14.03.11 17:43 Uhr
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"Fossiler Seismograph" soll bei der Vorhersage zukünftiger Erdbeben helfen

Ein Forschungsteam um Professor Shmuel Marco vom Department of Geophysics and Planetary Sciences (Tel Aviv University) hat ein neuartiges Werkzeug entwickelt, das langfristig für die Vorhersage von zukünftigen Erdbeben eingesetzt werden soll. Die Wissenschaftler nennen es einen "Fossilen Seismographen".

Der fossile Seismograph basiert auf der Auswertung von wellenförmigen Mustern in Sedimentschichten und diversen anderen Parametern. Die Stärke, mit der sich die tieferen, schweren Sedimente in die darüber liegenden leichten Sedimente gedrückt haben, lässt Rückschlüsse auf Intensität, Ort und Zeitpunkt des Bebens zu.

Damit ist es eines Tages vielleicht möglich, durch die Analyse längst vergangener Erdbeben den Zeitpunkt und den Ort zukünftiger Beben zumindest einzugrenzen. Allerdings funktioniert diese Methode nur in Verwerfungszonen, in denen auch große Mengen Wasser vorhanden sind, etwa Seen oder Ozeane.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Erdbeben, See, Ozean, Vorhersage, Seismologe
Quelle: www.astropage.eu

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2011 17:43 Uhr von alphanova
 
+7 | -0
 
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Das ist ein vielversprechender Ansatz, auch wenn er nur in der Nähe von küstennahen Bruchzonen funktioniert. Die meisten erdbebengefährdeten Gebiete liegen in der Nähe von großen Gewässern (meist von Ozeanen, Stichwort Pazifischer Feuerring) und könnten dort dabei helfen, ein drohendes Beben genauer vorherzusagen. Jede Minute zusätzliche Vorwarnzeit kann viele Leben retten.
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14.03.2011 18:00 Uhr von alphanova
 
+4 | -0
 
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@Sijamboi: Ein gewisser Zusammenhang besteht da schon, aber ich denke, dass es extrem schwierig ist, von einem Vulkanausbruch auf ein Erdbeben zu schließen, das sich in den nächsten Monaten vielleicht ereignen könnte. Es gibt viele Beispiele von vulkanischer Aktivität, wo es im weiteren Verlauf nur die typischen kleineren Beben gibt, und kein so katastrophales wie jetzt in Japan.
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14.03.2011 18:24 Uhr von Nashira
 
+1 | -0
 
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dann sollen sie mal: die geplanten tests in dem see auf dem san andreasgraben durchführen, denn das nächste beben kommt dort sicher.

ein weiterer kandidat dafür wären sicher die küstegewässer vor istanbul, denn da so ein beben, wie in japan jetzt, das würde millionen opfer fordern...

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