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Mehr Verbraucherschutz bei offenen Immobilienfonds

Am 18.03.2011 soll im Bundesrat eine Entschärfung des Gesetzes zur Veränderung der offenen Immobilienfonds vom 11.02.2011 erfolgen. Künftig sollen Anteile vor dem Verkauf mindestens 24 Monate gehalten werden. Verkäufe ab 30.000 Euro haben eine "Kündigungsfrist" von zwölf Monaten.

Der Verkaufsauftrag kann während der Mindesthaltefrist ausgesprochen werden. Die Änderungen sollen rückwirkend ab März 2009 gelten. Ab dem 01.01.2015 soll die Fremdkapitalquote der Kapitalanlagegesellschaften (KAG) von derzeit 50 Prozent auf 30 Prozent fallen. Die Bewertungsfristen sollen verkürzt werden.

Die Objekte werden künftig vierteljährlich statt jährlich bewertet. Ein Missbrauch als Geldmarktersatz durch institutionelle Investoren wird somit erschwert, ein Sinken der Liquidität aber wahrscheinlich. Der Einfluss auf die Öffnung geschlossener Offener Immobilienfonds ist ungewiss.


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WebReporter: Berufspsycho
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Börse, Anleger, Verbraucherschutz
Quelle: www.maklercockpit.de

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15.03.2011 15:48 Uhr von Berufspsycho
 
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C&C welcome! Insgesamt begrüßenswert, weil das Abziehen großer Geldmengen die größte Gefahr bei offenen Immobilienfonds war. Damit profitieren größtenteils private Verbraucher! Mehr wäre schön gewesen, aber das ist ein Schritt in die richtige Richtung!
Die Schreibweise "geschlossener Offener Immobilienfonds" ist übrigens korrekt, da es ein Eigenname ist.

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