15.03.11 14:22 Uhr
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Durch erneuerbare Energien werden Stromkosten vermutlich steigen

Die steigende Anzahl an Windkraftanlagen und Photovoltaikanlagen ist enorm. Das aktuelle Problem der Energie-Betreiber ist nicht etwa diese Anlagen, die erneuerbare Energien produzieren, aufzustellen.

Die große Hürde für die Energie-Betreiber ist aktuell das Einspeisen dieser erneuerbaren Energien in die Stromnetze. Daher braucht das Verteilernetz einen Ausbau, was etwa 20 bis 25 Milliarden Euro kosten wird.

Günther Oettinger, früher Kommissar für Energie bei der Europäischen Union, ist der Meinung, dass die Stromkosten deshalb wohl wieder ansteigen werden.


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WebReporter: ronny1975-1
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Energie, Anstieg, Windkraft, Photovoltaik, Stromkosten
Quelle: www.enedi.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2011 14:33 Uhr von usambara
 
+12 | -3
 
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wir haben doch schon die höchsten Stromkosten in Europa was daran liegt das sich die großen vier Konzerne die Taschen voll stecken und die Konkurrenz klein gehalten wird.
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15.03.2011 14:50 Uhr von SilentPain
 
+1 | -0
 
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war dass eigentlich nicht gedacht
denn dann sinkt die Nachfrage
Theoretisch...
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15.03.2011 14:51 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -0
 
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Ist doch egal WARUM die Stromkosten ansteigen.

Sie tun es, so oder so, immer.
Die Energiekonzerne müssen doch jedes Jahr Plus machen, sonst gibets Ärger mit den Shareholdern.
Und immer nur über Kostenreduzierungen geht das nicht.
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15.03.2011 14:52 Uhr von ronny1975-1
 
+0 | -0
 
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Man kann sich auch die Quelle mal ganz genau ansehen ^^

http://www.enedi.de/...
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15.03.2011 15:00 Uhr von derSchmu2.0
 
+5 | -0
 
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Naja...Quelle hin oder her das Netz ist total marode, angeblich ehlt das Geld, um es zu sanieren...wo sind denn bitteschoen die Gewinne der letzten Jahre hingeflossen?

Es gibt auch schoene Beispiele von Gemeinden, die ihren eigenen Strom produzieren und dafuer das Netz vor Ort von dem Konzern uebernommen haben. Was dann als Infrastruktur zum Vorschein kam, stellte sich als fruehe Nachkriegsmodelle teilweise noch heraus...da wird ueberall fuer den Gewinn gespart, aber wenn s um Mehrausgaben geht, ist die Kohle nich da...
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15.03.2011 15:00 Uhr von think_twice
 
+2 | -0
 
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erneuerbare Energien sind eine feine Sache, nur leider lassen sie sich nicht zwischenspeichern.
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15.03.2011 16:44 Uhr von vmaxxer
 
+1 | -0
 
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Tja: Das marode Stromnetz muss eh saniert werden. Um dennoch nicht auf die fetten Gewinne zu verzichten muss natürlich ein Bösewicht gefunden werden wegen dem man das Strom noch teurer macht.

Dicke Gewinne eingefahren aber nichts zurückgelegt für das instanthalten des Netzes. Der Saat wirds schon bezahlen...
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15.03.2011 16:46 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -1
 
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jaja: @derSchmu2.0:
Jepp...
Wer hat das Stromnetz gebaut, wer hat es übernommen und wer hat von den Milliarden-Gewinnen noch kaum einen Cent in die Erneuerung reingesteckt? Wer weiß es?


@think_twice:
"nur leider lassen sie sich nicht zwischenspeichern. "

Nur leider ist das so pauschal falsch.

In Deutschland gibt es über 30 Pumpspeicherkraftwerke, die mit moderner Technik ausgestattet locker 30-45 GW speichern könnten. Aktuell sind es nur knapp 7 GW.

Von anderen Technologien rede ich erst gar nicht. Die sind vielversprechend, aber wie gesagt müsste man da noch einen Bruchteil der Atom-Subventionen reinstecken damit da was "handfestes" rauskommt.
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15.03.2011 19:26 Uhr von Rechthaberei
 
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Die Regierung könnte jetzt wo die Bürger alle: aufgeregt und aufgebracht sind die Ökosteuer drastisch erhöhen, denn man müßte ja auch sonst die alternative Energie mit dem Haushalt bezahlen, für eine andere Steuererhöhung fehlt bei den Bürger aber die breitere Akzeptanz.
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15.03.2011 19:51 Uhr von Rob550
 
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Logisch. Schließlich kostet die Forschung ne menge Geld, zudem auchnoch Strom aus Fotovoltaikanlagen gekauft werden müssen. Den Effekt hätten wir beim Atomstrom in den 60ern und 70ern auch gehabt, wenn die Forschung hierfür nciht weitestgehend vom Steuerzahler finanziert worden wäre.

Die großen Energieversorger sollten zerschlagen werden, damit mehr Konkurrenz auf dem Strommarkt entsteht. Nur so kann man den Strompreis langfristig senken.
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15.03.2011 20:07 Uhr von Nasa01
 
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Das Problem liegt darin: dass sich die großen Stromkonzerne jahrelang auf ihren Gewinnen ausgeruht haben, und so gut wie nichts in die Instandhaltung gesteckt haben.
Ich würde jetzt mal den Zustand der Stromleitungen mit den Bundes- und Landstraßen vergleichen.
Milliarden einstecken - anderweitig verpulvern, und dann jammern wenn alles marode ist.
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15.03.2011 20:53 Uhr von hofn4rr
 
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dezentral: >> Die große Hürde für die Energie-Betreiber ist aktuell das Einspeisen dieser erneuerbaren Energien in die Stromnetze. <<

diese hürde gäbe es bei einer dezentralen energieversorgung garnicht.

etliche kommunen machen es bereits seit längerem vor, wie man unabhängik, und ohne dreckschleudern >günstig< energie gewinnt.

das die industrie und große metropolen weiterhin auf überdimensionierte kraftwerke (ohne akw`s) angewiesen ist steht außer frage.

die tendenz sollte jedoch klar richtung dezentralisierung, weg von der konzerndiktatur gehen.

einerseits wegen der kosten, und andererseits der umwelt zuliebe.

p. s.
das eine nachhaltige und autarke energieversorgung teurer sein soll als die energie von nimmersatten konzernen, wo auch der staat kräftig absahnt, kann glauben wer will...

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