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NASA-Forscher stellt seinen Plan vor: Laser als Weltraummüllabfuhr

Das "Kesslersyndrom" wurde 1991 von Donald Kessler beschrieben und bezeichnet eine Weltraumschrottdichte, die eine sichere Raumfahrt nicht mehr zulässt. In Kesslers Szenario sind Satelliten oder deren Bruchteile die Schrottquellen, die durch Kollisionen für weitere Trümmerteile sorgen.

Dass diese Idee nicht nur theoretischer Natur ist, zeigt die Bedrohung des ESA-Satelliten Envisat durch solche Trümmer. Diese stammen zum einen von zwei kollidierten und zum anderen von einem vom chinesischen Militär abgeschossenen Satelliten. Ein NASA-Forscher wartet mit einer High-Tech-Lösung auf.

James Mason schlägt einen Fünf-Kilowatt-Laser vor, dessen Strahl ein bis zwei Stunden auf einzelne Schrottteile gerichtet wird. Der durch die Photonen ausgeübte Druck reicht aus, um die Bahn eines Trümmerteils zu verändern, so dass man etwa den Weg für ein Raumfahrzeug freimachen kann.


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WebReporter: Getschi2.0
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, NASA, Plan, Laser, Trümmer, Weltraumschrott, Raumfahrzeug
Quelle: science.orf.at

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