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Rostock: Misshandeltes Kind klagt auf Schmerzensgeld vom Jugendamt

In Rostock beginnt am heutigen Donnerstag ein Gerichtsprozess, in dem ein neunjähriges Kind über seine gesetzliche Vertretung das Güstrower Jugendamt auf 30.000 Euro Schmerzensgeld verklagt.

Insbesondere geht es dabei darum, dass eine Mitarbeiterin des Jugendamtes im Jahr 2003 einen ärztlichen Hinweis ignorierte. Das Kind wurde von der Mutter misshandelt.

Wenn die Hinweise des Arztes nach Ansicht des Vormunds weitergeleitet worden wären und es daraufhin zu einem Hausbesuch gekommen wäre, hätte man dem Kind drei Leidensjahre ersparen können. Nach Ansicht des Landkreises hatte das Verhalten der Mitarbeiterin nichts mit den späteren Misshandlungen zu tun.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Klage, Rostock, Schmerzensgeld, Jugendamt
Quelle: www.open-report.de

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17.03.2011 11:31 Uhr von Semtex-network
 
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Hier sollte mal Richtig durchgegriffen werden Die Jugendämter und anderen Behörden sollten endlich mal für Ihre gravierenden Fehler hinhalten.
Vieleicht ist das dann auch endlich mal ein Warnhinweis endlich mal jedem Fall besser nachzugehen.

Wie oft stellt sich heraus, das die Behörden usw. von aussenstehenden informiert wurden.
Und wenn ein Arzt dies schon tut muss es ja dementsprechende Beweise geben bzw. die Tat demensprechend schwer sein.

Meine Kindheit war auch nicht das A und O, was es normalerweise sein sollte.
Ich wäre Dankbar gewessen, wenn diese "Behörden" mal tätig geworden wären.Und das das Heute immer noch so schlampig bearbeitet wird ist echt eine Schande...

Um irgendwelche Kiffer strafrechtlich zu verfolgen, reicht ein kleiner Hinweis und die Person ist auf ewig Gebranntmarkt.Da rennen die Blauen Schlümpfe gleich wie sonstwas rum und kassieren einen.

Sobald es aber um die Sicherheit von Kindern geht, ob Misshandlung oder Missbrauch, schliessen sie die Augen und ignorieren alles. Wo bitte schön ist das ein Rechtsstaat?

Ich drücke dem Kind beide Daumen. So wäre wenigstens schon mal der alleinige Start ins Leben gesichert, z.b. Führerschein/Erste Wohnung.

Ich hoffe das Kind ist jetzt wenigstens in guten Händen.

[ nachträglich editiert von Semtex-network ]

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