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Münster: Lange Haftstrafe für Vater, der sich sexuell an seiner Tochter verging

Ein inzwischen 64 Jahre alter Mann ist zu vier Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt worden, weil er sich an seine Tochter über einen sehr langen Zeitraum hinweg vergangen hat.

Als das Mädchen fünf Jahre alt war, fing dessen Leidenszeit an. Der Vater hatte in der Gerichtsverhandlung gestanden, dass er in den 80er und 90er Jahren seine Tochter sexuell missbraucht hatte.

Das inzwischen 26-jährige Opfer hatte sich nach einer langen Zeit des Schweigens doch dazu durchgerungen, ihren Vater anzuzeigen.


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WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Vater, Tochter, Münster, Haftstrafe
Quelle: www.dattelner-morgenpost.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2011 19:38 Uhr von rubberduck09
 
+3 | -2
 
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Aber bitte kein Duschgel: sondern nur Seife in Stücken sowie Gemeinschaftsduschen!
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15.03.2011 22:38 Uhr von supermeier
 
+1 | -1
 
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Alles ist relativ: sogar die Bezeichnung lange Haftstrafe.
Vielleicht sollte man in Zukunft entgangene Steuereinnahmen, wegen posttraumatischer Angstzustände entstandener Arbeitsunfähigkeit des Opfers, mit in die Anklage übernehmen.
Dem Staat Geld vorzuenthalten wäre dann wenigstens eine "lange Haftstrafe" garantiert.
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17.03.2011 14:06 Uhr von Serverhorst32
 
+1 | -0
 
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Sollte eigentlich verjährt sein Wenn einem mit 26 angeblich einfällt man wäre mal in den 80er Jahren missbraucht worden, hat das schon einen sehr fahden Beigeschmack!

Es gibt keine Beweise mehr, keine Zeugen nur die Aussage eines Opfers und die des ANGEBLICHEN Täters.

Da es im Zweifel immer heissen sollte "FÜR den Angeklagten" halte ich solche Anklagen nach Jahrzehnten für überflüssig.
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17.03.2011 16:22 Uhr von supermeier
 
+0 | -1
 
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@Serverhorst32: Einen Täter der gestanden hat und dann eine Verurteilung überflüssig? Nee, is klar.
Es gibt einen sehr guten Grund dass die Verjährung erst mit dem 18ten Lebensjahr des Opfers beginnt.
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17.03.2011 19:57 Uhr von Serverhorst32
 
+1 | -0
 
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@supermeier: Ein Geständnis bedeutet gar nichts!

Wenn das angebliche Opfer seine Geschichte so glaubwürdig verkauft, dass abzusehen ist, dass der Richter den Mann verurteilt, dann wird der Anwalt mit dem Mann sprechen und ihm klar machen, dass er so oder so verliert. Wenn er aber gesteht, obwohl er es nicht war, dann bekommt er eine mildere Strafe.

Solche Absprachen sind vor deutschen Gerichten absolut üblich. Und wenn man weis man geht unschuldig ins Gefängnis aber hat die Wahl zwischen 7 Jahre ohne falsches Geständnis oder 3,5 mit falschem Geständnis naja.

Es gibt das Sprichwort:
"Auf See und vor Gericht ist man in Gottes Hand"

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