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Muammar al-Gaddafi lobt Deutschland wegen Nichteingreifen in den Bürgerkrieg

Der libysche Diktator Muammar al-Gaddafi hat sich nun in einem Interview mit dem TV-Sender RTL positiv gegenüber Deutschland geäußert. Er findet es gut, dass Deutschland sich nicht in den libyschen Bürgerkrieg einmischt.

"Die Deutschen haben uns gegenüber eine sehr gute Position eingenommen, ganz anders als viele wichtige Länder im Westen", sagte er.

Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy hingegen kritisierte Gaddafi scharf. Er bezeichnete Sarkozy zwar als seinen Freund, jedoch warf er ihm auch vor, verrückt geworden zu sein, weil Sarkozy vor kurzem für Luftangriffe gegen libysche Militärziele gestimmt hat.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Libyen, Muammar al-Gaddafi, Bürgerkrieg, Position
Quelle: www.haschcon.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2011 20:00 Uhr von MikeBison
 
+17 | -11
 
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Feiges Deutschland: Mehr kann man nicht sagen
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15.03.2011 20:03 Uhr von One of three
 
+18 | -16
 
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Eher "vernünftiges, nicht von der dumpfen Gutmenschenmasse beeindrucktes Deutschland".
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15.03.2011 20:11 Uhr von Nasa01
 
+12 | -3
 
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Auf ein Lob: von Gaddafi ist gesch..... Kannst ein Ei drüber hauen und braten.
Allerdings finde ich es auch richtig sich nicht in einen Bürgerkrieg einzumischen. - Wenn die Chancen gleich verteilt sind.
Die Rebellen haben nicht die Möglichkeit mit Luftangriffen gegen Gaddafis Anhänger vorzugehen.
Deswegen - finde ich - wäre ein Flugverbot über Lybien wohl schon noch vertretbar gewesen.

[ nachträglich editiert von Nasa01 ]
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15.03.2011 20:16 Uhr von syndikatM
 
+9 | -7
 
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bitte. das habe ich gern gemacht. ich werde auch weiterhin nicht eingreifen.
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15.03.2011 20:50 Uhr von MikeBison
 
+7 | -10
 
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one of three: Und seine + Klicker

Ihr scheint Gadaffi ja zu mögen.
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15.03.2011 20:54 Uhr von certicek
 
+2 | -2
 
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Germany blocks plans for Libya no-fly zone: "G8 talks stall after Germans refuse to support military intervention backed by Britain and France"

http://www.guardian.co.uk/...
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15.03.2011 21:02 Uhr von S8472
 
+5 | -7
 
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@One of three: Sag doch mal den Bürgern, die von ihrem eigenen Staat von Flugzeugen aus umgebracht werden, dass die klugen Menschen wissen, dass Menschenrechte eben nicht für alle gelten, wie es die "doofen Gutmenschen" behaupten.
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15.03.2011 21:17 Uhr von Aweed
 
+6 | -4
 
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mann muss sich: doch nicht immer in jede scheisse einmischen -.- ich bewundere die schweiz... ein land für sich ausserhalb der eu und siehe da .... die kommen auch bestens zurrecht
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15.03.2011 21:25 Uhr von K.T.M.
 
+9 | -1
 
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@MikeBison: "Und seine + Klicker

Ihr scheint Gadaffi ja zu mögen. "

Man muss Gaddafi nicht mögen, nur weil man einen Eingriff von außen ablehnt. Was zum Beispiel Sarkozy abzieht ist an Heuchelei nicht zu überbieten. Erst liefert man an Gaddafi für 100 Millionen € Waffen und plötzlich ist er der böse Buhmann. Hey das Gaddafi nicht ganz sauber ist, ist seit über 40 Jahren bekannt. Trotzdem streicht man Libyen von der Terrorliste, liefert Waffen und nimmt wieder diplomatische Beziehungen auf. Und erst als Teile der Bevölkerung aufmucken, macht man eine 180° Wendung. Tolles Fähnchen im Wind.
Entweder man ist von Anfang an konsequent oder man hält sich raus. Und ganz egal wie man es macht, man macht es falsch. Ein Umsturz im Land sollte von innen raus passieren und nicht von außen Beeinflusst werden. Denn dabei kommen nur mehr Probleme auf.
Und jetzt mal ganz hart gefragt: Der Westen hat bei ganz anderen Menschenrechtsverletzungen aktiv weggeschaut was ist an Libyen jetzt besonderes, dass es ein Eingreifen rechtfertigt?
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15.03.2011 21:58 Uhr von uhrknall
 
+4 | -3
 
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Gerade auf EuroNews gesehen Es soll eine Flugverbotzone über Lybien eingerichtet werden, damit die Bevölkerung nicht vom Militär aus der Luft bombardiert werden kann. Und es scheitert an Deutschland, weil UNSERE Politiker dieses Vorhaben blockieren. Daher dieses Lob.
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15.03.2011 22:18 Uhr von K.T.M.
 
+3 | -5
 
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zum Thema Flugverbotszone. Nehmen wir mal an, es wird eine Flugverbotszone eingerichtet. Gaddafi hält sich nicht dran und seine Kampfflugzeuge werden abgeschossen. Er reagiert darauf mit dem Einsatz von chemische Waffen. Wer löffelt dann die Suppe aus?
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15.03.2011 22:25 Uhr von One of three
 
+3 | -5
 
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@ S8472: Fliege doch einfach runter um den Aufständischen zu helfen - anstatt hier große Reden zu schwingen, Du Großmaul ...
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15.03.2011 23:30 Uhr von ElChefo
 
+4 | -3
 
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Zwei Dinge fallen mir da ins Auge.

Erstmal ist es nicht Deutschland, an dem eine Flugverbotszone scheitert, sondern an den bekannten Veto-Mächten im Sicherheitsrat. Wir wollen doch nicht allen Ernstes ohne Mandat in einen souveränen Staat eingreifen und uns damit zum Ziel der gesammelten Propaganda der Region machen (und das sogar dann zu Recht)?

Zweitens:
Wenn eine Flugverbotszone eingerichtet wird, werden vermutlich auch Flugzeuge abgeschossen. Das an sich ist ja kein Problem. Der Ghaddafi wird wohl durchaus seine Piloten samt Maschinen opfern um wieder was zu haben, um damit auf der grossen Weltbühne rumpoltern zu können.
ABER: Was wäre denn die Folge, gesetzt den Fall, einer "unserer" Flieger würde abgeschossen?

Dann sitzt da mitten in der Pampa ein Pilot rum. Auch noch kein Problem. Die westliche Ausbildung von Fliegerpersonal ist hervorragend - überleben sollte nicht das Problem sein. Aber sowohl für den Fall einer Festnahme des Piloten als auch den Fall, das er sich absetzen und untertauchen kann, muss jedem vollkommen klar sein, das man Kräfte vorhalten muss, die ihn da herausholen können. Das wiederum bedeutet luftbewegliche Infantrie. Zu was sowas dann eskalieren kann, überlasse ich mal der Fantasie eines jeden selbst.

Und schlussendlich: Wie würde - rein spekulativ - der Westen reagieren, sollten Ghaddafis Kräfte einen westlichen Piloten, der bei der Ausführung seiner mandatierten, legitimierten Aufgabe abgeschossen wird, medienträchtig öffentlich als Verbrecher am libyschen Volk hinrichten? Kann und will man sowas hinnehmen? Oder ist man dann nicht etwa gezwungen, sich erst recht viel tiefer in den Bürgerkrieg zu begeben, als man das vielleicht (innen-)politisch vertreten möchte?

Ich weiss, die libysche Luftwaffe war während der Achtziger akzeptabel. Genauso die Flugabwehr. An beidem hat sich seitdem aber nichts mehr getan - während die Luftwaffen, die diese Verbotszone durchsetzen würden, mittlerweile zwischen zwei bis vier Generationen weiter sind. Aber man sollte ja schon ein Auge auf alle Möglichkeiten haben. Und die von mir genannten sind absolut bedenklich - wenn man bedenkt, das in weiten Teilen des Westens Militärkontingente nicht an militärischer Notwendigkeit sondern an fraktionspolitischen Schmerzgrenzen entlang definiert werden.
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16.03.2011 09:45 Uhr von U.R.Wankers
 
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am Hindukusch verteidigt man die deutsche Freiheit: was auch immer das bedeuten mag.

In Libyen sieht man dagegen ´besonnen´ zu, wie ein durchgeknallter Diktator sein eigenes Volk mit einer bestens ausgerüsteten Armee abschlachtet.

Ganz grosses Kino.
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16.03.2011 10:09 Uhr von mobock
 
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Hallo Herr Gaddafi, ich habe mich auch rausgehalten. Bekomme ich jetzt mein Diesel wieder billiger? Bütte, bütte ...
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16.03.2011 12:43 Uhr von ElChefo
 
+1 | -1
 
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wankers: Komische Töne...

...wenn doch die Mehrheit der deutschen Bevölkerung gegen eine militärische Option ist, wie die Umfragen zeigen, dann muss es doch richtig sein, wenn die Regierung das auch nach wissen vertritt? Wie kann man denn sonst ernsthaft an der UN-legitimierten ISAF-Mission zweifeln?

...eigentlich müsste die aktuelle Haltung als lesson learned kannt werden anstatt als Schwäche oder Widerspruch?

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