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Sachsen: 18-Jähriger stirbt, weil ein Epileptiker sein Fahrverbot missachtete

Im sächsischem Weißwasser steht jetzt ein unter epileptischen Anfällen leidender Mann vor Gericht, weil er mit seinem VW-Bus einen 18-jährigen Jugendlichen überfuhr und tötete.

Wegen seiner Erkrankung wurde dem 62-jährigem Mann schon im Jahr 2008 der Führerschein auf Dauer entzogen. Trotzdem setzte er sich hinter das Steuer eines Fahrzeugs. Es kam, wie es kommen musste.

Der Mann erlitt während seiner Fahrt einen epileptischen Anfall und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er überfuhr zwei Jugendliche auf dem Fußweg. Ein 19-Jähriger wurde verletzt. Sein 18-jähriger Cousin hatte keine Chance.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Unfall, Sachsen, Fahrverbot, Epilepsie
Quelle: www.bild.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2011 07:37 Uhr von Jaecko
 
+19 | -18
 
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Wenn es auf dieser Welt weniger Pfosten die den geben würde, könnte es gleich ein ganzes Stück schöner sein.

Ich kenn nichts, wo so viel beschissen wird, wie im Strassenverkehr. "Begrenzung auf 100? Ach 120 gehen da schon..."

Aber warum an Vorschriften halten...
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16.03.2011 07:55 Uhr von ted1405
 
+25 | -6
 
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@Jaecko Na aber hallo!

Es ist schon leicht etwas anderes, ob jemand ein erteiltes Fahrverbot völlig missachtet oder 120 statt 100 fährt!

Schon allein die Tatsache, daß fast alle PKW-Tachometer eine um ca. 10% höhere Geschwindigkeit anzeigen (vergleich´s mal mit der Tempo-Anzeige auf Deinem Navi) heißt effektiv, daß 120 auf dem Tacho tatsächlich "nur" 110km/h sind. Davon abgesehen habe ich noch nie eine Schlagzeile gesehen, welche lautete: "18-jähriger stirbt, weil Mann 120 statt 100 fuhr."

Klar ... Geschwindigkeitsüberschreitungen gibt´s noch in ganz anderen Dimensionen und dort wird´s dann wirklich übel.

Wenn´s weniger "Pfosten" geben soll, dann würde ich zunächst mal gern all jene "abschaffen", welche meinen, mit Suff im Blut noch Auto fahren zu müssen. Als nächstes kämen jene weg, welche anderen generell in den Kofferraum steigen und auch jene, welche blinkerlos oder unverhofft und ohne Blick nach hinten die Spur wechseln. Dann noch all die Pfosten weg, welche Geschwindigkeitslimits ständig spürbar überschreiten oder innerhalb Ortschaften sich kein bisschen an die 50 halten und vorallem noch müssten jene Pfosten weg, welche beim Autofahren nicht weiter als ihre eigene Stoßstange denken können.

DANN wäre die Welt sehr spürbar schöner!
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16.03.2011 07:56 Uhr von Delios
 
+4 | -1
 
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Deja Vú: Erinnert mich doch stark an einen ähnlich Fall vor ein paar Jahren in Sachsen-Anhalt. Dort überfuhr ebenfalls ein unter Epilepsie leidender Mann einen anderen...
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16.03.2011 08:46 Uhr von Serverhorst32
 
+7 | -10
 
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ich finde es widerlich wie leichtfertig Behinderte das Leben von unschuldigen Menschen riskieren und diese dann töten.

Man stelle sich vor, der Behinderte wäre in eine Guppe Kinder gerast!!! Und wer das Leben von Kindern gefährdet der gehört sowieso weggesperrt für den Rest seines Lebens.
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16.03.2011 09:02 Uhr von PeterLustig2009
 
+8 | -1
 
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@Tsunami: Und wie konnte es anders sein. Wie immer ist die Politik schld aber nie der Unfallverursacher der seine Krankheit ignoriert und das Leben anderer gefährdet. Und das ÖVP ist nicht so schlecht wie es gemacht wird. Übrigens werden für Eptileptiker vom Amt (wenn man Hartz 4 bekommt) entsprechende Hilfsmaßnahmen bereitgestellt
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16.03.2011 09:10 Uhr von wordbux
 
+6 | -1
 
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Hoffentlich bekommt dieser alte D....sack ne richtig fette Strafe, ohne Behindertenbonus.
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16.03.2011 09:19 Uhr von FunkyMonkey
 
+6 | -4
 
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Fahrlässiger Totschlag: den sollte man wegsperren bis er verreckt!
Gut eine Epilepsie kann frustrierend sein. Aber wie kann man nur so egostisch sein.und sich mit dem Gewissen, man könnte jeder Zeit die Kontrolle verlieren, ins Auto zu setzen?? Da hab ich absolut kein Verständnis!

@tsunami: Das meinst du nicht ernst oder? Es gibt auch Freunde, Familie, Bekannte, Taxis, Bus, Zug, Fahrrad, Füsse. Ich bin mir sicher er hätte nicht fahren müssen sonder WOLLTE.
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16.03.2011 09:28 Uhr von Bergab
 
+1 | -3
 
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@Serverhorst32: ich finde es widerlich das du alle Behinderte in einem Topf schmeist !
Kann man Leuten wie dir eigentlich das Wahlrecht entziehen ?
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16.03.2011 10:06 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -1
 
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@PeterLustig2009: offensichtlich bist du ein stadtmensch. auf dem lande sieht es mit öffentlichen verkehrsmitteln relativ schlecht aus.

auf diversen strecken fährt nur stündlich ein bus oder zug. und der braucht dann oftmals auch doppelt so lange wie ein pkw.

trotzdem ist das natürlich kein grund, menschenleben zu gefährden. der typ wird seine gerechte strafe hoffentlich bekommen.
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16.03.2011 10:41 Uhr von Jaecko
 
+1 | -0
 
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Ich hab nicht behauptet dass Fahren ohne Fahrerlaubnis und Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit das gleiche ist.
Dies war nur eines der vielen Beispiele, wie sehr im Strassenverkehr doch auf die Regeln und Vorschriften geschi**en wird.

Und was die 120 angeht:
Wir haben (hatten) hier direkt ums Eck eine Kreuzung auf ner Bundesstrasse. Dort sind die Leute auch ständig mit >120 angehobelt. Unfallhäufigkeit: ca. 1 pro 3 Wochen. Seit 2 Jahren ist hier auf 80 beschränkt + regelmässigem Blitzer (wobei sich rausstellt, dass die dann immer noch mit 100 unterwegs sind). Unfallhäufigkeit seitdem: 2 pro 2 Jahre.

Und wenn man sich mal die Energie anschaut:
Mit 120 hat man die 1,44-fache Energie als mit 100.
Dementsprechend bei gleicher Bremskraft auch der 1,44-Fache Bremsweg.
Und da ist es im Extremfall sehr wohl ein Unterschied, ob man nach 30m stehenbleibt oder nach 43m und die letzten 10m noch nen Renter/etc. unterm Auto mitschleift.
(Reaktionszeit noch _nicht_ beachtet)

Wers nicht glaubt: Abgesperrte Strecke suchen und Bremswege ausprobieren.
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16.03.2011 10:55 Uhr von sesh
 
+1 | -2
 
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Was mich interessieren würde Was mich interessieren würde:
Wie ist das überhaupt rausgekommen, dass der Mann Epileptiker ist?

Nach meinem letzten Anfall wurde mir nämlich der Führerschein nicht entzogen. Mir wurde zwar vom Arzt gesagt ich dürfe nicht mehr fahren usw., aber melden durfte der das ja gar nicht, wegen ärztlicher Schweigepflicht und so weiter.
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16.03.2011 11:05 Uhr von sesh
 
+1 | -3
 
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Und schon ein Minus: Wahrscheinlich bin ich böse, abartig, minderwertig - kurz: ein Untermensch - weil ich Krampfanfälle hatte.

Jaja, ich weiß. Unter Hitler hätten sie so Leute wie mich vergast.
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16.03.2011 13:26 Uhr von sesh
 
+0 | -0
 
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@Warpilein2: "Achja Epeleptiker MÜSSEN, nach neuster Richtlinie, nach einem Anfall mindestens 1 Jahr aufs Auto verzichten,"

Ich weiß. Früher waren es sogar zwei Jahre.
Aber trotzdem würde sich ein Arzt strafbar machen, wenn er deswegen eine Versicherung anschreibt. Das geht die nämlich nichts an.

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