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Bahrain: Einmarsch saudischer Truppen - Iran protestiert

Auf Wunsch des durch anhaltende Proteste unter Druck geratenen bahrainischen Königshauses sind am Montag 1.000 saudiarabische Soldaten nach Bahrain einmarschiert.

Die Vormachtstellung des sunnitischen Herrscherhauses in Bahrain wird durch die Protestbewegung im kleinen Golfstaat, die hauptsächlich durch die schiitische Bevölkerungsmehrheit getragen wird, in Frage gestellt. Daher hat man offenbar das saudische Königshaus um Hilfe gebeten.

Der saudische Einmarsch in Bahrain wurde vom iranischen Regime scharf kritisiert. Die Präsenz ausländischer Truppen verkompliziere die Lage, heißt es aus Teheran. Iran sieht sich als Schutzmacht der Schiiten. Die iranische Regierung ging zuletzt aber selbst nicht zimperlich mit Protestierenden um.


WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Iran, Saudi-Arabien, Bahrain, Einmarsch
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2011 11:52 Uhr von Babelfisch
 
+7 | -1
 
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Saudische und iranische Regierung sind sich schon lange nicht grün. Riad hat angeblich auch grundsätzlich grünes Licht für israelische Überflüge gegeben, die iranische Atomanlagen angreifen sollen.
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15.03.2011 12:06 Uhr von usambara
 
+3 | -6
 
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Bahrain hat eine ähnliche Lage wie der Irak unter Saddam:
die sunnitische Minderheit sitzt an der Macht und unterdrückt
die schiitische Mehrheit.
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15.03.2011 12:57 Uhr von Theo_B
 
+3 | -2
 
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Stimmt schon, das Königshaus in Bahrain ist ein Auslaufmodell, aber man kann auch nicht die Schiiten einfach an die Macht lassen, denn dann haben wir eine neue Khomeni-Revolution und einen iranischen Bruderstaat. Und das können wir im Augenblick überhaupt nicht gebrauchen.
Diese Revolution dürfen wir nicht zulassen. Und wir können froh sein, dass die Interessen der Saudis gleichlauten.
(folgende Einwände sind teilweise richtig, aber derzeit irrelevant: saudische Königshaus hat sich überlebt, ist eine Diktatur, von Saudi Arabien geht Terror aus, S. A. ist ein Gottesstaat, S. A. erfüllt die Wünsche der Amerikaner u. s. w.)
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15.03.2011 13:01 Uhr von Saracen
 
+3 | -1
 
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und der Iran: unterdrückt und diskriminiert seit der Revolution die sunnitische Minderheit. Die sollten sich am wenigsten melden.
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29.03.2011 23:36 Uhr von schorchimuck
 
+0 | -0
 
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Soviel zum Zusammenhalt der Religionen bzw. ähnlicher Volksstämme.

Die Saudis haben viel Geld(mit dem Ölverkauf an den angeblich so Barbarischen Westen)verdient.

Und wer so extrem käuflich ist und lieber im Luxus schwelgt dreht seine Meinung wie die Fahne im Wind(genau wie unsere oder viele andere Regierungen auch).

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