ist Neckarwestheim.


Ich und sowohl auch alle Andere hier, berufen sich jeder nur auf die Informationen die von den gängigen Medien verbreitet werden.
Wie die aktuelle Lage ist kann niemand sagen, ausser die armen Schw..e die versuchen da noch das beste rauszuholen.

Informationspolitik in Japan sollte doch etwas kritischer betrachtet werden. Nur eins steht fest. das man da unten in Nippon ganz schwer in der sch..e sitzt.
WEIL

mein alter Physik-prof meinte nur zu mir:

Hey überlege mal. Wenn ein durchschnittlicher Reaktor 200t Kühlflüssigkeit pro Stunde benötigt (in einem geschlossene Kreislauf unter Druck), glaubst du doch wohl im ernst net das 60t Meerwasser, was definitv nur darübergerieselt wird, Brennstäbe kühlen kann die 2-3 Meter aus dem Wasser ragen.

Zum Thema Kühlung mit Strom wieder zum Laufen bekommen:

Wenn der Prozess einmal angefangen hat (Kernschmelze), dann kommt es unweigerlich zur Verformung der Stäbe und mindestens zu einer partiellen Schwächung des umgebenden Kessel (auch aufgrund der Explosionen), was zur Folge hat das man nicht mehr gefahrlos den Kessel unter Druck setzen kann. Das einzige was noch bleibt ist, die schmelzende Masse mit Beton, Sand etc zu beerdigen und hoffen, dass diese niemals bis in die Grundwasserschichten oder Meerwasserbereiche kommt. Und die Explosionen können eigentlich nur von einem Druckgefäß kommen.
?!?!Wasserstoffexplosionen????, das ich nicht lache. Wie will Wasserstoff ohne Elektrolyse entstehen. Wenn, dann eine Wasserdampfexplosion, was dann natürlich auch bedeuten würde, dass bereits die Kessel oder anliegende Druckrohre geplatzt sind.

Aus meinen Augen hat der Gau schon längst begonnen.


[ nachträglich editiert von Seravan ]
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23.03.2011 12:12 Uhr von derSchmu2.0
 
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GAU hin oder her Groesster anzunehmender Unfall klingt in meinen Ohren sowieso noch viel zu niedlich...GAK mit K = Katastrophe wuerde es eher treffen...Unfaelle koennen schliesslich mal passieren Katastrophen sollten/duerften es eher nicht...

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