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Sichuan: Tibetische Mönche protestieren nach Selbstverbrennung eines 21-Jährigen

Nachdem sich ein 21-jähriger Mönch offenbar aus Protest gegen die Regierung in Peking selbst angezündet hatte und zehn Stunden später an den Folgen seiner Verletzungen gestorben war, protestierten etwa 1.000 Tibeter gegen die ungeklärten Todesumstände. Die Polizei ging mit Schlagstöcken gegen sie vor.

Nach dem Tod des jungen Mönches beschuldigte ein Regierungssprecher das Kloster, den 21-Jährigen bis 03:00 Uhr morgens versteckt und ihm so eine Behandlung im Krankenhaus verwehrt zu haben. Die Mönche dagegen behaupten, Polizisten hätten nach der Selbstanzündung noch auf den Verletzten engeschlagen.

Bereits seit März 2008 kommt es vermehrt zu Spannungen in der Region Ngaba. Damals hatte die Polizei eingeräumt, bei einer tibetischen Protestaktion vier gewaltsame Demonstranten erschossen zu haben. Die Tibeter sprachen dagegen von 39 Toten.


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WebReporter: maude
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Protest, Demonstration, Tibet, Mönch, Selbstverbrennung
Quelle: www.spiegel.de

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