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Libyen: Rebellen wollen Frieden mit Waffen aus den USA schaffen

Die libyschen Rebellen geraten immer stärker in Bedrängnis (ShortNews berichtete). Die Oppositionellen haben sich jetzt daher in Paris mit der US-amerikanischen Außenminister Hillary Clinton getroffen. Sie baten um sofortige Waffenlieferungen aus den USA.

Bei dem kürzlichen Treffen der G 8 drängten Frankreich und Großbritannien auf eine rasche militärische Intervention. Sie stoßen dabei auf Unverständnis und scheiterten mit ihrem Vorhaben vor allem am Willen Chinas und Russlands. Eine neue Entscheidung soll der Weltsicherheitsrat nun prüfen.

Das französische Außenministerium gibt sich unterdessen pessimistisch: "Vielleicht haben wir bereits die Chance vergeben, das Gleichgewicht der Kräfte zwischen beiden Seiten wiederherzustellen." Hilferufe kommen auch von den Berber im Land und weisen auf Völkermord hin. Ihre Stadt ist bereits von Gaddafis Truppen besetzt.


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WebReporter: syndikatM
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Waffe, Libyen, Frieden, Muammar al-Gaddafi, Rebellen
Quelle: www.tagesspiegel.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2011 07:35 Uhr von Conner7
 
+9 | -2
 
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Seltsam: Europa und die USA greifen also ein....in den Waffenhandel
Europa beliefert Gaddafi und die USA die "Rebellen".

Politik kann so einfach sein^^
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16.03.2011 09:01 Uhr von Teralon02
 
+6 | -1
 
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Im Endeffekt: hat "der Westen" nur ein Ziel. Und zwar das, dass Öl wieder zuverlässig fließt.
Unterstützt wird Derjenige der das am wahrscheinlichsten und schnellsten hinbekommt.

Zur Zeit ist man sich wohl nur nicht einig ob das die Opposition oder Gaddafi ist.
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16.03.2011 10:48 Uhr von supermeier
 
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Hätte schon längst passieren müssen. Die Chance war da es sauber und schnell durchzuführen.
Nun geht es nur noch blutig.
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16.03.2011 15:35 Uhr von ElChefo
 
+0 | -0
 
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teralon: "Unterstützt wird Derjenige der das am wahrscheinlichsten und schnellsten hinbekommt."

Wie du mit Sicherheit mitbekommen hast, wird momentan niemand unterstützt. Wie ist die Alternative, ohne gleich in dieselbe Propaganda-Falle wie in Afghanistan zu rennen?

Komm schon, kritisieren ist einfach, weiterdenken ist gefragt.

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