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"Moderne Sklaverei": Gericht in Großbritannien fällt erstmals ein Urteil

Ein Gericht in Großbritannien ist erstmals gegen die Sklaverei in der heutigen Zeit vorgegangen und verurteilte eine 68 Jahre alte Direktoren eines Krankenhauses zu umgerechnet 28.750 Euro Schadensersatz.

Die Frau hatte in Tansania einem Krankenhaus als Chefin vorgestanden. Als sie nach Großbritannien zurückkehrte, nahm sie eine afrikanische Frau illegal mit. Diese musste in ihrem Haushalt täglich bis zu 18 Stunden zur Verfügung stehen und bekam dafür kaum Geld.

Nach einem Jahr zahlte die 68-Jährige, die nach Ansicht des Richters sich eine Haushaltshilfe locker hätte leisten können, der Frau überhaupt nichts mehr. Neben Sklaverei wurde die Frau auch wegen Menschenhandel verurteilt. Nur ihr schlechter Gesundheitszustand ersparte ihr das Gefängnis.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Großbritannien, Urteil, Haushalt, Sklaverei
Quelle: de.news.yahoo.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2011 09:27 Uhr von rubberduck09
 
+13 | -0
 
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Das ist keine ´moderne Sklaverei´! Das ist stinknormale uralte Sklaverei.

Unter moderner Sklaverei versteht man die Ausbeutung durch Arbeitgeber mit unmöglichen Arbeitszeiten zu viel zu geringem Lohn und dafür aber als Gegenleistung die Gewissheit von heute auf morgen auf der Straße sitzen zu können.
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17.03.2011 10:17 Uhr von Seridur
 
+5 | -0
 
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schoen: grosse kunst die schwaechsten glieder der gesellschaft auszunutzen. bin mir sicher die afrikanerin hatte sich was anderes vorgestellt als ihr die moeglichkeit geboten wurde nach europa zu kommen.

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