15.03.11 21:20 Uhr
 2.713
 

RAF-Prozess: Generalbundesanwalt Siegfried Buback war Mitglied der NSDAP

Im Prozess gegen die RAF-Terroristin Verena Becker wegen Mordes an dem ehemaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback hat der als Zeuge geladene Ex-Terrorist Wiesnewski die Öffentlichkeit auf die Vergangenheit des Ermordeten als NSDAP-Mitglied aufmerksam gemacht.

2007 hatte der "Spiegel" bereits über die NSDAP-Mitgliedschaft Bubacks berichtet. Der ehemalige Generalbundesanwalt trat 1940 in die Partei ein.

Bubacks Sohn distanziert sich von dem Zusammenhang zwischen der NSDAP-Mitgliedschaft seines Vaters und dem Stuttgarter Prozess.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: marc01
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: RAF, Mitgliedschaft, NSDAP, Siegfried Buback
Quelle: www.badische-zeitung.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
15.03.2011 21:34 Uhr von syndikatM
 
+3 | -12
 
ANZEIGEN
Ach du heiliger Bimbam!
Kommentar ansehen
15.03.2011 21:51 Uhr von ThePunisher89
 
+26 | -24
 
ANZEIGEN
Rechtfertigt das seine feige Ermordung?
Wie auch ein Naziverbrechen verjährt ein Mord der RAF nie! Deshalb lebenslange Haftstrafe für Verena Becker bei einer Verurteilung!
Kommentar ansehen
15.03.2011 22:00 Uhr von usambara
 
+9 | -14
 
ANZEIGEN
huch ich dachte schon er wäre eine Ausnahme in BKA, Verfassungsschutz, Staatssicherheit damals gewesen...
Kommentar ansehen
15.03.2011 22:36 Uhr von Lachsi|Original
 
+11 | -16
 
ANZEIGEN
war damals: nicht jeder Mitglied bei der NSDAP? So rein zwangsläufig würde ich mal sagen ...
Kommentar ansehen
15.03.2011 22:44 Uhr von denksport
 
+8 | -10
 
ANZEIGEN
RAF: hat also Faschisten und Bänker ermordet?

Hmmmm.....ist das wirklich so einen Trara wert? Ich mein, es finden jede Menge Verbrechen statt, ob die RAF da wirklich so viel Aufhebens wert ist?
Kommentar ansehen
15.03.2011 22:47 Uhr von JediKnightDE
 
+2 | -7
 
ANZEIGEN
Doktor-Titel: Hat mal jemand gecheckt ob Er sein Examen abgeschrieben hat? :D
Kommentar ansehen
15.03.2011 23:04 Uhr von Schwertträger
 
+8 | -6
 
ANZEIGEN
Die Führungspositionen der Bundesrepublik Deutschlands waren mangels Anzahl geeigneter Leute nach dem Krieg voll mit ehemaligen NSDAP-Zweitgrößen. Wo sollten denn nach dem Krieg auch so viele saubere Führungskräfte und Entscheider herkommen?

Das macht die entsprechenden Leute keinen Deut sympathischer oder besser, aber es war halt nicht zu ändern.

Ob sich daraus zumindest die moralische Berechtigung ergibt, gerade dieses eine exemplarische Exemplar von Täter umzulegen, würde ich bezweifeln. Immerhin lässt man sehr viele andere ungeschoren, was prinzipielle Ungerechtigkeit in sich trägt. Die wiederum kann einem als Wort und absurde Hilfskonstruktion eigentlich egal sein, nicht aber, wenn man sich auf die Fahnen geschrieben hat, auf eben solche Missstände hinzuweisen.
Kommentar ansehen
15.03.2011 23:30 Uhr von Python44
 
+7 | -6
 
ANZEIGEN
Na und ? Der Papst war Flakhelfer, darf die RAF den jetzt auch ungestraft umbringen ?
Kommentar ansehen
15.03.2011 23:39 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -8
 
ANZEIGEN
@Python44: Dünnes Eis: Der Papst war nicht nur Flakhelfer, sondern er vertritt auch heute noch aus sehr einflussreicher Position heraus faschistisches und revanchistisches Gedankengut.
Sehr gefährlich, da die Frage nach der moralischen Berechtigung zu stellen, ihn umbringen zu dürfen.

Mord ist rechtlich (aus gutem Grund) verboten. Das können wir an dieser Stelle, auch auf den Papst als Zielperson bezogen, festhalten. Mehr aber auch nicht.
Kommentar ansehen
16.03.2011 09:16 Uhr von Marco Werner
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
In jeder Diktatur: muss sich der Mensch den entsprechenden Gegebenheiten anpassen,wenn er was erreichen will. In der Regel ist das die Mitgliedschaft in der entsprechenden Partei. Keine Mitgliedschaft, keine Karriere. Ob man die politischen Ziele auch insgeheim gutheißt, steht auf einem anderen Blatt. Das war aber nicht nur im 3.Reich so,auch später in der DDR war das üblich. Von daher find ich es äußerst scheinheilig,wenn manche Leute zu den entsprechenden Zeiten eine Traumkarriere hingelegt haben und jetzt bestreiten, sich nicht dem Druck des herrschenden Regimes gebeugt zu haben. Trotzdem berechtigt das niemanden, die betreffende Person wegen seiner Vergangenheit zu ermorden.
Kommentar ansehen
16.03.2011 09:34 Uhr von Seridur
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
man man man: die nsdap vergangenheit war nicht primaerer grund den kerl abzuknallen. schoen wie aus einem einziges satz wieder ein wahnsinnskokolores gemacht wird.
Kommentar ansehen
16.03.2011 13:36 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@Maco Werner: Wenn jemand eine in der entsprechenden Zeit eine Traumkarriere hingelegt hat, dann hat er sich nicht nur gebeugt, sondern aktiv mitgespielt. Und wenn er bis nach oben gekommen ist, dann hat er auch gern und kräftig mitgespielt. Mindestens aber hat er keine Skrupel gehabt, sein persönliches Ziel völlig in den Dienst der Diktatur zu stellen.

Wie User Seridur schon sagte: Seine bloße Mitgliedschaft in der NSDAP war mit Sicherheit(!) NICHT der Grund, warum die RAF ihn getötet hat.
Ich bin kein Fan von Terrorismus, weil er die Ordnung zerstört, die den Leuten das Überleben sichert, aber man sollte sich schon die Mühe machen zu verstehen, warum manche Leute ins Schussfeld geraten.
Kommentar ansehen
16.03.2011 21:18 Uhr von Floxxor
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
war ein Argument der RAF, dass damals Leute ´aus der Generation Auschwitz´ an der Macht sind.
Terror hin, Terror her, die RAF wurde bestraft, viele Massenmörder aus der Nazizeit nicht.
Bewertet das selber.

"In jeder Diktatur muss sich der Mensch den entsprechenden Gegebenheiten anpassen,wenn er was erreichen will. "
Wenn er etwas erreichen will, dann muss er dort über Leichen gehen, ob man das will muss man mit sich selber vereinbaren, aber Unrecht ist es in jedem Fall und darum auch zu ahnden. Da das niemand gemacht hat, kann ich mir schon vorstellen, dass da der ein oder andere wütend wird...

[ nachträglich editiert von Floxxor ]
Kommentar ansehen
17.03.2011 19:52 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
H. M. Schleyer und Heydrich: Auch H.M. Schleyer war ein Nationalsozialist.

Zur Erinnerung dieser Artikel der TAZ vom August 2003:

--> http://is.gd/...

Refresh |<-- <-   1-14/14   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?