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Neue Hubble-Aufnahme zeigt das Zentrum des Tarantelnebels in voller Pracht

Das Hubble-Weltraumteleskop hat kürzlich eine beeindruckende Aufnahme des so genannten Tarantelnebels gemacht. Sie zeigt die Zentralregion des Nebels, der mit seinen dünnen Filamenten aus Gas und Staub einer Spinne ähnelt. Auf dem Bild sind viele bemerkenswerte Strukturen und Details zu erkennen.

Der 170.000 Lichtjahre entfernte Nebel ist eine aktive Sternentstehungsregion in der Großen Magellanschen Wolke, einer Nachbargalaxie der Milchstraße. Für Astronomen ist er vor allem wegen seiner Supernova-Überreste interessant, zu denen unter anderem auch das Relikt der Supernova "SN 1987a" gehört.

Erwähnenswert ist insbesondere auch der kompakte Sternhaufen "RMC 136", in dem sich der massereichste Stern befindet, der bislang entdeckt wurde. Das ungewöhnliche Objekt mit der Bezeichnung "RMC 136a1" muss Berechnungen zufolge bei seiner Entstehung ungefähr die 300-fache Sonnenmasse besessen haben.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Aufnahme, Astronomie, Zentrum, Teleskop, Hubble
Quelle: www.astropage.eu

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2011 12:21 Uhr von alphanova
 
+12 | -1
 
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Der Sternhaufen ist so kompakt, dass man früher dachte, es würde sich unter Umständen um einen einzigen gigantischen Superstern handeln. Mit der Aufnahme hat Hubble sich mal wieder selbst übertroffen. Ein weiterer Kandidat für meine Wallpaper-Sammlung.
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15.03.2011 12:47 Uhr von stevemosi
 
+7 | -0
 
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kleine anmerkung: coole news...

Damit mans nicht falsch versteht: 300 fache SonnenMASSE!
Dass heisst nicht dass der Stern dreihundert mal Grösser ist, sonder die dreihundertfache Masse hat.

Zum Vergleich:
VY Canis Majoris, einer der Grössten bekannten Sterne, hat "nur" eine 30-40 mal höhere Masse als unsere Sonne, jedoch würde unsere Sonne über 1 Milliarde Mal in diesen Stern passen, da er bei weiten nicht die kompaktheit unsers Sterns besitzt!
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15.03.2011 14:25 Uhr von damagic
 
+2 | -0
 
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faszinierend, auch die entfernung von ca. 170.000 Lichtjahren muss man sich mal vor augen führen, schon erstaunlich was wir dank modernster technik mittlerweile alles "sehen" können 8)
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15.03.2011 14:50 Uhr von Dodge93
 
+0 | -0
 
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allein: die Vorstellung, was 1cm³ davon hier auf der Erde "wiegen" würde... unglaublich!

tolle News, alpha ;)
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15.03.2011 15:19 Uhr von alphanova
 
+1 | -0
 
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@Dodge93: Die Größe (Durchmesser) des Sterns ist nicht genau bekannt, deswegen lässt sich die Dichte des Sterns auch nicht exakt bestimmen, aber ich vermute mal, dass er eine wesentlich geringere Dichte hat als ein Weißer Zwerg oder ein Neutronenstern. Deswegen "sollte" 1cm³ der Materie (auf den Durchschnitt des gesamten Sterns bezogen) auf der Erde kein extrem hohes Gewicht besitzen... natürlich alles unter Vorbehalt, weil genaue Daten fehlen. Aber trotzdem ist die Vorstellung schon faszinierend.. wie so ziemlich alles, was es im Weltraum gibt ;)
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15.03.2011 16:46 Uhr von Dodge93
 
+0 | -0
 
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Danke: für die Aufklärung, alpha :)

"Aber trotzdem ist die Vorstellung schon faszinierend.. wie so ziemlich alles, was es im Weltraum gibt ;)"

Das auf jeden Fall. ;)
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15.03.2011 18:04 Uhr von Nashira
 
+1 | -0
 
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Der Weltraum. Unendliche Weiten. Der Weltraum – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung fünf Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat....

seufz...da wünscht man sich doch, dass science fiction real science wäre....

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