16.03.11 15:40 Uhr
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Libyen: Muammar al-Gaddafis Sohn verspottet im Fernsehen den Westen und triumphiert

Muammar al-Gaddafis Sohn Saif al-Islam hat in einem TV-Interview bereits triumphiert: "In 48 Stunden ist alles vorbei", die Truppen seines Vaters würden siegen.

Zudem verhöhnte er die Vereinten Nationen, die immer noch über eine Luftverbotszone diskutieren, obwohl die Militäraktionen nun fast vorbei seien.

Frankreichs Präsidenten nannte er "einen Clown, dessen Wahlkampf Libyen finanziert hat".


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Sohn, Fernsehen, Libyen, Muammar al-Gaddafi, Westen, Al-Saadi al-Gaddafi
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2011 15:54 Uhr von 123Wahrheit
 
+10 | -1
 
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naja wo er recht hat hat er recht.
den ganzen westlichen politikern ging es in erster linie nicht um das wohl des lybischen volkes,sondern eher um die ganzen rohstoffe dort.symphatiepunkte für den wahlkampf waren nochmal ein extra.
schade um die lybier.

[ nachträglich editiert von 123Wahrheit ]
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16.03.2011 17:21 Uhr von MikeBison
 
+1 | -14
 
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16.03.2011 18:30 Uhr von CoffeMaker
 
+12 | -1
 
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@MikeBison was bist du´n für´n Troll?
Wenn du Held spielen willst dann nimm den nächsten Flug hin und schließ dich den Rebellen an. Ist natürlich einfacher andere als feige zu bezeichnen wenn man selbst seinen Arsch in Sicherheit hat. Ich bekomm jedesmal das Kotzen wenn ich sehe wie schnell Leute bereit sind Menschen in den Tod zu schicken als wäre es nur ein Pc-Spiel.

Davon mal abgesehen gab es mal einen Vertrag der etwas von Bundeswehreinsätze ausserhalb der BRD vorschreibt. Wir dürften nichtmal in Afghanistan sein. Aber das weißt du wahrscheinlich nicht mal.
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16.03.2011 19:57 Uhr von MikeBison
 
+1 | -6
 
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CoffeMaker: Es wäre sicher möglich Gadaffi (sowie Saif und Hannibal) loszuwerden.

Wenn der weg ist, bricht das Regime zusammen.

Aber du und die - Klick sind wohl über die Toten auf Seiten Opposition froh.
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16.03.2011 21:39 Uhr von K.T.M.
 
+6 | -0
 
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@MikeBison: "Es wäre sicher möglich Gadaffi (sowie Saif und Hannibal) loszuwerden."

Und wie?

Fidel Castro lebt auch noch, auf ihn gab es um die 30 Attentatsversuche, darunter min. 8 von der CIA. Gezielte Luftangriffe scheinen auch nicht möglich zu sein, hat ja bei Saddam und Osama z.B. auch nciht geklappt.


"Wenn der weg ist, bricht das Regime zusammen."

Gezielt ausschalten ist so eine Sache, gehts schief wird es richtig ungemütlich für die Opposition. Laut Opposition besitz Gaddafi chem. Kampfmittel.

Das nächste Problem was passiert mit seinen Anhängern? Ein Teil der Bevölkerung steht durch aus zu Gaddafi. Man darf nicht vergessen, das Libyen beim Pro-Kopf-Einkommen an 2. Stelle in Afrika liegt. Dazu kommen gute Sozialsysteme (kostenlose med. Versorgung, Renten, kostenlose Schulbildung). Das Hauptproblem ist die traditionelle Stammesstruktur und die offene Bevorzugung einzelner Stämme. Dadurch kommt es zu einer extrem ungleichen Verteilung des Ölreichtums. Dies führt zu sozialen Spannungen, die Probleme gibt es aber nicht erst seit Gaddafi sondern vorher auch schon. Wer sagt denn, dass diese Probleme gelöst werden, wenn die Opposition regiert? In Afghanistan hat sich die Lage für den großteil der Bevölkerung trotz "Demokratie"-Einführung auch nicht gebessert.
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16.03.2011 22:35 Uhr von CoffeMaker
 
+5 | -1
 
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@MikeBison wer sagt das ich froh bin über die Toten?

Hier gehts um die Einmischung in die Politik eines Landes das uns nicht feindlich gesonnen ist.
Aber was du geflissentlich überlesen hast ist mein Einwand der Einsatzgrundsätze der Bundeswehr, also für dich noch mal ne kurze Info: Deutschland hat 45 so den Arsch voll bekommen das es nie wieder einen Krieg auf fremden Boden führen soll ergo ist Bundeswehr nur auf deutschen Boden zur Verteidigung einzusetzen. Afghanistan ist eine klare Rechtsbeugung, keine Ahnung warum da keiner protestiert, wahrscheinlich wegen des defensiven Charakters.

Ein militärisch offensives Vorgehen in Libyen wäre keine Rechtsbeugung mehr sondern ein klarer Verstoß. Und ohne UN-Mandat könnte es als reine Aggression bezeichnet werden. Und egal wie kriegsgeil du bist, kämpfe selbst und dann kannst du von anderen verlangen dir zu folgen ansonsten ist das einfach mal nur ein "geh du mal kämpfen Genosse ich halte hier derweil die Stellung" - Gesülze.
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17.03.2011 16:33 Uhr von ElChefo
 
+1 | -2
 
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Coffeemaker: "Davon mal abgesehen gab es mal einen Vertrag der etwas von Bundeswehreinsätze ausserhalb der BRD vorschreibt. Wir dürften nichtmal in Afghanistan sein. Aber das weißt du wahrscheinlich nicht mal."

Einfach formuliert:
Falsch.
Spätestens mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 12. Juli 1994 über Out-of-Area-Einsätze. Abgesehen davon, was du wahrscheinlich nicht wusstest:
Einleitende Frage: Wo setzt du den ersten Auslandseinsatz der Bundeswehr an?
Somalia? Falsch. Diyarbakir? Auch falsch. Phnom Penh? Immer noch falsch. Agadir, Marokko - 1960. Da gabs auch kein Urteil drum. Und auch kein Geschrei. Naja, was solls.

Aber nur, um es mal richtig zu stellen:
Das Gesetz besagt, das von deutschem Grund kein Angriffskrieg mehr ausgehen soll. Nicht mehr, nicht weniger. Im Rahmen eines Systems kollektiver Sicherheit wie etwa NATO, WEU oder der UN sieht die Sache vollkommen anders aus. So ist auch weder Afghanistan, Irak, Somalia noch Kosovo eine Rechtsbeugung.

Wenn, dann bitte genau bleiben und an Fakten orientieren - nicht am Hörensagen.

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