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Gau in Deutschland: So sähe hier der Notfallplan aus

Das Bundesamt für Strahlenschutz in der Bundesrepublik Deutschland hat für den Fall eines Atom-Unfalls ein Depot anlegen lassen. In Neu-Münster lagern 5,5 Millionen Jod-Tabletten. Gedacht für die nördlich gelegenen Bundesländer.

Im Falle eines Gau hätte die Behörde aus medizinischer Sicht zwölf Stunden Zeit das Jod an die Bevölkerung zu verteilen. Durch die Übermenge an Jod im Körper, würde dies die Aufnahme von radioaktiv-versuchtem Jod verhindern.

Allerdings würde das Jod vielen Menschen vorenthalten. Erwachsene Männer und Frauen blieben außen vor. Nur Kinder und Jugendliche, sowie Schwangere und Stillende Mütter erhalten das Jod.


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WebReporter: syndikatM
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutschland, Mutter, Atomkraftwerk, Notfall, Notfallplan, Jod
Quelle: www.welt.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2011 18:37 Uhr von anderschd
 
+16 | -3
 
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Springer AG zieht: wieder alle Register. Wann hört das auf?
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14.03.2011 19:05 Uhr von shadow#
 
+7 | -1
 
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Im Falle eines Unfalls Die Versorgung mit Jodtabletten würde im Chaos komplett scheitern.

Die offizielle Aussage dass über 45 Jahren die Wahrscheinlichkeit durch radioaktives Jod an Krebs zu erkranken abnimmt und die Risiken überwiegen ist ein Irrglaube. Historische Zahlen aus der Ukraine sagen leider etwas anderes aus.
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14.03.2011 19:12 Uhr von sithdragon
 
+5 | -1
 
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Wäre interessant ob man dagegen mit dem AGG ankommen würde. Ich mein was kann ich dafür das ich keine werdende oder stillende Mutter bin. Oder ein Kind. Nur weil man eine erwachsene Person ist wird man diskriminiert. Gibts hier Rechtsexperten? Ist natürlich nur hypothetisch gemeint. Ich gönn jedem anderen meine Dosis Jod wenn es ihm hilft.
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14.03.2011 19:32 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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@sithdragon: Es is genug für alle da.
Es wird nur für über 45-jährige nicht empfohlen/ausgegeben weil a) diejenigen die mit Jodmangel aufgewachsen sind (vor der Salzjodierung in Deutschland) anders auf die Jodblockade reagieren (Gefahr der Schilddrüsenüberfunktion) und b) geglaubt wird dass ihr Risiko an Krebs zu erkranken geringer wäre.
Das zweite Argument ist allerdings Unsinn da Statistiken in von Tschernobyl betroffenen Gebieten etwas anderes aussagen, das erste trifft auch auf jüngere Menschen zu.
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14.03.2011 20:01 Uhr von sithdragon
 
+1 | -0
 
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@shadow#: Also rein rechnerisch sind 5,5 Mio Tabletten bei ca 81 Mio Einwohnern nicht wirklich genug für alle. Auch wenn sie nur für die nördlichen Bundesländer gedacht sind dann dürften für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg (= ca 15 Mio Einwohner) bei 5,5 Mio Tabletten nicht genug für alle da sein.
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14.03.2011 20:24 Uhr von Tuvok_
 
+5 | -0
 
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Terrorstrom: da stimme ich dir zu. Die Disziplinierten Japaner sind in solchen lagen wirklich Zivilisiert !!!. Hier würde ich in der Situation kein Jod haben wollen sondern ein Sturmgewehr G36 + 200 Schuss
Munition. Denn ich wette der gemeine Europäer verfällt da in kürzester Zeit wieder in primitive Verhaltensmuster :)
Ich stimme dir da voll zu das sich da jeder selbst der nächste wäre und nichts anderes. Chaos pur wäre angesagt.
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14.03.2011 20:50 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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@sithdragon: Das ist nur ein Lager von 7 in Deutschland.
Insgesamt gibt es über 100 Millionen Tabletten.
Dummerweise ist sowohl das Ruhrgebiet wie auch der komplette Osten Deutschlands nicht gerade in nächster Nähe der Standorte...
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14.03.2011 21:49 Uhr von Maku28
 
+2 | -1
 
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mhhh: ja Tabletten soso....

[ nachträglich editiert von Maku28 ]
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15.03.2011 00:45 Uhr von Floxxor
 
+1 | -0
 
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Für die Meldung, aber auch für das 1. comment.



Sollte man auf Kernenergie setzen, finde ich, soll man sich so sicher sein, dass ein Notfallplan überflüssig ist.
Ist nicht der Fall, also sollte sie auch nicht genutzt werden.
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15.03.2011 00:56 Uhr von dddave
 
+0 | -0
 
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@floxxor: meiner meinung nach sollte man einen notfallplan haben auch wenn er überflüssig zu sein scheint. irgendwie kann es bei einem aktivem AKW immer zu einem Unfall kommen. (zb durch Terrorismus)
Organisation ist Macht in Krisensituationen, inwieweit der hier beschriebe plan dazu dient schãden einzudämmen und für, für die Situation spezifische, Sicherheit zu sorgen, sei dahingestellt.
Den grundsätzlichen Verzicht auf ein Notfallkonzept, halte ich deshalb für verantwortungslos.
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15.03.2011 03:30 Uhr von Matilde
 
+0 | -0
 
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Keine Bange, Jodtabletten bekommt man ohne Rezept in der Apotheke für ein paar Euro.
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15.03.2011 08:34 Uhr von supermeier
 
+1 | -0
 
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Es gibt keinen Notfallplan: Es sind nicht nur viel zu wenig Jodtabletten.
Es ist bereits seit langer Zeit bekannt dass fast alle Vorräte durch Überlagerung unbrauchbar und somit wirkungslos sind.
Eine Erneuerung ist nicht geplant.
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15.03.2011 22:49 Uhr von One of three
 
+0 | -0
 
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@ Tuvok: " ... sondern ein Sturmgewehr G36 + 200 Schuss Munition."

Damit kommst Du in einer durchschnittlichen deutschen Stadt nicht weit, wenn das Volk durchdreht ...

[ nachträglich editiert von One of three ]
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16.03.2011 09:29 Uhr von SilentPain
 
+0 | -0
 
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Ma ne (blöde/rethorische) Frage:
gibt es - außer Pillen verteilen - noch was, was unsere Regierung bei einem Atom-GAU unternimmt?
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16.03.2011 12:33 Uhr von adibaba
 
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@SilentPain: klar doch, die Aktentasche über den Kopf halten und die Fenster schließen.

Gibt es in Deutschland eine Statistik darüber wie viele unserer Spitzenpolitiker in unmittelbarer nähe zu einer Atomanlage wohnen? Alle die gerne weiterhin Atomstrom nutzen wollen, sollte man gleich für Löscharbeiten in japanischen Atom-Kraft-Werken einsetzen.

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