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Krankenkasse: Pfändungen über Arbeitgeber (Update)

Bei der DAK sind ca. 20 Millionen Euro Schulden aus nicht gezahlten Zusatzbeiträgen offen, welche trotz Unwirtschaftlichkeit via Pfändung eingetrieben werden sollen. Sonst zahlen laut Kasse die ehrlichen Beitragszahler die Zeche. Ein Säumniszuschlag von mindestens 20 Euro kommt hinzu.

Wird der Zahlungsaufforderung der Kasse nicht Folge geleistet, erlässt diese eine Vollstreckungsanordnung bei den Hauptzollämtern, welche anders als Gerichtsvollzieher nach Verwaltungsvollstreckungsgesetz des Bundes vollzogen wird. Eine Prüfung auf Berechtigung erfolgt nicht.

Die Pfändung des Lohns beim Arbeitgeber, macht diesen für die ordnungsgemäße Durchführung verantwortlich. Er muss die Rangfolge von Forderungen und das Schuldanerkenntnis prüfen. Arbeitgeber soll zur Vermeidung von Bürokratie ihre Arbeitnehmer warnen, denn nach Rückständen dürfen sie nicht fragen.


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WebReporter: Berufspsycho
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankenkasse, Arbeitgeber, Rückstand, DAK, Pfändung
Quelle: www.haufe.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2011 16:36 Uhr von Berufspsycho
 
+4 | -0
 
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Macht bestimmt einen guten Eindruck beim Arbeitgeber, wenn man säumige Zahler beschäftigt. Andererseits gilt, nur durch konsequentes Wechseln der Kasse kann man das Problem umgehen. Es gibt zzt. keinen plausiblen Grund Zusatzbeiträge zu zahlen, die Leistungen und der Beitrag sind gesetzlich definiert!
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15.03.2011 17:18 Uhr von Kojote001
 
+5 | -1
 
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Egal wie man es nimmt ob sie es nun eintreiben oder nicht, die Zeche zahlt eh wieder jeder !!! Vor allem wenn man die Pläne von unseren Rolli-Terroristen begutachtet ... der spielt ja mit den Gedanken einer Gesundheitssteuer!

Man kann es drehen und wenden wie mal will, die gelackmeierten sind eh die Versicherten. Aber ein richtiger Gedanke zum sparen ist bei den ganzen Kassen eh nicht vorhanden. Genauso wenig wie bei unseren Volksverrätern, die verarschen den kleinen Mann doch eh nach Strich und Faden. Und auserdem haben die es doch erst möglich gemacht das die Kassen die Zusatzbeiträge einführen können.
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15.03.2011 17:56 Uhr von shadow#
 
+2 | -4
 
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Und wer zu wenig verdient, zahlt nichts. Die Grenzen sind übrigens relativ hoch:
Unter 1000 netto gibt es für die DAK nichts zu holen.

Na? Union oder FDP gewählt? Danke...

[ nachträglich editiert von shadow# ]
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15.03.2011 19:19 Uhr von Rob550
 
+2 | -2
 
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Lohnpfändungen sind nciht ohne weiteres möglich, jedenfalls nicht ohne offiziellen Titel. Außerdem sind Pfändungen ebenfalls nicht möglich, wenn man gegen eine Zahlungsaufforderung Einspruch erhebt. Allerdings sind die Chancen auf einen Gewinn des Prozesses, der daraus resultiert, sehr gering.

Zum Glück bin ich bei ner Kasse, die keine Zusatzbeiträge erhebt.
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16.03.2011 07:51 Uhr von karmadzong
 
+2 | -1
 
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.@rob550: noch erhebt sie keine zusatzbeiträge...

ich war bis letztes jahr auch bei einer kasse ohne zusatzbeiträge.. bis diese mit der DAK fusionierte... seitdem schlechtere leistungen bei höheren Kosten.. noch fragen ??

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