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Vor dem Erdbeben stellte Japan neues Windkraftwerk vor

Vor dem Erdbeben in Japan stellte die Universität Kyushu ein Windkraftwerk der neuesten Generation vor.

Das Windkraftwerk ermögliche, so Professor Yuji Ohya von der Universität, eine Energiesteigerung um das Dreifache.

Dazu trage vor allem das einzigartige Design der Windfarm bei. Leider, so zeigen die jüngsten Ereignisse, hätte Japan die umweltschonenden Kraftwerke früher gegen die alten Atommeiler austauschen sollen.


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WebReporter: BartoszRozycki
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Japan, Energie, Erdbeben, Windkraft
Quelle: www.trendsderzukunft.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2011 12:56 Uhr von Pilzsammler
 
+9 | -7
 
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lol: Wieviel Windkraftwerke ersetzen den ein Atomkraftwerk? Schonmal nachgerechnet?
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15.03.2011 13:16 Uhr von cav3man
 
+8 | -0
 
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Pilzsammler: Jo...

hängt natürlich von der Position ab.
Aber im Schnitt sagt man das Windkraftanlagen einen Leistungsindex von 30% haben.

Um also ein 1 GW AKW zu ersetzen braucht man 1 * 100 / 30 = 3,33 GW Windkraftanlagen. Wenn man die entsprechenden Speicher hat bzw. die geographische Möglichkeit die WKAs über eine große Fläche zu verteilen um die Lastkurve so geradlinig wie möglich hinzubekommen.
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15.03.2011 13:28 Uhr von jonathanm
 
+6 | -1
 
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Ein Fall für "Captain Einsicht" (southpark) :-)
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15.03.2011 13:45 Uhr von usambara
 
+13 | -1
 
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In Japan herrscht ganz und gar kein Mangel an (erneuerbaren) Energieträgern, die den 30%-Anteil der Kernkraft an der japanischen Stromerzeugung übernehmen können, denn:

* Japan ist vom Meer umgeben, das Windangebot ist
sehr hoch
* Japan ist ein Land der Berge, das Wasserkraftpotential ist hoch
* Japan hat eine viel höhere solare Einstrahlung als Mitteleuropa
* Japan hat großes Geothermiepotential
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15.03.2011 13:49 Uhr von Die-Tec
 
+4 | -2
 
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Und bei einer Windpflaute speisst das Kraftwerk genau 0 kW Leistung ins Netz, das scheinen viele zu vergessen. Windkraft ist für Spitzen gut, kann aber niemals zur Grundlastversorge genutzt werden.
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15.03.2011 14:00 Uhr von Baran
 
+3 | -4
 
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Klar mit: WINDenergie Atomkraft ersetzen ^^

PS der tsunami hätte das ding mitgerissen.

[ nachträglich editiert von Baran ]
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15.03.2011 14:08 Uhr von Pilzsammler
 
+2 | -1
 
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@caveman: Also eine
Windkraftanlage Enercon E-66 produziert bei vollast 1500 kW
Ein Atomkraftwerk 1500 MW (wie du ja schon ca. geschrieben hast)
Das sind ne Menge Windkraftanlagen die man benötigt... Wenn man vorallem noch mit Flauten rechnen muss :)

[ nachträglich editiert von Pilzsammler ]
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15.03.2011 14:18 Uhr von machi
 
+4 | -4
 
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und? Ein Atomkraftwerk kostet viel, ist eine tickende Zeitbombe und nur deshalb als "günstig" runtergerechnet weils massivst bezuschusst wird (fraglich warum eigentlich, wo es doch so günstig ist). Der Betreiber zahlt nur einen geringen Teil der Endlagerungskosten und NATÜRLICH zahlt er auch zu 100% nicht wenn das Endlager sich dann DOCH (oh wunder oh wunder) als untauglich herausstellen würde. Das zahlt dann wiederum allein der Steuerzahler!

Und wenn man 2.000 Windräder braucht für 1 Atomkraftwerk, scheiß drauf!
Nen Windrad kann umkippen, nen Atomkraftwerk kann um 100km Radius alles Verwüsten, auf die nächsten 100.000 Jahre, aber soweit denkst du nicht oder Pilzsammler?
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15.03.2011 14:22 Uhr von Floxxor
 
+1 | -2
 
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Ein paar: zehntausend Windräder sind leichter zu bauen, als die gleiche Anzahl an Häusern, die man wegen Umsiedlung eines Verstrahlten Gebiets braucht.

Und Flaute gibt es nicht in einem ganzen Land, die Leistung lässt sich auf 1% einen Tag vorhersagen, genug Zeit Gas/Kohle hoch oder runterzu fahren.

[ nachträglich editiert von Floxxor ]
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15.03.2011 14:24 Uhr von Pilzsammler
 
+4 | -0
 
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@machi: Denk du bitte auch mal nach und beschäftige dich mit Atomkraftwerken. In Deutschland/Japan gibt es kein Atomkraftwerk was so aufgebaut ist wie das in Tschernobyl!

Es sind alles Kraftwerke die ganz anders funktionieren und alleine deswegen kann soetwas wie Tschernobyl nicht mehr passieren. Weil nicht mehr Graphit als Moderator eingesetzt wird...
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15.03.2011 14:43 Uhr von UrHaloman
 
+4 | -0
 
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Super: ABER:
Hat schon mal jemand an die Beeinträchtigung der Meere gedacht? Diese Windkraftanlagen und Gezeitenkraftwerke erzeugen Frequenzen, die Meereslebewesen stark beeinflussen.
Also so ganz ohne ist das auch nicht.
Gut, jetzt sagen wieder alle, dass ein AKW, wenn es denn zerstört wird noch 1000mal schlimmer ist. Aber mal ganz ehrlich. Die Leute sind doch selber Schuld. Sie wollten alle günstigen Strom. Den haben sie (und wir auch) durch diese Kraftwerke bekommen. Wenn jetzt alle rufen, man solle aus der Atomenergie aussteigen, sollte es wohl jedem bewusst werden, dass der Strom noch viel stärker ansteigt, als er es eh momentan schon tut.

Und bis jetzt kann keiner sagen, wie sich ganze Farmen voller Windkraftanlagen / Gezeitenkraftwerken und Sonnenkraftwerken auf die Umwelt auswirken.

Noch etwas zum Schluss.
Wind- und Sonnenenergie ist tagsüber stärker. Somit bräuchte man immer auch etwas nachtsüber. Ob man hier Speicherkraftwerke (Pumpspeicherkraftwerke, etc.) einsetzt oder dann doch wieder bei fossilen Brennstoffen bleibt, ist dann die Frage.
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15.03.2011 14:46 Uhr von Die-Tec
 
+6 | -0
 
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@Floxxor: zehntausend Windräder sind leichter zu bauen, als die gleiche Anzahl an Häusern, die man wegen Umsiedlung eines Verstrahlten Gebiets braucht.

Und Flaute gibt es nicht in einem ganzen Land, die Leistung lässt sich auf 1% einen Tag vorhersagen, genug Zeit Gas/Kohle hoch oder runterzu fahren.
------------------------------------ Floxxor

Also meines Wissen braucht ein Gasturbinenkraftwerk ca 10Minuten zum "Kaltstart" um mit voller Leistung zu laufen, aber das beansprucht Massiv Material und Personal, zudem sind Gasturbinenkraftwerke ziemlich Uneffizent, wie die meisten Gas-Kraftwerke. Ein Kohlekraftwerk braucht von 1 1/2 stunden (dann ist es noch heiss) bis zu 1 Woche (total abgekühlt) um auf maximale leistung zu kommen. sind also nicht so einfach einzuschalten ;-)

@UrHaloman, es gibt keine Effektive Energieerzeugung die die Umwelt nicht belastet. Zurzeit nochnicht. btw.
Da weltweit etwa 7800 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr in Kohlekraftwerken verbrannt wird, schätzt man den Gesamtausstoß auf 10.000 Tonnen Uran und 25.000 t Thorium, der zum großen Teil in der Asche enthalten ist. Die Asche von europäischer Kohle enthält etwa 80–135 ppm Uran.
Würd ich ja die KKWs stehen lassen und die Kohlekraftwerke abreissen, für die KKW gegner hier ;-)

[ nachträglich editiert von Die-Tec ]
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15.03.2011 15:19 Uhr von theG8
 
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@UrHaloman: Ja ja, die boesen Frequenzen... Informier Dich mal, welche Frequenzen und mit welcher abgestrahlten Intensität diese z.B. von einem "Jagt-Sonar" eines Marine-Zerstörers erzeugt werden. Wenn ein ganzer Windpark vielleicht 4%-5% davon hin bekommt, muss er riesig sein. Aber selbst dann bezweifle ich, dass er z.B. die Meeressäuger, hinsichtlich ihrer Orientierung, auch nur ansatzweise mit gleicher Intensität beeinflusst.

Der Mensch kippt überall alles mögliche ins Wasser und tritt die Weltmeere wo er nur kann mit Füssen. Aber Anlagen zur sauberen Energiegewinnung sind dann wegen ihrer Systemschwingungen eine zu große Belastung... *rofl*
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15.03.2011 15:41 Uhr von Die-Tec
 
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@ theG8: Dann informier dich mal über Sonar, und was zum Teufel soll ein Jagt Sonar sein? Sowas hab ich bei meiner Zeit als Eloka nochnie gehört! Ein Sonar sendet Töne aus, einen "Ping" und wartet auf die Antw.

Solche Offshore Anlagen Erzeugen ein elektromagnetisches Feld, welches im umkreis das elektromagnetische Feld der Erde verändert, dadurch können Meerestiere (vorallem Wale) sich nichtmehr richtig orientieren und veränden dann teilweise an irgend nen Strand.

Also Informier du dich bitte bevor du ein Kommentar abgibst.
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15.03.2011 16:28 Uhr von theG8
 
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@UrHaloman: Lol.... rofl....

http://de.wikipedia.org/...

Da findest Du genug Informationen zu den verschiedenen Sonararten, Du Spitzen-Eloka (muß ja ´ne wirklich fundierte Ausbildung gewesen sein ;) )

Ich sprach hier übrigens das LFAS an... (Hatte in einem anderen Text mal die Bezeichnung "Jagdsonar" gelesen, großes sorry! Auf Wikipedia findest Du mit "Jagt-" nur ein "Minenjagdsonar") geh mal bei ´nem 240 Dezibel-Ping mit dem Kopf unter Wasser... kann Dir scheinbar nicht schaden! ;)
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15.03.2011 16:39 Uhr von Die-Tec
 
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theG8: Wow, du kommentierst mit lol rofl und greifst mich direkt an mit "kann Dir schbar nicht schaden" .. sehr toll.

Aber btt: Jagdsonar hab ich wirklich nicht gehört, Eloka ist ja auch eher für das Elektromagnetische Spektrum verantworlich aber TAS, FAS und LFAS sagen mir was ;-)

Also Sorry :P muss ich meinen Fehler wohl eingestehen :D

Neben den Sonar ist die Elektromagnetische Strahlung trotzdem nicht zu verachten!
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15.03.2011 17:41 Uhr von shadow#
 
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Geothermie: Die Japaner haben auf das falsche Pferd gesetzt und das ist ihnen nun um die Ohren geflogen.

Japan hat weltweit (auf die Fläche gerechnet) das größte Potential für die Nutzung von Erdwärme.
Sie nutzen es aber nicht.
Im Prinzip bräuchten sie nur Löcher in den Boden bohren und könnten ohne den Einsatz von fossilen oder nuklearen Energieträgern Strom erzeugen und würden nebenbei noch Wärme für lau bekommen.
Und wenn ein Erdbeben sowas mal zerlegt gibt es lediglich eine Dampffontäne.

Vielleicht sollten sie einfach mal ein paar Wissenschaftler nach Island schicken und sich zeigen lassen wie es funktioniert.
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15.03.2011 17:48 Uhr von cav3man
 
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pilzsammler: Natürlich braucht man jede Menge WKAs. Aber das ist doch nicht wirklich schlimm. Man könnte auch bestehende Anlagen optimieren. Derzeit hat eine Anlage im Schnitt 1,2 MW also deutlich weniger als aktuelle Modelle.

Das schafft mehr Arbeitsplätze als Kernspaltungskraft, liefert sicherer Energie (weniger Ausfälle), ist leichter zu warten (1000x 100 Teile Warten ist einfacher als einmal 100.000 Teile bei einem AKW). Der Wind ist im Gegensatz zu Uran kostenlos und es werden keine Minenarbeiter verstrahlt.

In Kombination mit Sonne, Gas und Wasser sind die Schwankungen gut auszugleichen.
(Test der Uni Kassel)

Wobei man sagen muss das WKA über eine große Region verteilt FAST gleichmäßigen Strom liefern.
(Stanford Institute of Technology)

Btw. gibt es schon Anlagen von RePower mit 6,15MW ;)
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16.03.2011 03:21 Uhr von Schwertträger
 
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Langfristig liegt die Lösung in Solarthermie und Kernverschmelzung.

Dazu müssten wir aber erreichen, dass wesentlich mehr Geld in die entsprechenden Forschungszweige fliesst und die politische diesbezügliche Enwicklung in den sonnenreichen Staaten voran geht. Das zieht dann unter Umständen ein zweites Afghanistan nach sich, wenn die Gebiete weiterhin so der Unruhe verfallen wie Libyen, Ägypten, Jemen usw. .

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