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Verschleierung und falsche Prioritäten: USA kritisieren Katastrophenpolitik in Japan

Erstmals kritisierten die USA die Rettungsstrategie der japanischen Regierung, die derzeit mit den Folgen eines Erdbebens am Atomkraftwerk Fukushima zu kämpfen hat (ShortNews berichtete). Demnach konzentriere man sich auf den falschen Reaktor und verschleiere die Tatsächliche Lage vor der Bevölkerung.

Anstatt den Reaktorblock 3 mit verzweifelten Kühlungsaktionen per Hubschrauber zu bearbeiten, solle man sich auf den gefährlicheren Reaktor 4 konzentrieren. Dessen Brennstäbe lägen bereits trocken und führten zu einer extrem hohen Strahlung, so die US-Atombehörde.

Die japanische Informationspolitik gehe derzeit nicht ausreichend auf die tatsächliche Gefahr ein. Auch raten die USA zu einer nötigen Entfernung von 80 statt der von Japan empfohlenen 30 Kilometer vom AKW Fukushima für Anwohner.


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WebReporter: maude
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Japan, Verschleierung, Priorität, Informationspolitik
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2011 12:36 Uhr von Seridur
 
+6 | -2
 
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gerade die usa: sollten den ball mal schoen flach halten...
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17.03.2011 12:48 Uhr von SystemSlave
 
+5 | -0
 
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@Seridur: Die kennen sich wenigsten mit Atomkatastrophen in Japan aus
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17.03.2011 12:58 Uhr von Rechthaberei
 
+0 | -1
 
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Kein Wunder, zieht das doch über die ganze USA: +++ 12.31 Experten - Strahlung gelangt über Amerika nach Europa +++
Eine niedrige Konzentration von radioaktiven Teilchen aus dem japanischen Unglücksreaktor bewegt sich Forschern zufolge auf Nordamerika zu und wird in der Folge auch Europa erreichen. Eine Gefahr für Menschen bestehe nicht, sagt der Forschungsleiter am Schwedischen Institut für Verteidigungsforschung, Lars-Erik De Geer. Er beruft sich auf Daten von Messstationen, die von der internationalen Organisation CTBTO für die Überwachung des Atomwaffensperrvertrags benutzt werden. Die Wolke aus dem havarierten Kernkraftwerk im japanischen Fukushima werde in den kommenden Tagen an der Westküste der USA ankommen, sagt De Geer. Am Ende würden die Partikel auf der ganzen Nordhalbkugel nachzuweisen sein.
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17.03.2011 15:23 Uhr von Al-mani-sikken
 
+0 | -1
 
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Doppelmoral Die Herrsschaften in den USA gehen ja auch mit moralisch einwandfreiem bsp. voran.. Da werden sie mit ihren hilfreichen Tipps sicher auf taube Ohren stoßen!

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